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Als Alteigentümer werden seit etwa 1949 Personen und deren Erben bezeichnet, die früher in der DDR und in anderen Teilen Mittel und Osteuropas Immobilien und Grundstücke besassen, und diese nach Kriegsende 1945 freiwillig oder unfreiwillig verlassen hatten. Der Begriff Alteigentümer stammt aus der Terminologie der Landsmannschaften, der Ministerialbürokratie, der Neonaziorgane und der Vertriebenenverbände. Von diesen wird seit 1945 behauptet, das die sogenannten Alteigentümer ein "ehrwürdiges Recht auf Grund und Boden" im Osten und der DDR hätten, obwohl dies den dortigen Gesetzen nicht verankert ist. DDR-Bürger, die aus Westdeutschland flüchteten bzw. weggingen und dort Eigentum zurücklassen mussten (es gab mehr als 290.000 Flüchtlinge von West nach Ost), werden von diesen Gruppen nicht den Alteigentümern zugerechnet, ebensowenig Personen, die die BRD in andere Richtung verliessen oder von BRD-Behörden enteignet wurden. Auch Personen, die nie in der DDR und Osteuropa lebten, aber von BRD-Gesetzen zu Erben erklärt werden, seien Alteigentümer, wird behauptet.

Weblinks:

http://www.jungewelt.de/2003/09-27/027.php

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