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Armut In Der Annektierten DDR

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Soziale Lage in der BRD und der annektierten DDR

Inhalt

- Arm und Reich - Steuerlastenverteilung - Arbeit - Armut in Deutschland - Erwerbslosigkeit - Sozialhilfe - Rente - Bildung - Kinder - Gesundheit - Wohnungspolitik - Migranten - EU Vergleich

Arm und Reich

- 95 Bonzen haben das halbe Privatvermögen Die 95 reichsten Deutschen besitzen so viel wie 17,5 Millionen Haushalte mit insgesamt 41 Millionen Menschen (Forbes 1992, im isw w&gd Nr. 4)

- Verteilung des Reichtums

           5% der Haushalte besitzen 45% des Privaten (netto) Geldvermögens
           50% der Haushalte besitzen 5% des Privaten (netto) Geldvermögens (http://www.kredit-magazin.com/kredit.htm)


           5% der Haushalte besitzen 32% des Privaten Immobilienbesitzes
           51% der Haushalte besitzen nichts vom Privaten Immobilienbesitz


           1% der Haushalte besitzen 50% des Produktiv-Vermögens
           80% der Haushalte besitzen nichts vom Produktiv-Vermögen

(Geldvermögen: Statistisches Bundesamt (EVS), DIW, isw; Immobilienbesitz: DIW; Produktivvermögen (einschliesslich Aktienbesitz): WSI, im isw-wirtschaftsinfo Nr. 29)

Zwischen 1980 und 1998 ist die Verteilung des Volkseinkommens um rund 10 Prozentpunkte zugunsten der Gewinneinkommen und zu Lasten der Arbeits- und Sozialeinkommen verschoben worden, das sind rund 200 Mrd. DM jährlich.

(www.barkhof.uni-bremen.de/kua/memo/,Ausgewählte Thesen zur Sozialen Gerechtigkeit" von Rolf Münster)

Steuerlastenverteilung

Während von 1980 bis 1998 die Gewinn- Kapitalsteuern* von 26,0% auf 16,2% sanken, stieg

die Lohnsteuer im selben Zeitraum von 30,5% auf 33,2%

Veranlagte Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, Kapitalertragsteuer, Vermögensteuer

(Statistisches Bundesamt; isw-Berechnungen, im isw-wirtschaftsinfo Nr. 29)

- Steuer- und Abgabenlast der Lohne seit 1960 verdoppelt

Die relative Steuer- und Abgabenlast der Löhne hat sich seit 1960 mehr als verdoppelt. 1960 wurde im Gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt 15,8% des Bruttolohns für Steuern und Abgaben aufgewandt, 1980 waren es 28,7% und 1997 schon 35,4%

- Gewinnbesteuerung seit 1960 halbiert

Die gesamtwirtschaftliche Gewinnbesteuerung* hat sich sei 1960 mehr als halbiert. Die gesamtwirtschaftliche Gewinnbesteuerung lag 1960 bei 21,2%, bis 1980 bewegte sie sich

zwischen 19,1% und 23,7% und bis 1997 sank sie auf 8,5%)

d.h. die Besteuerung der Einkommen aus Unternehmertätigkeit und Vermögen hat

(www.barkhof.uni-bremen.de/kua/memo/, "Ausgewählte Fakten und Thesen zur Sozialen Gerechtigkeit" von Rolf Münster)

Arbeit

- Lohn und Profit

In der Zeit von 1980 bis 1999 sind die Nettogewinne real 20 mal stärker (nämlich um 84,4%) gestiegen als die Nettolöhne und -gehälter (4,3%)

(Sonderausgabe des Memo-Forums - Zirkular der "Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik", Thema: Gegen erfundene Sachzwänge: Für den Erhalt der solidarischen Rentenversicherung, Bremen, September 2000)

           Entwicklung der netto Gewinne und netto Löhne von 1999 zu 1991:
           Gewinne (Kapitalgesellschaften): + 39,3%
           "Gewinne" (Unternehmens- und Vermögenseinkommen): + 31,6%
           Löhne: + 10,9%

(Statistisches Bundesamt (Fachserue 18 - VGR - Reihe 1.1 und 1.2); isw-Berechnungen, im isw-wirtschaftsinfo Nr. 29)

- Teilzeit - Vollzeit

Abhängig Erwerbstätige nach Vollzeit- oder Teilzeitbeschäftigung. Ergebnisse des Mikrozensus - 1999 - in Prozent

Großdeutschland BRD annektierte DDR

Männer Frauen Männer Frauen Männer Frauen 95,4 62,2 95,2 58,3 96,4 78,0 Vollzeit

4,6 37,8 4,8 41,7 3,6 22,0 Teilzeit

- jede 10. Beschäftigung befristete

           Ausmass befristeter Beschäftigung* - 1999 - in Prozent  
                                               Männer             Frauen              insg.
           BRD                             8,4                   7,5                   8,0
           annektierte DDR            15,0                  13,7                  14,4
           Gross Deutschland            11,7                  10,6                  11,2


