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Interkosmos

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Heinz Kautzleben Das Programm Interkosmos und die Geo- und Kosmosforschung (Überarbeiteter Beitrag zum Kolloquium der Leibniz-Sozietät e.V. am 30. Juni 2000 in Berlin „Die Berliner Leibniz-Akademie nach 1945 - Erfahrungen zum Werden und Wirken der Akademie“)

Das Programm Interkosmos war Gegenstand des mehrseitigen „Abkommens über die Beteiligung an der Erforschung und Nutzung des Weltraumes mit Hilfe von künstlichen Erdsatelliten zu friedlichen Zwecken“, das 1967 zwischen den Regierungen der Ud SSR und der weiteren sozialistischen Länder abgeschlossen wurde und bis 1990 Bestand hatte. Dieses Abkommen, das kurz „Regierungsabkommen Interkosmos“ genannt wurde, ermöglichte den interessierten Instituten und Organisationen der beteiligten Länder die Teilnahme an kosmischen Experimenten, die von der Sowjetunion mit Hilfe ihrer Raketen und an Bord ihrer künstlichen Erdsatelliten und Weltraumsonden durchgeführt wurden. Die sowjetische Seite forderte dabei von den ausländischen Teilnehmern die Entwicklung und Bereitstellung von eigenen Geräten und Anlagen für den Einsatz auf der sowjetischen Trägertechnik. Die finanziellen Regelungen waren für alle Teilnehmer günstig: Jede Seite mußte alle im eigenen Bereich anfallenden Kosten selbst tragen. Die Interkosmos-Kooperation hatte keine eigene internationale Institution wie etwa die Europäische Weltraumagentur ESA, die ein eigenes Budget aus den Beitragszahlungen der Teilnehmerstaaten hat. Das Regierungsabkommen Interkosmos wurde fast zehn Jahre nach dem Start des ersten künstlichen Erdsatelliten „Sputnik 1“, der am 4. Oktober 1957 erfolgt war, abgeschlossen. In dem seit dem Start von „Sputnik 1“ verflossenen Jahrzehnt hatten schon zahlreiche Einrichtungen der DDR im Bereich der Geo- und Kosmoswissenschaften sich mit der Nutzung der neuen Forschungstechnologie befaßt und insbesondere damit, die bekannt gewordenen Ergebnisse und Daten auf ihren Fachgebieten zu verarbeiten. Sie konnten nach wenigen Jahren bereits die künstlichen Satelliten der USA und der Sowjetunion und die von diesen ausgesandten und offen zugänglichen Meßsignale mit eigenen Anlagen beobachten bzw. empfangen. Zu nennen sind vor allem die Ionosphärenphysiker und die Meteorologen sowie die Geodäten und die Astronomen (mit optischen Beobachtungen zur Bahnbestimmung). Erinnert sei u.a. an die Entwicklung der Empfangsgeräte im Observatorium für Ionosphärenforschung des Meteorologischen Dienstes in Kühlungsborn und der Außenstelle des Heinrich-Hertz-Institutes für Schwingungsforschung der Akademie der Wissenschaften in Neustrelitz, der Wetterbildempfangsstationen WES (im Observatorium Kühlungsborn und im Zentrum für wissenschaftlichen Gerätebau der Akademie in Berlin-Adlershof) und des Satellitenbeobachtungsgerätes SBG (für geodätische Zwecke) im VEB Carl Zeiß Jena. Dieser sah für das SBG einen lukrativen Markt und engagierte sich dementsprechend. Die Teilnahme an kosmischen Experimenten an Bord der raketengetragenen Sonden und Satelliten war den Wissenschaftlern der DDR aber bis zum Abschluß des Regierungsabkommens Interkosmos nicht möglich gewesen. An dieser Stelle sei darauf verwiesen, daß im vorliegenden Beitrag nicht der Gesamtkomplex „Raumfahrt in der DDR“ behandelt werden soll. Eine entsprechende Darstellung bietet das Buch des Fachjournalisten Horst Hoffmann „Die andere deutsche Raumfahrt“, Berlin: edition ost, 1998. Im Mittelpunkt