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Erfindungen die keinen Markt finden

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Auf dem Markt der Erfindungen gibt es immer wieder Ideen, Konzepte und Umsetzungen, die für sich betrachtet bahnbrechende Neuheiten sind, teils sogar patentiert sind, aber am Ende dennoch keine Verbreitung finden. Dieses Phänomen der Erfindungen, die keinen Markt finden, kann durch vielfältige Faktoren hervorgerufen werden. Hauptgrund ist in der Regel eine zu geringe Marktfähigkeit, beispielsweise da die Herstellungskosten zu hoch sind (die Produkte sind nicht konkurrenzfähig) oder ein genügend großer Markt für eine industrielle Fertigung nicht besteht. Hohe Einstiegskosten (etwa für Weiterentwicklung zur Marktreife in Serienfertigung, hohe Anlageninvestitionen, fehlende Infrastruktur (zum Beispiel Tankstellennetz für Wasserstofftechnologie als Kraftstoff) sind weitere Hauptgründe.

Liegen die Patentrechte für diese Erfindungen bei Industrieunternehmen, die in dem Markt etablierte Produkte und entsprechende Herstellungskapazitäten haben, können auch diese den an sich konkurrenzfähigen Erfindungen den Marktzutritt verwehren, weil sie die bestehenden Investitionen in ihre Anlagen zur Massenproduktion schützen muss und deswegen kostspieligen Systemwechsel nicht unmittelbar folgen können (Beispiel sind Akkumulatorsysteme im Mobiltelefonbereich; die jüngste Steigerung der Stand-by- und -sprechzeiten ist Folge des Ablaufes von Patentschutzrechten verbunden mit Einstieg neuer Technologien in den Markt.

Eine Innovation bedeutet immer auch, dass das insgesamt erzielbare Umsatzvolumen in einem Markt abnehmen wird. Gerade die besonders innovativen Ideen sind somit in der Lage ganze Märkte zusammenbrechen zu lassen. Somit ist zu erwarten, dass die Industrie darauf hinwirken wird, dass bestimmte Innovationen nur langfristig in den Markt Einzug halten um den Produzenten eine sanfte, finanziell verträgliche Migration zur neuen Technologie zu erlauben. Sind auf einem Markt starke Monopole oder Oligopole gegeben, so wird es wahrscheinlicher, dass Innovationen sogar komplett unterdrückt werden können, was im volkswirtschaftlichen Sinne natürlich nicht die optimale Lösung darstellt. Bei finanziell besonders attraktiven Erfindungen kann der Erfinder dagegen neue Investoren gewinnen, die in eben diese Oligopole mit ihren neuen Produkten eintreten können.

Im Allgemeinen sind die nachfolgend genannten Techniken und Innovationen vor allem als alternative Technologien zu verstehen. Sie werden insbesondere auch durch die Öko-Szene favorisiert. Einige der Technologien sind sehr alt (nachweisbar bis hin zur Steinzeit) und lediglich in ihrer Bedeutung in den Hintergrund getreten, bergen aber dennoch große Potentiale, vor allem wenn man sie mit heutigem Wissen, Forschungsmethoden und Fertigungsverfahren zur Einsatz- und Marktreife führt. Dennoch stellen auch etliche der Verfahren reine Nischenlösungen dar oder sind zwar prinzipiell funktionsfähig, aber unter den gegebenen Bedingungen nicht konkurrenzfähig, da sie beispielsweise nicht automatisierbar sind, oder zu personalintensiv. Einige der nachfolgend gelisteten Technologien erfordern hohe Anfangs-Investitionen die sich nur schwer abschätzbar innerhalb der Laufzeit einer Anlage amortisieren, oder zumindest in wesentlich größeren Zeiträumen als dies etablierte Technologien tun. Oftmals ist der Anschaffungspreis ein wesentlicher Faktor, wobei hier von Befürwortern sowohl die Preissenkungsmöglichkeit bei einsetzender Massenproduktion gelegentlich stark überschätzt wird, bzw. auf der Seite der Skeptiker auch oftmals zu pessimistische Annahmen zu den Produktionskosten getroffen werden.

Die Ansicht, dass ein Produkt "zu gut für seine Zeit" ist, kann durchaus berechtigt vertreten werden. Dennoch gibt es andererseits oftmals auch Interessen-Vertreter die Produkte vertreiben wollen, die am tatsächlichen Bedarf des Menschen eher vorbeigehen. Diese finden sich bevorzugt im Bereich der Wellness und der Ernährung, zum Beispiel Vollwertsalzen, diätische Lebensmittel oder lokale Aufbereitung von Leitungswasser mittels Kleinst-Anlagen zur Umkehrosmose. Die Wissenschaft hält dem etwa entgegen, dass der Mensch bei normaler Ernährung alle für ihn notwendigen Stoffe zu sich nimmt und deshalb Präparate zur Nahrungs-Ergänzung überflüssig sind. Selbst physikalische Unmöglichkeiten, wie etwa der Idee des Perpetuum Mobiles, tauchen immer wieder auf. Auch die Suche nach Nutzungsmöglichkeiten der so genannten Freien Energie scheitert derzeit eher an der grundlegenden Problemlösung als an Vermarktungsproblemen und darf deswegen weiterhin als Mythos eingestuft werden.