               *abhängig Erwerbstätige, ohne Auszubildene


           1999 rund 2,4 Millionen ausschliesslich geringfügig beschäftigt (davon 77% weiblich)

(Statistisches Bundesamt, in einer Broschüre des Sozialwissenschaftliches Forschungszentrum Berlin-Brandenburg e.V, im Auftrag der PDS-Bundestagsfraktion (AK Feministische Politik) "Frauen in Deutschland - 10 Jahre nach der Einheit - Daten und Fakten")

- Erwerbstätigkeit bei Frauen

Von 1991 bis 1999 stieg die Erwerbsquote von Frauen zwischen 15 und 64 Jahren in der BRD von 58,4% auf 61,7% und sank in der annektierten DDR von 77,2 % auf 73,0 %

(Statistisches Bundesamt, in einer Broschüre des Sozialwissenschaftliches Forschungszentrum Berlin-Brandenburg e.V, im Auftrag der PDS-Bundestagsfraktion (AK Feministische Politik) "Frauen in Deutschland - 10 Jahre nach der Einheit - Daten und Fakten")

           Arbeitszeiten in der BRD und in der annektierten DDR - in Prozent - 1995
                                               BRD                 aDDR
           40 Stunden und mehr     3                      71
           39 bis 40 Stunden            16                    26
           38 bis 39 Stunden            33                    1
           37 bis 38 Stunden            21                    -
           35 bis 36 Stunden            1                      -


                      (isw-report Nr.25)

- jeder 4. Lohn weniger als 1400 DM

Erwerbstätige mit einem monatlichen Nettoeinkommen von ... bis ... DM* - 1999 - in Prozent

                                               BRD                 aDDR               Gr.Dt.
           unter 600                   7,2                   6,2                   6,7
           600 -1400                 17,1                  19,2                  18,2
           1400 - 2200                 19,2                  36,9                  28,0
           2200 - 3000                 24,3                  23,3                  23,8
           3000 - 4000                 16,1                  9,2                   12,7
           4000 und mehr                      16,1                  5,2                   10,6      

Ohne Erwerbstätige, die keine Angaben gemacht haben bzw. kein eigenes Einkommen beziehen, sowie selbstständige Landwirte

(Statistisches Bundesamt, in einer Broschüre des Sozialwissenschaftliches Forschungszentrum Berlin-Brandenburg e.V, im Auftrag der PDS-Bundestagsfraktion (AK Feministische Politik) "Frauen in Deutschland - 10 Jahre nach der Einheit - Daten und Fakten")

- Im Annexionsgebiet nur 75% Lohn

Durchschnittliche Bruttomonatsverdinst* von Arbeitnehmern im Juli 1999 (X% des BRD Verdienst):

           Verarbeitenes Gewerbe: 
           - 5.401 DM (BRD)
           - 3.857 DM (71,4%) (annektirte DDR)
           Baugewerbe: 
           - 5.066 DM (BRD) 
           - 3.729 DM (73,6%) (annektirte DDR)
           Grosshandel:
           - 5.135 DM (BRD) 
           - 3.704 DM (72,1%) (annektirte DDR)
           Einzelhandel: 
           - 4.014 DM (BRD)
           - 3.245 DM (80,8%) (annektirte DDR)
           Kredit- und Versicherungsgewerbe: 
           - 5.781 DM (BRD) 
           - 4.516 DM (78,1%) (annektirte DDR)
           Alle Bereiche: 5.079 (BRD)
           - 3.810 DM (75.2%)(annektirte DDR)

alle Beiträge, die die Beschäftigten in der Abrechnungsperiode erhalten haben. Das ist der tarifliche oder frei vereinbarte Verdienst einschliesslich tariflicher und aussertariflicher Leistungs-, Sozial- und sonstigen Zulagen und Zuschläge

(Statistisches Bundesamt, Berechnungen der "Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik")

           Verfügbare Durchschnittsmonatseinkommen in den privaten Haushalten -pro Kopf -  
            Mittelwert der             Bevölkerung in DM - 1998
           BRD                             1.709             (100%)
           annektierte DDR            1.393             (82%)
           Großdeutschland            1.648

(W. Hanesch/P. Krause/G. Bäcker: Armut und Ungleichheit in Deutschland - Der neue Armutsbericht der Hans-Böckler-Stiftung, des DGB und des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, im Rowohlt Taschenbuch Verlag, November 2000)

           Bevölkerung nach überwiegendem Lebensunterhalt - ab 15 Jahren - 1999 - in Prozent
                                                           BRD                 aDDR               insg.
           Erwerbstätigkeit                                    49                    49                    49
           Arbeitslosengeld/-hilfe               3                      10                    6          
           Rente/Sonstiges                       29                    34                    31
           Angehörige                               20                      8                    14