dieses Beitrages sollen die Aspekte stehen, die die Geo- und Kosmosforschung und die entsprechenden wissenschaftlichen Dienstleistungen betreffen. Die Nutzung von Raketen und Satelliten als Beobachtungsobjekte und als Träger von Instrumenten bedeutete für die Geo- und Kosmoswissenschaften einen gewaltigen Fortschritt und brachte innerhalb kürzester Zeit bereits enorme Erfolge. Es ist hier nicht der Platz, darauf umfassend einzugehen. Es war kein Zufall, daß der Start von Sputnik 1 in der ersten Phase des Internationalen Geophysikalischen Jahres 1957/1958 (kurz: IGJ) erfolgte. Die Bedeutung dieses internationalen Forschungsprogramms ist vielfach gewürdigt worden (siehe die Anmerkungen am Ende des Beitrages). Im vorliegenden Zusammenhang sei lediglich daran erinnert, daß das IGJ dank des Einsatzes der raketengetragenen Erdsatelliten und Weltraumsonden sofort zu einem enormen Aufschwung der solar-terrestrischen Physik führte. Die Entwicklung und Nutzung dieser neuen Forschungstechnologie, die häufig kurz als „Weltraumforschung“ bezeichnet wird, erforderte eine neue Qualität in der internationalen wissenschaftlichen Zusammenarbeit. Für die Wissenschaftler der DDR brachte die Teilnahme neue Möglichkeiten, um gleichberechtigt an der internationalen Zusammenarbeit mitwirken und sie nutzen zu können. An der internationalen geophysikalischen Kooperation im Rahmen des IGJ war die DDR von Anfang an selbständig beteiligt. Das Spezielle Wissenschaftliche Komitee für das IGJ (CSAGI) des Internationalen Rates der Wissenschaftlichen Unionen (ICSU) hatte das dafür gegründete Nationalkomitee der DDR unter Leitung von Hans Ertel, damals Vizepräsident der Akademie, anerkannt. In der schon 1919 gegründeten Internationalen Union für Geodäsie und Geophysik (IUGG) hatte der Landesausschuß der DDR unter dem Vorsitz von Akademiemitglied Otto Meißer 1957 seine Anerkennung erreicht, mußte sich aber mit der Vertretung der BRD die Mitgliedschaft Deutschlands teilen. Die selbständige Mitgliedschaft in der IUGG erreichte das inzwischen gegründete Nationalkomitee für Geodäsie und Geophysik der DDR (NKGG) mit dem Präsidenten Horst Peschel in den Jahren 1963/1966. In den anderen relevanten internationalen wissenschaftlichen Organisationen im Bereich der Geo- und Kosmoswissenschaften wurde dieser Status wenig später erreicht. Zur Nutzung und Weiterentwicklung der raketengestützten Forschungstechnologie in ihren Fachgebieten entstanden ab 1957 innerhalb kurzer Zeit in allen internationalen Organisationen auf dem Gebiet der Geo- und Kosmoswissenschaften besondere Kommissionen und Arbeitsgruppen. Zahlreiche interessierte Wissenschaftler der DDR bemühten sich mit Erfolg um die Aufnahme in diese Gruppen. Im Internationalen Speziellen Komitee für Weltraumforschung (COSPAR) des ICSU, das 1957 gegründet wurde, war die DDR dank des Wirkens von Ernst August Lauter, Akademiemitglied ab 1964, von Beginn an selbständiges Mitglied. Die Vertretung der DDR im COSPAR wurde später als Fachgruppe in das schon erwähnte NKGG eingegliedert. Die selbständige Mitgliedschaft wurde für die DDR auch in der Internationalen Astronautischen Föderation (IAF) ab 1960 erreicht, und zwar durch die damalige Deutsche Astronautische Gesellschaft (DAG), die im gleichen Jahr von Bewunderern der Raketentechnik und der Raumfahrt in der DDR gegründet worden war. Die DAG wurde 1979 erweitert und in Gesellschaft für Weltraumforschung und Raumfahrt der DDR (GWR) umbenannt. Abweichend von dem in der DDR üblichen Schema, daß die DDR in