Oftmals bedeutet die Nutzung zugleich auch einen großen Eingriff in natürliche Gegebenheiten oder notwendige Ressourcen zur Ausdehnung der Nutzung sind nur begrenzt vorhanden, wie es etwa bei der Wasserkraft oftmals der Fall ist. Dennoch findet man immer wieder Technologien, die zwar nicht sofort, aber manchmal erst nach 30 oder mehr Jahren von der Industrie aufgegriffen werden und dann für die allgemeine Nutzung umgesetzt werden. In der nachstehenden Auflistung finden sich einige Beispiele von mittlerweile doch angenommenen und umgesetzten Technologien, die hier im Sinne einer historischen Referenz eines langen Erfolgsweges stehen bleiben sollen.

Im Gegensatz zu diesen Erfindungen ohne sofortige Akzeptanz, gibt es auch eine große Zahl an unmittelbar am Markt erfolgreichen Erfindungen, wie etwa dem Haber-Bosch-Verfahren zur Herstellung von Ammoniak und im weiteren beispielsweise Stickstoff-Dünger für die Landwirtschaft zu produzieren, mit dem innerhalb von nur knapp einem Jahrzehnt die weltweite landwirtschaftliche Produktion in eine Epoche geführt wurde, wobei aus einem immer wiederkehrenden Mangel an Nahrungsmitteln ein fast permanenter Überfluss wurde.

Innovation ist immer auch eine Frage der Forschung. In Deutschland steht etwa die Fraunhofer-Gesellschaft mit ihren diversen Instituten für eine kontinuierliche Forschung nach neuen Wegen der Technik.

Erfindungen, die unterdrückt werden Bearbeiten

Motoren[new], Pumpen[new], Turbinen[new] und Energietechnik[new] Bearbeiten

Wolfhartmotor[new] (Kugelkolbenmotor) nach Wolfhart Willimczik Druckluftmobil[new] (neues Verkehrssystem) nach Wolfhart Willimczik Sternrotorprinzip[new] (ölfreie Verdichter) nach Wolfhart Willimczik Axialkolbenprinzip[new] (lagerfreies Kolbentriebwerk) nach Wolfhart Willimczik Fusionsreaktor[new] nach Wolfhart Willimczik

Erfindungen, die sich zum Teil mittlerweile durchgesetzt haben Bearbeiten

Motoren[new], Pumpen[new] und Turbinen[new] Bearbeiten

Wankelmotor[new] nach Felix Wankel[new] Stelzer-Motor[new] Freikolbengenerator[new] nach Wolfhart Willimczik Wasser-Einspritzung[new] durch Messerschmidt[new], Focker[new] Elsbett-Motor[new] Tesla-Turbine[new] Vorlage:Stirlingmotor Starrflügelverdrängermaschine[new] nach Wolfhart Willimczik

Automobil-Technologien[new] Bearbeiten

Mittenmotor[new], siehe auch Preston Tucker[new] Vorlage:Getriebe (Goebel) Recyclingfähges Auto[new] "Das Auto vom Acker", Henry Ford[new], Vorlage:1930/Vorlage:1940 Druckluft Auto[new]

Rohstoffe[new] Bearbeiten

Hanf[new] Raps[new] Brennnesseln[new] Bio-Alkohol[new] (zum Beispiel Henry Ford, Vorlage:1927) Benzin aus Sand[new] nach Dr. Peter Plichta[new] Flüssiges Holz[new] Thermoplast aus 100% nachwachsendem Rohstoff, Fa. Technaro Polyester aus nachwachsenden Rohstoffen[new], Fa. Biomer

Bauwesen[new] Bearbeiten

Lehm[new] Haus aus Stroh[new] Alternatives Bauen[new] nach Konrad Fischer[new], "»Moderne Abzockerei und ihre Folgen«: Wärmedämmung[new] - Schimmelpilzzüchtung[new] - Öko-Mafia"

Privathaushalt[new] Bearbeiten

direkte Regenwasser-Nutzung[new] Ultraschall-Waschmaschine[new] Ultraschall-Spülmaschine[new] Mikrowellen-Kochtopf-Staubsauger[new] Komposttoilette[new]

Energietechnik[new] Bearbeiten

Voll-Brennwertkessel[new] nach R. Vetter Wärmepumpe[new] zur Gewinnung von Heiz-Energie aus Luft[new], Boden[new] und Grundwasser[new] Sonnenkollektor[new] zur Warmwasser-Bereitung Brennstoffzelle[new] Blockheizkraftwerk[new] Aufwindkraftwerk[new] Photovoltaik[new] mit Solarzellen[new] Meereströmungskraftwerk[new]

Siehe auch: nachwachsende Rohstoffe[new] - alternative Energie[new] - Fraunhofer[new] - Patent[new] - Erfindung[new]

Web Links[new] Bearbeiten

http://home.arcor.de/m_enning/db/index_db.htm http://www.fraunhofer.de/ - Fraunhofer Gesellschaft

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