(Statistisches Bundesamt, in einer Broschüre des Sozialwissenschaftliches Forschungszentrum Berlin-Brandenburg e.V, im Auftrag der PDS-Bundestagsfraktion (AK Feministische Politik) "Frauen in Deutschland - 10 Jahre nach der Einheit - Daten und Fakten")

Armut in Deutschland

- Jeder 5. ist arm

           1994 waren 21,9 % der deutschen Haushalte arm

Strenge Armut - bettelarm (40 % vom durchschnits netto Einkommen*) = 4,8 % aller Haushalte

Armut - EU-Definition (50 % vom durchschnits netto Einkommen*) = 11,1 % aller Haushalte

Relative Armut - Niedrigverdiener (60 % vom durchschnits netto Einkommen*) = 21,9 % aller Haushalte

1994 betrug das durchschnits netto Monatseinkommen 1.858 DM

(DIW: 50/95, im isw-w&gd Nr.4)

- Jeder 3. in diesem Land ohne deutschen Pass ist arm

Betroffen von Einkommensarmut oder Niedrigeinkommen - 1998 - in Prozent

                                   "strenge Armut"                    "Armut"                  "Prekärer Wohlstand"                (gemäß Eurostat)
                                   (40%*)                          (50%*)              (75%*)                          (60%*)

BRD 3,0 8,7 31,8 10,9

annektierte DDR 3,7 10,7 44,6 14,2

Großdeutschland 3,1 9,1 34,3 11,5

X% des Durchschnittseinkommen in Großdeutschland

(W. Hanesch/P. Krause/G. Bäcker: Armut und Ungleichheit in Deutschland - Der neue Armutsbericht der Hans-Böckler-Stiftung, des DGB und des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, im Rowohlt Taschenbuch Verlag, November 2000)

Betroffenheit der nicht Deutschen und Zugewanderten Haushaltsvorständen (HV) von Armut und Niedrigeinkommen - in Prozent - 1998

                                               Bevölkerungsanteil                "Armut (50%*)                "Prekärer Wohlstand (75%*)

Nationalität des HV 100,0

deutsch (überwiegend) 89,9 8,1 31,7

nicht deutsch 6,3 18,6 58,4

Zuwanderer 3,8 16,2 55,1

X% des Durchschnittseinkommen in Großdeutschland

(W. Hanesch/P. Krause/G. Bäcker: Armut und Ungleichheit in Deutschland - Der neue Armutsbericht der Hans-Böckler-Stiftung, des DGB und des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, im Rowohlt Taschenbuch Verlag, November 2000)

Ewerbslosigkeit

- Offizielle Zahlen

           Registrierte Erwerbslose 1999: 
           - 4.099.000 (Grossdeutschland)
           - 2.756.000 (BRD)
           - 1.344.000 (annektirte DDR)
           Erwerbslosenquote* 1999:
           - 11,7% (Grossdeutschland)
           - 9,9%  (BRD) 
           - 19,0% (annektirte DDR)


               *Erwerbslose in Prozent der abhängigen zivilen Erwerbspersonen, ab Mai 1999 berechnet auf der Basis neuer Erwerbspersonenangaben

(Statistisches Bundesamt, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesanstalt für Arbeit; Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Berechnung der "Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik")

- Reservearmee Deutschlands: 8 1/2 Mio

Die Summe aus der Anzahl der:

Arbeitslosen

Arbeitsmarktpolitischen Massnahmen

                       Kurzarbeit
                       berufliche Weiterbildung
                       Beschäftigt in Arbeitsbeschafungsmassnahmen (ABM)
                       Beschäftigt in Strukturanpassungsmassnahmen(SAM)
                       Vorruhestand/Altersteilzeit

Stille Reserve im engerem Sinne (beschäftigungslose Arbeitssuchende ohne Registrierung auf

dem Arbeitsamt)

Reserven in nicht "normalen" Beschäftigungsverhältnissen

Geringfügige Beschäftigung (nur Beschäftigte mit einem Arbeitsverhältnis)

Befristete Arbeitsverhältnisse (ohne Ausbilungsverhältnisse, nur auf Grund fehlender

unbefristeter Arbeitsplätze)

Teilzeit (nur auf Grund fehlender Vollzeitarbeitsplätze)

           BRD                             5.556.000
           annektierte DDR            2.969.000
           Grossdeutschland            8.525.000
           davon             Frauen              4.879.000                                
                       Männer             3.646.000

(Zusammenstellung nach Daten der Bundesanstalt für Arbeit und des Statistischen Bundesamt, Berechnung vom Sozialwissenschaftliches Forschungszentrum Berlin-Brandenburg e.V, in der von der PDS-Bundestagsfraktion (AK Feministische Politik) in Auftrag gegebenen Broschüre: "Frauen in Deutschland - 10 Jahre nach der Einheit - Daten und Fakten")

- Wer ist Erwerbslos?