internationalen wissenschaftlichen Organisationen durch spezielle Nationalkomitees vertreten wurde, behielt die GWR den Status als Vertretung der DDR in der IAF bis zum Ende der DDR bei. Höhepunkt und zugleich Ende des internationalen Wirkens der GWR sollte in den ersten Tagen des Oktober 1990 die Durchführung des 41. Kongresses der IAF in Dresden sein. Vorsitzender des Organisationskomitees war Ralf Joachim aus dem Institut für Kosmosforschung der Akademie, von 1984 bis 1991 Präsident der GWR und ab 1988 Vizepräsident der IAF. Die Weltraumforschung gestützt auf Raketen und Satelliten besaß vom Start des ersten künstlichen Erdsatelliten an eine bis dahin in der Wissenschaft nicht gekannte Massenwirksamkeit. Gesteigert wurde dies noch unter den Bedingungen des "Kalten Krieges" durch die politisch-militärische Bedeutung der interkontinentalen Raketen, die als Trägertechnik der Weltraumforschung eingesetzt werden. Damit wurde die Weltraumforschung zum Feld der härtesten Konkurrenz zwischen den mächtigsten Staaten und Staatengruppen. Die Erwartungen der Politiker und der breiten Öffentlichkeit und die damit verbundene Bereitschaft zur Bereitstellung großer finanzieller und materieller Mittel verleiteten manche damalige Zeitgenossen leider auch dazu, die Möglichkeiten und die Leistungen dieser Forschungstechnologie weit überhöht zu propagieren. Heute gibt es davon nur noch schwache Nachwirkungen. Mit dem Abschluß des Regierungsabkommens Interkosmos begann in der DDR eine neue Phase bei der Teilnahme an der Weltraumforschung und der Nutzung ihrer Ergebnisse. Weit in den Vordergrund wurde jetzt die relevante Kooperation mit der Ud SSR gerückt. Die Verantwortung für das Regierungsabkommen wurde dem Ministerium für Wissenschaft und Technik (abgekürzt: MWT) übertragen. Gegründet wurde ein DDR-Komitee für die Koordinierung aller relevanten Aktivitäten in der DDR mit hochrangigen Vertretern aus allen interessierten zentralen Organen der DDR. Dieses kurz „Koordinierungskomitee Interkosmos“ oder noch kürzer „Ko Ko“ genannte Komitee erhielt weitreichende Vollmachten und die Verfügung über einen speziellen Planteil im Staatsplan Wissenschaft und Technik. In den ersten Jahren hatte den Vorsitz des „Ko Ko“ ein stellvertretender Minister des MWT inne. Zur Beratung des „Ko Ko“ wurde ein Wissenschaftlicher Beirat Interkosmos berufen mit Akademiemitglied Lauter, derzeit Direktor des Heinrich-Hertz-Institutes für solar-terrestrische Physik der Akademie, als Vorsitzendem. Bereits jetzt sei erwähnt, daß 1974 der Vorsitz des „Ko Ko“ dem Generalsekretär der Akademie Akademiemitglied Claus Grote übertragen und der Arbeitsort des Komitees in die Akademie verlegt wurde. Die Verantwortung für das Regierungsabkommen und insbesondere für den entsprechenden Planteil im Staatsplan blieb jedoch beim MWT. Die Akademie handelte weitgehend im Auftrage des MWT. Neuer Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirates wurde Heinz Stiller, 1969 Gründungsdirektor des Zentralinstituts für Physik der Erde der Akademie, ab 1971 Akademiemitglied und ab 1973 Leiter des 1969 gegründeten Forschungsbereiches Geo- und Kosmoswissenschaften der Akademie. Dem „Ko Ko“ unterstanden die nationalen Arbeitsgruppen für Kosmische Physik (einschließlich Kosmischer Gerätebau und Kosmische Geodäsie), Kosmische Meteorologie, Kosmisches Nachrichtenwesen und Kosmische Biologie und Medizin. Ab Ende der 70er Jahre kam die Arbeitsgruppe Fernerkundung mit aerokosmischen Mitteln hinzu. Die Bezeichnungen für diese