           Von den registrierten Arbeitslosen 1999 sind:
           45% (jeder 2.) Frauen
           34% (jeder 3.) Langzeitarbeitslos
           12% (jeder 8.) Ausländer
           12% (jeder 8.) Unter 25 Jahre alt

(Bundesanstalt für Arbeit, im isw-wirtschaftsinfo Nr. 29)

           Empfänger von Arbeitslosengeld, Arbeitslosenhilfe und Eingliederungsgeld/-hilfe - 1999 -
           BRD                             2.087.990
           annektierte DDR            1.256.495
           Grossdeutschland            3.344.485

(Bundesanstalt für Arbeit, in einer Broschüre des Sozialwissenschaftliches Forschungszentrum Berlin-Brandenburg e.V, im Auftrag der PDS-Bundestagsfraktion (AK Feministische Politik) "Frauen in Deutschland - 10 Jahre nach der Einheit - Daten und Fakten")

- 884 DM im Monat

Durchschnittsbeträge von Arbeitslosengeld und Arbeitslosenhilfe* - 1999 - Monatsbeiträge in DM -

           BRD - Arbeitslosengeld                         1.382
           aDDR - Arbeitslosengeld            1.208
           BRD - Arbeitslosenhilfe                        1.013
           aDDR - Arbeitslosenhilfe            884


               *Für die Berechnung wurde die Zahl der Leistungsempfängern jeweils von Ende Oktober zu Grunde gelegt

(Bundesanstalt für Arbeit, in einer Broschüre des Sozialwissenschaftliches Forschungszentrum Berlin-Brandenburg e.V, im Auftrag der PDS-Bundestagsfraktion (AK Feministische Politik) "Frauen in Deutschland - 10 Jahre nach der Einheit - Daten und Fakten")

           Seit 1996 gilt eine "Herabbemessung" der Arbeitslosenhilfe um jährlich 3% 

(Blümsche Marktwert-Taxierung, aus der Sonderausgabe des Memo-Forums - Zirkular der "Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik" zum Thema: Arbeit, Umwelt, Gerechtigkeit - Besch@ftigungspolitik statt Sparbesessenheit, Bremen, September 1999)

Sozialhilfe

Anzahl der Empfänger von laufender Hilfe zum Lebensunterhalt (Sozialhilfe) - 1999 - in DM - BRD 2.485.349

           annektierte DDR            417.931
           Großdeutschland            2.903.280

(Statistisches Bundesamt, in einer Broschüre des Sozialwissenschaftliches Forschungszentrum Berlin-Brandenburg e.V, im Auftrag der PDS-Bundestagsfraktion (AK Feministische Politik) "Frauen in Deutschland - 10 Jahre nach der Einheit - Daten und Fakten")

Zum Jahresende 1998 hat 3,5% der Bevölkerung (2.879.000 Personen) Sozialhilfe bezogen,

d.h. 3,0% der Deutschen und 9.1% der nicht deutschen (das sind 23% der Hilfeempfänger

insgesamt).

1996 haben 63% derer, die Anspruch auf Sozialhilfe hatten, dieses Recht nicht wahrgenommen. Das bedeutet für das Jahr 1996, dass 6,5% der Bevölkerung einen Anspruch auf Sozialhilfe hatte aber nur 2,4% der Bevölkerung Sozialhilfe empfangen hat.

(W. Hanesch/P. Krause/G. Bäcker: Armut und Ungleichheit in Deutschland - Der neue Armutsbericht der Hans-Böckler-Stiftung, des DGB und des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, im Rowohlt Taschenbuch Verlag, November 2000)

           Seit Anfang der 60er Jahre hat sich die sogenannte Betroffenheitsquote der laufenden   

Sozialhilfe verfünffacht (In Laufe des Jahres 1963 war rund 1% der Bevölkerung auf laufende Sozialhilfe angewiesen, Anfang der 90er Jahre waren es rund 5%)

           Rund 30% der von laufender Sozialhilfe Betroffenen sind Kinder unter 14 Jahren


           Rund ein Drittel der Sozialhilfeantragsteller geben Arbeitslosigkeit als Grund für ihre 
            Bedürftigkeit an.

(www.barkhof.uni-bremen.de/kua/memo/, "Ausgewählte Fakten und Thesen zur Sozialen Gerechtigkeit" von Rolf Münster)

- Wer arm ist bekommt Sozialhilfe? Nichts da!

Bedarfsniveau der Sozialhilfe und 50%-Armutsgrenze im Vergleich - in der BRD - 1998

                                   1. Bedarfsniveau             2. Armutsgrenze*            3. Differenz der Niveaus 
                                   für Sozialhilfe - in DM       - in DM                         - in Prozent - (1. : 2.)

Alleinlebende/r 1.066 1.039 97,5

Ehepaar ohne Kinder 1.670 1.766 105,7

Ehepaar mit

- 1 Kind 2.125 2.390 112,5

- 2 Kindern 2.550 2.909 114,1

- 3 Kindern 2.981 3.325 111,5

- 4 Kindern 3.398 3.844 113,1

Alleinerziehende mit

- 1 Kind unter 7 Jahren 1.751 1.558 88,9

- 2 Kinder 7-13 Jahre 2.281 2.078 91,1

- 3 Kinder unter 3 J. 2.360 2.078 88,1

               *50% des Durchschnittseinkommens

(W. Hanesch/P. Krause/G. Bäcker: Armut und Ungleichheit in Deutschland - Der neue Armutsbericht der Hans-Böckler-Stiftung, des DGB und des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, im Rowohlt Taschenbuch Verlag, November 2000)

Rente

- Höhe der Renten 1998:

           57 % der Rentner Innen[new] bekommen weniger als 1500 DM Rente im Monat
           2.5 % der Rentner Innen[new] bekommen mehr als 3000 DM Rente im Monat
           86 % der Rentnerinnen bekommen weniger als 1500 DM Rente im Monat
           14 % der Rentnerinnen bekommen weniger als 300 DM Rente im Monat
           0,1 % der Rentnerinnen bekommen mehr als 3000 DM Rente im Monat

(Fischer Weltmanach 2000, im isw-wirtschaftsinfo Nr. 31)

Heute liegt die Rente eines Arbeitnehmers, der 75% des Durchschnitts* verdient und mehr als 35 Jahre Beiträge zahlt auf dem gleichem Niveau wie die Sozialhilfe.

               *das sind im Westen derzeit knapp 41.000 DM im Jahr

(Sonderausgabe des Memo-Forums - Zirkular der "Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik", Thema: Gegen erfundene Sachzwänge: Für den Erhalt der solidarischen Rentenversicherung, Bremen, September 2000)

-Rentenreform

Das sogenannte Standartrentenniveau* soll von heute 70,7% auf perspektivisch 68,5% für

diejenigen, die bis zum Jahre 2010 Rentner werden, bzw. 64,5% für diejenigen, die bis zum Jahre 2030 Rentner werden sinken.

Die Arbeitnehmer sollen veranlasst werden, dass sie einen - 0,5% im Jahr 2001 bis auf 4% im

Jahr 2008 steigenden - Teil ihres Bruttoeinkommen zum Abschluss privater Versicherungen

oder sonstige Kapitalanlagen verwenden

Langfristig betragen dann die Beiträge zur Alterssicherung der Arbeitnehmer 11% für die

Arbeitgeber- und 15% für die Arbeitnehmerseite

rechnerisches Verhältnis der Nettorente nach 45 Versicherungsjahren mit Durchschnittsverdienst zum durchschnittlichen Nettoarbeitsentgeld der Aktiven

(Sonderausgabe des Memo-Forums - Zirkular der "Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik", Thema: Gegen erfundene Sachzwänge: Für den Erhalt der solidarischen Rentenversicherung, Bremen, September 2000)

Bildung

- Schulabschlüsse

Erwerbstätige am Ort der Hauptwohnung nach Art des allgemeinen Schulabschluss - 1999 in Prozent -

                                                                                   West                Ost                   insg.

noch oder noch nicht in schulischer Ausbildung: 0,4 0,3 0,3

Haupt- (Volks-) schulabschluss: 42,4 13,3 27,9

Abschluss polytechnische Oberschule in der DDR /

Realschulabschluss oder gleichwertiger Abschluss:            27,3                  62,7                  45,0

Fachhochschulreife: 5,2 3,0 4,1

allgemeines oder fachgebundenes Abitur: 19,3 17,8 18,5

ohne allgemeinen Schulabschluss: 1,7 0,4 1,1

ohne Angaben zum Schulabschluss oder der Art des Abschlusses: 3,9 2,7 3,3

(Statistisches Bundesamt, in einer Broschüre des Sozialwissenschaftliches Forschungszentrum Berlin-Brandenburg e.V, im Auftrag der PDS-Bundestagsfraktion (AK Feministische Politik) "Frauen in Deutschland - 10 Jahre nach der Einheit - Daten und Fakten")

- Ausbildung

Nach einer IG-Metall Umfrage im Juni 1995 ergab sich für 21 Grossunternehmer / Konzerne

folgendes Bild:

           Auszubildende 1993 - 1995  -6.711 (-25,3%)

(Auswertung der Blitzumfrage der IG Metall[new] vom Juni 1995, im isw-wirtschaftsinfo Nr. 23)

Von den 540.000 ausländischen Jugendlichen im Alter von 15 bis 20 Jahren verfügten Ende 1992 nur 20% über eine abgeschlossene Berufsausbildung.

Die Ausbildungsquote der 15- bis 19jährigen ausländischen Bevölkerung liegt bei 37%, im Vergleich zu 79% der deutschen Jugendlichen im vergleichbaren Alter.