Arbeitsgruppen und ihre Tätigkeitsgebiete wurden wie in der Sowjetunion üblich gewählt. Dabei ist „kosmisch“ als Synonym für „raketen- und satellitengestützt“ zu verstehen. Die spezielle Tätigkeit der Arbeitsgruppen Kosmisches Nachrichtenwesen und Kosmische Biologie und Medizin wird im vorliegenden Beitrag nicht weiter behandelt. Analog wurden die Weltraumaktivitäten in den anderen Teilnehmerländern des Interkosmos-Abkommens organisiert. Die internationale Abstimmung der Arbeitspläne im Rahmen des Programms Interkosmos erfolgte in den Jahrestagungen, zu denen die nationalen Komitees und die jeweiligen nationalen Arbeitsgruppen der beteiligten Länder turnusmäßig, abwechselnd in den verschiedenen Ländern, zusammenkamen. Hinzu kamen je nach Bedarf Expertenberatungen und Arbeitsaufenthalte zu den konkreten Vorhaben. Das Budget zur Finanzierung dieser Reisen war beträchtlich. Die Sonderstellung der Sowjetunion im und zum Regierungsabkommen Interkosmos lag in der Natur der Sache. Sie beruhte auf der alleinigen Verfügung über die Trägertechnik, dem unvergleichlich größeren Umfang der Weltraumaktivitäten und der großen Zahl der teilnehmenden Organisationen der Ud SSR. Die sowjetische Seite wurde im Rahmen des Abkommens vom Rat Interkosmos bei der Akademie der Wissenschaften der Ud SSR vertreten. Dessen Vorsitzender war ein Vizepräsident dieser Akademie. Die Akademie der Wissenschaften der DDR hat alle Vorsitzenden des Rates Interkosmos zu ihren Auswärtigen Mitgliedern gewählt. Der Rat Interkosmos arbeitete eng mit dem Staatlichen Komitee für Wissenschaft und Technik des Ministerrates der Ud SSR zusammen. Zu beachten ist, daß der sowjetische Rat Interkosmos nicht nur für die Einbeziehung der sozialistischen Länder in die zivilen (also friedlichen) Weltraumaktivitäten der Ud SSR zu sorgen hatte. Er war auch zuständig für die relevanten Beziehungen und die Zusammenarbeit mit allen anderen Ländern, an erster Stelle den USA. Eine besondere Bedeutung hatten immer die Beziehungen mit Frankreich. Das in der Ud SSR eingeführte System der Leiteinrichtungen für die Koordinierung der Zusammenarbeit innerhalb der Ud SSR, mit den sozialistischen Ländern und auch darüber hinaus war auch im Interkosmos-Programm wirksam. An erster Stelle ist hierbei das Institut für kosmische Forschungen der Ad W[new] der Ud SSR (russische Abkürzung: IKIAN) zu nennen. Es war berechtigt, direkte Beziehungen mit entsprechenden Instituten in den anderen Ländern zu unterhalten, und konnte zunehmend auch eigene Ziele verfolgen. Es gab mehrere Gründe für den Abschluß des Regierungsabkommens Interkosmos. Die Motive der interessierten Wissenschaftler sind offensichtlich, waren aber nicht maßgebend. Entscheidend waren die politischen Ziele. Für die sowjetische Seite war entscheidend zum einen die Erweiterung des wissenschaftlichen und technischen Potentials zur besseren wissenschaftlichen Nutzung der sowjetischen Trägertechnik und zum andern, daß die verbündeten sozialistischen Staaten durch die direkte Teilnahme an der Weltraumforschung in die Lage kamen, als völkerrechtliche Subjekte die Sowjetunion in der weltpolitischen Auseinandersetzung um die Beherrschung und Nutzung des Weltraums unterstützen zu können. Beide Ziele wurden erreicht. Für die Führung der DDR war vor allem entscheidend, daß die Industrie der DDR einen direkten Zugang zur Hochtechnologie erhalten konnte, die bei der raketen- und satellitengestützten Erforschung und Nutzung des Weltraums damals in hohem Tempo entwickelt wurde. Das MWT