(im isw-wirtschaftsinfo Nr. 23)

- Studium

       8 von 100 Kinder aus Einkommensschwachen Familien studieren


           72 von 100 Kindern aus  Einkommensstarken Familien studieren


           Jeder 8. Student bekommt B Afö G[new]


           Zwei Drittel der Studenten sind dauerhaft erwerbstätig


           In den Industrieländer durchläuft mehr als die Hälfte eines Jahrgangs eine  
            Hochschulausbildung. Die Studentenquote in Deutschland beträgt nur 30%

(www2.pds-online.de/bt/publikationen/studgeb.htm, Aus einer Publikation der PDS, "Soziale Gerechtigkeit: Studienfinanzierung")

- Berufs- bzw. Hochschulabschluss

Bevölkerung (ab 15 Jahren) am Ort der Hauptwohnung nach Art des beruflichen- bzw. Hochschulabschluss - 1999 - in Prozent

                                                                                   West                Ost                   Insg.     

Anlernausbildung, berufliches Praktikum: 2,0 1,1 1,5

Berufsvorbereitungsjahr: 0,4 0,2 0,3

Lehrausbildung: 47,8 50,0 48,9

berufsvorqualifizierender Abschluss an

Berufsfach-/Kollegschulen: 3,9 3,5 3,7

Meister-/Technikerausbildung, Fachschulabschluss: 8,0 6,9 7,4

Abschluss der Fachhochschule in der DDR: 0,5 9,5 5,0

Hochschulabschluss: 7,5 9,1 8,3

Promotion: 1,1 1,1 1,1

ohne beruflichen bzw. Hochschulabschluss: 18,0 10,4 14,2

ohne Angaben: 4,4 2,9 3,7

(Statistisches Bundesamt, Berechnung vom Sozialwissenschaftliches Forschungszentrum Berlin-Brandenburg e.V, in der von der PDS-Bundestagsfraktion (AK Feministische Politik) in Auftrag gegebenen Broschüre: "Frauen in Deutschland - 10 Jahre nach der Einheit - Daten und Fakten")

Kinder

           Kinderkrippe und Kindergärten - 1991 bis 1999 - in Prozent
                                               unter 3 Jahren                                      3 bis 8 Jahre
                                               1991                 1999                             1991                 1999
           BRD                             3,7                   4,8                               67,9                  77,8
           annektierte DDR            57,1                  34,7                              91,1                  87,5

(Statistisches Bundesamt, in einer Broschüre des Sozialwissenschaftliches Forschungszentrum Berlin-Brandenburg e.V, im Auftrag der PDS-Bundestagsfraktion (AK Feministische Politik) "Frauen in Deutschland - 10 Jahre nach der Einheit - Daten und Fakten")

Gesundheit

           Krankenstand* - 1999
           BRD                             4,21
           annektierte DDR            4,48
           Großdeutschland            4,35

Arbeitsunfähig kranke Pflichtmitglieder in Prozent der Pflichtmitglieder ohne Rentner, Studenten und Behinderte, Künstler, landwirtschaftliche Unternehmer sowie Wehr-, Zivil- und Grenzschutzdienstleistende

(Statistisches Bundesamt, in einer Broschüre des Sozialwissenschaftliches Forschungszentrum Berlin-Brandenburg e.V, im Auftrag der PDS-Bundestagsfraktion (AK Feministische Politik) "Frauen in Deutschland - 10 Jahre nach der Einheit - Daten und Fakten")

           Anzahl der Gestorbenen durch Selbstmord und Selbstbeschädigung - 1998 
           BRD                             9.262
           annektierte DDR            2.382
           Großdeutschland            11.644

(Statistisches Bundesamt, in einer Broschüre des Sozialwissenschaftliches Forschungszentrum Berlin-Brandenburg e.V, im Auftrag der PDS-Bundestagsfraktion (AK Feministische Politik) "Frauen in Deutschland - 10 Jahre nach der Einheit - Daten und Fakten")

           In einer Repräsentativerhebung zur "Lebenssituation von Familien mit behinderten Kindern in 
            den neuen Bundesländern" wurde für 1995 festgestellt, dass mehr als ein Drittel der Zwei-Eltern-
            Familien und gut die Hälfte der Haushalte von Alleinerziehenden im Monat weniger als 800 DM 
            pro Kopf zur Verfügung.

(W. Hanesch/P. Krause/G. Bäcker: Armut und Ungleichheit in Deutschland - Der neue Armutsbericht der Hans-Böckler-Stiftung, des DGB und des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, im Rowohlt Taschenbuch Verlag, November 2000)

Wohnungspolitik

- 1 Mio Obdachlose

           Fast 1 Milionen Menschenin Deutschland sind obdach- bzw. wohnungslos
           Die 700.000 Wohnungslosen sind in Notunterkünften bzw. Hotelpensionen untergebracht
           180.000 haben überhaupt kein Dach überm Kopf

(isw w&gd Nr. 4)

- 1/3 des Einkommens für Miete

"Westhaushalte" mit einem Nettoeinkommen zwischen 1000 und 2000 DM geben ein Drittel (32.9%) für Miete aus, bzw. bei noch niedrigerem Einkommen fast die Hälfte (47,4%)

(vgl. WSI M Itteilungen[new], 10/96, im isw w&gd Nr. 4)

40% der westdeutschen Haushalte haben Anspruch auf eine Sozialwohnung, allerdings kaum eine Chance, dieses Recht zu verwirklichen, da der Bund kaum noch Sozialwohnungen baut

(isw w&gd Nr. 4)

Migranten

           Migranten aus Drittstaaten* nach ihren Status
           Gesamtzahl 
           der Migranten                                                                                 7343591


           davon mit Auf-             - Aufenthaltsberechtigung                       11,2
           enthaltsgeneh-              - unbefristete Aufenthaltserlaubnis      27,6
           migung                                     - befristete Aufenthaltserlaubnis                  23,9
           - in Prozent                        - Aufenthaltsbewilligung                           3,1
                                               - Aufenthaltsbefugnis                               2,4
                                               - Aufenthaltserlaubnis EG                        10,3


           sonstiger Auf-                - Duldung                                                4,1
           enthaltsstatus               - Aufenthaltsgestattung                           3,6
           - in Prozent             - von Aufenthaltsgestattung befreit            2,8
                                               - ungeklärter Status                          10,9


               *Staaten außerhalb des Einzugsbereichs des Aufenth G[new]/EWG

(W. Hanesch/P. Krause/G. Bäcker: Armut und Ungleichheit in Deutschland - Der neue Armutsbericht der Hans-Böckler-Stiftung, des DGB und des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, im Rowohlt Taschenbuch Verlag, November 2000)

Durchschnittlich verfügbare Einkommen und Haushaltsgrößen von Migranten - in der BRD

            - 1998 -             in Prozent
                                      Durchschnittlich verfügbares Haus-            Durchschnittliche Anzahl 
                                       haltseinkommen im Monat - in DM       der Personen im Haushalt
           - "Nicht Migranten"                    4.353                                                    2,7
           - Türkische Migranten                     4.370                                                    4,2
           - Migranten aus Jugoslawien            3.895                                                    3,0
           - italenische, spanische und   
             griechische Migranten                     4.173                                                    3,2
           - 2./3. Generation                    3.715                                                    3,4
           - Asylbewerber/Flüchtlinge            2.839                                                    3,9
           - DDR-Übersiedler (bis 1990)    4.143                                                    3,0
           - (Spät-) Aussiedler                    4.354                                                    3,4
           - Sonstige Migranten                     4.890                                                    3,0
           - Bevölkerung der BRD                 4.321                                                    2,8

(W. Hanesch/P. Krause/G. Bäcker: Armut und Ungleichheit in Deutschland - Der neue Armutsbericht der Hans-Böckler-Stiftung, des DGB und des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, im Rowohlt Taschenbuch Verlag, November 2000)

- Für 96% der Asylbewerber und Flüchtlinge: Niedrigeinkommen!

Armutsquote (unter 50% des Durchschnittseinkommens) und Niedrigeinkommensquote (unter 75% des Durchschnittseinkommens) von Migranten - in der BRD - 1998 - in Prozent

                                               Armutsquote (unter 50% des                 Niedrigeinkommensquote (< 75%                                                            Durchschnittseinkommens)            des Durchschnittseinkommens)                           
           - "Nicht Migranten"                    8,0                                           29,2
           - Türkische Migranten                     27,9                                          83,0
           - Migranten aus Jugoslawien            12,5*                                        51,8
           - italenische, spanische und   
             griechische Migranten                     9,6*                                          54,5
           - 2./3. Generation                    22,5                                          65,2
           - Asylbewerber/Flüchtlinge              -                                               96,1*
           - DDR-Übersiedler (bis 1990)       -                                            30,6*
           - (Spät-) Aussiedler                    17,0                                          54,9
           - Sonstige Migranten                        -                                            37,8
           - Bevölkerung der BRD                 9,9                                           34,6


               *Fallzahl 31-50

(W. Hanesch/P. Krause/G. Bäcker: Armut und Ungleichheit in Deutschland - Der neue Armutsbericht der Hans-Böckler-Stiftung, des DGB und des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, im Rowohlt Taschenbuch Verlag, November 2000)

           1998 lag die Arbeitslosenquote der ausländischen Migranten in der BRD bei 20,3% und damit fast       doppelt so hoch wie die der westdeutschen Bevölkerung insgesamt (10,5%). Die tatsächliche Quote von             arbeitslosen ausländichen Migranten dürfte noch höher liegen, da seit August 1992 arbeitslos gemeldete             Asylbewerber, die keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld oder -hilfe erworben haben, nicht mehr in der             Arbeitslosenstatistik geführt werden und arbeitslos gewordene Ausländer sich aus Angst vor Ausweisung             häufig nicht bei den Arbeitsämtern melden.