setzte alle seine Mittel ein, um dieses Ziel zu erreichen. Die Teilnahme an den kosmischen Experimenten war für das MWT nur Mittel zum Zweck. Die Nutzung des Regierungsabkommens Interkosmos für die Geo- und Kosmosforschung interessierte an zweiter Stelle. Ebenso wichtig wie der Zugang zur Hochtechnologie war für die Führung der DDR die propagandistische Verwertung des Interkosmos-Abkommens. Dabei war allerdings der Balance-Akt zwischen den außerordentlich hohen Sicherheitsanforderungen der sowjetischen Seite und den häufig hemmungslosen Propaganda-Bedürfnissen zu bestehen. Im Interkosmos-Programm stand die Forschung absolut im Vordergrund. Die Nutzung der Weltraumtechnologie mußte auf anderen Wegen entwickelt und betrieben werden. Derartige Arbeiten wurden in allen Teilnehmerländern von den zuständigen zentralen staatlichen Organen dieser Länder selbst verantwortet. Das betraf von Anfang an das kosmische Nachrichtenwesen, die kosmische Meteorologie und die kosmische Geodäsie und Navigation. Hierfür wurden auch von den Instituten der Akademie wissenschaftliche Vorarbeiten geliefert, oft außerhalb ihrer Arbeiten im Rahmen des Interkosmos-Programms. Verwiesen sei z.B. auf die Entwicklung der Satellitengeodäsie im Geodätischen Institut und später im Zentralinstitut für Physik der Erde der Akademie unter der Leitung von Heinz Kautzleben. Dagegen lieferte das Interkosmos-Programm einen beachtlichen Beitrag zur Entwicklung der Fernerkundung der Erde und ihrer Atmosphäre aus dem Kosmos, worauf später noch eingegangen werden soll. Im Mittelpunkt der Aktivitäten zum Regierungsabkommen Interkosmos stand die Kosmische Physik. Zum Träger dieser Forschungsarbeiten wurde in der DDR die Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin (DAW), 1972 umbenannt in Akademie der Wissenschaften der DDR (Ad W[new]) bestimmt. Damit entstand für die Akademie die Aufgabe, eine leistungsfähige Einrichtung aufzubauen, die den Anforderungen des Regierungsabkommens gerecht werden konnte. Deren Lösung führte schließlich zur Bildung des Institutes für Elektronik der Akademie (IE) im Mai 1973, zu dessen Direktor der technische Physiker Hans-Joachim Fischer berufen wurde. Der wissenschaftlich führende Kopf im IE war Karl-Heinz Schmelovsky, ein langjähriger Mitarbeiter von E. A. Lauter, Akademiemitglied seit 1970. Der Bildung des Instituts für Elektronik gingen mehrjährige Auseinandersetzungen voraus, in die Akademiemitglied Lauter verwickelt war und die dazu beitrugen, daß er seine führende Rolle in der Akademie und speziell in den Geo- und Kosmoswissenschaften einschließlich der Weltraumforschung verlor. Ernst August Lauter hat die Entwicklung der Geo- und Kosmoswissenschaften in der Akademie und darüber hinaus in den sechziger Jahren geprägt. Er hatte die Führungsrolle von Hans Ertel übernommen, die dieser im Jahre 1961 aus persönlichen Gründen abgeben mußte. E. A. Lauter förderte vor allem die solar-terrestrische Physik, die im IGJ infolge des Einsatzes von Raketen und Satelliten zur führenden Richtung in den Geo- und Kosmoswissenschaften geworden war. Unter seiner Leitung wurde seit Mitte der sechziger Jahre das damalige Heinrich-Hertz-Institut (HHI) für Schwingungsforschung der DAW zum HHI für solar-terrestrische Physik umgewandelt, wobei einige Struktureinheiten des alten HHI abgegeben und mehrere neue Struktureinheiten aus anderen Instituten der DAW einbezogen wurden. Eingegliedert wurde auch das Observatorium für Ionosphärenforschung Kühlungsborn aus dem Meteorologischen Dienst