(W. Hanesch/P. Krause/G. Bäcker: Armut und Ungleichheit in Deutschland - Der neue Armutsbericht der Hans-Böckler-Stiftung, des DGB und des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, im Rowohlt Taschenbuch Verlag, November 2000)

EU Vergleich

Bruttoinlandsprodukt - in jeweiligen Preisen - Mrd. Europäische Währungseinheit

Jahr Deutschland Frankreich Großbritan. Italien Spanien EUR 15

1995 1837,4 1174,3 859,7 832,0 428,1 6468,4

1996 1845,2 1212,3 927,3 955,9 458,8 6800,4

2000* 2044,8 1385,8 1322,1 1140,0 554,5 8132,3

geschätzte Zahlen

(Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung: Statistisches Taschenbuch ´99 - Arbeits- und Sozialstatistih, Januar 2000)

Bruttoinlandsprodukt je Einwohner - in jeweiligen Preisen - in Europäische Währungseinheit

- EUR 15 = 100%

Jahr Deutschland Frankreich Großbritan. Italien Spanien Portugal

1995 129,9 115,9 83,3 83,1 64,8 47,2 1996* 124,0 113,6 85,3 91,2 66,1 47.9 2000* 116,0 107,8 101,5 91,2 67,1 51,1

geschätzte Zahlen

(Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung: Statistisches TB ´99 - Arbeits- und Sozialstatistik, Jan 2000)

           Einkommensungleichheit* und -armut in EU-Mitgliedsländern - 1996 
                       Gini            Armutsquote (unter 50% des             Niedrigeinkommensquote (<75% 
                                   Durchschnittseinkommens)       des Durchschnittseinkommens)       
           Deutschland                  29            13,7                                          34,2
           Belgien                         28            13,6                                          34,8
           Luxenburg                     29            12,9                                          38,9
           Niederlande                   31            11,8                                          39,9
           Österreich                    27            10,4                                          36,0
           Frankreich                    29            14,1                                          38,3
           Italien                           34            18,2                                          40,2
           Großbritannien              34            19,9                                          44,4
           Irland                            34            20,5                                          45,7
           Griechenland                34            20,1                                          41,9
           Spanien                        33            18,0                                          41,4
           Portugal                        37            22,7                                          45,6
           Dänemark                     23            6,9                                           27,7
           Finnland                        24            8,0                                           30,7


               *gemessen durch den Gini-Koeffizienten

(W. Hanesch/P. Krause/G. Bäcker: Armut und Ungleichheit in Deutschland - Der neue Armutsbericht der Hans-Böckler-Stiftung, des DGB und des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, im Rowohlt Taschenbuch Verlag, November 2000)

Sozialleistungsquote* in der Europäischen Union - in % der Bruttoinlandsproduktes (BIB) - 1995

Deutschland Dänemark Frankreich Niederlande Großbritannien EU 15[new]

           29,4                  34,3                  30,6                  31,6                  27,7                  28,4

Nachtrag 1: Anteil der Ausgaben für Arbeitslosigkeit am BIB

           2,6                   4,9                   2,4                   3,0                   1,6                     -

Nachtrag 2: Anteil der Ausgaben für Familien/Kinder am BIB

           7,5                   12,4                  9,0                   4,7                   9,0                     -

Nachtrag 3: Anteil der Ausgaben für Wohnungshilfen am BIB

           0,6                   2,4                   3,2                   1,1                   7,0                     -

Nachtrag 4: Anteil der Ausgaben für soziale Ausgrenzung am BIB

           0,6                   1,5                   0,5                   0,7                   0,3                     -

Ausgaben für soziale Sicherheit in Prozent des Bruttoinlandsprodukts

(W. Hanesch/P. Krause/G. Bäcker: Armut und Ungleichheit in Deutschland - Der neue Armutsbericht der Hans-Böckler-Stiftung, des DGB und des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, im Rowohlt Taschenbuch Verlag, November 2000)

Entwicklung der Sozialhilfeempfänger in ausgewählten EU-Ländern* - 1995

Deutschland Dänemark Frankreich Niederlande Großbritannien

Absolute Zahl der Leistungsempfänger

2.555.000*

           152.0                946.0                493.0                5.700.0

Anteil an der Wohnbevölkerung

3,1%*

             2,9%                1,5%                3,2%                9,9%


               *Sozialhilfe und garantierte Mindesteinkommen


unter Einbeziehung der Empfänger von Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz waren es 3.044.000 oder 3,7%

(W. Hanesch/P. Krause/G. Bäcker: Armut und Ungleichheit in Deutschland - Der neue Armutsbericht der Hans-Böckler-Stiftung, des DGB und des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, im Rowohlt Taschenbuch Verlag, November 2000)

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