der DDR. In den erwähnten Auseinandersetzungen konnte sich E. A. Lauter nicht mit seiner Vorstellung durchsetzen, daß das HHI naturwissenschaftliche Forschungen, insbesondere zu den solar-terrestrischen Beziehungen, zu betreiben hätte und die Geräteentwicklung Mittel zu diesem Zweck wäre. Im Ergebnis wurden Ende 1972 die mit der satellitengestützten Weltraumforschung im Rahmen des Regierungsabkommens Interkosmos befaßten Struktureinheiten aus dem HHI für solar-terrestrische Physik herausgelöst und zur im Rahmen der Akademie selbständigen Forschungsstelle für kosmische Elektronik unter Leitung des ehemaligen langjährigen Wissenschaftlichen Direktors der DAW Hans Wittbrodt zusammengefaßt. Diese Forschungsstelle erhielt dann wenige Monate später den Status eines Instituts der Akademie. Schon die neue Bezeichnung Institut für Elektronik zeigte die Zielstellung, die verfolgt werden sollte. Diese Entscheidung stand in gewissem Widerspruch zur Zuordnung des IE zum 1969 gebildeten Forschungsbereich Geo- und Kosmoswissenschaften der Akademie, dessen Leiter ab 1973 Akademiemitglied Heinz Stiller war. Die Sonderstellung des IE wurde verstärkt dadurch, daß seine Arbeit direkt vom Koordinierungskomitee Interkosmos unter Leitung des Generalsekretärs der Akademie bestimmt wurde, und durch seine direkten Beziehungen zum für das Regierungsabkommen Interkosmos zuständigen Stellvertretenden Minister für Wissenschaft und Technik. Der Auf- und Ausbau des IE wurde zudem von der Leitung der Akademie in materieller und personeller Hinsicht in außergewöhnlich hohem Maße direkt gefördert. Charakteristisch für die wissenschaftliche Tätigkeit des Instituts für Elektronik in den siebziger Jahren war die aktive Mitwirkung an der instrumentellen Ausrüstung von Höhenraketen und künstlichen Erdsatelliten der Interkosmos-Serie sowie an der Durchführung und Auswertung entsprechender Experimente vorrangig auf dem Gebiet der Kosmischen Physik und Meteorologie. Diese Arbeitsrichtung wurde auch in den folgenden Jahren vom Institut gepflegt, verlor aber zunehmend ihre öffentliche Wirkung. Das Institut für Elektronik wurde in den siebziger Jahren zur Leiteinrichtung der DDR für die Teilnahme von Einrichtungen der DDR am Interkosmos-Programm. Das Sekretariat des "Koko" erhielt seinen Arbeitsort im IE. Größeren Einfluß auf die Teilnahme der DDR an der Weltraumforschung unter Führung der Ad W[new] der Ud SSR brachte ab Beginn der siebziger Jahre die Tätigkeit des Wissenschaftlichen Beirates für das "Koko" und seines neuen Vorsitzenden Heinz Stiller. H. Stiller hatte seine ersten Arbeitskontakte mit sowjetischen Einrichtungen auf dem Gebiet der Weltraumforschung Anfang der siebziger Jahre aufnehmen können mit der Übernahme von mineralogischen und hochdruckphysikalischen Untersuchungen an einer der Proben des Mondbodens, die mit Hilfe der sowjetischen Mondsonde Luna 6 zur Erde geholt worden waren und die den Einrichtungen der DDR übergeben worden war. Diese Arbeiten brachten für Heinz Stiller und seine Mitarbeiter im Zentralinstitut für Physik der Erde der Akademie den Einstieg in die auf Weltraumsonden gestützte Planetenerforschung. Etwa Mitte der siebziger Jahre begannen in der Interkosmos-Zusammenarbeit Entwicklungen, denen das Institut für Elektronik mit seiner anfänglichen wissenschaftlichen Ausrichtung nicht mehr gerecht werden konnte. Sie führten schließlich dazu, daß das IE im April 1981 zum Institut für Kosmosforschung der Akademie (abgekürzt: IKF) umbenannt wurde; zum Direktor des IKF wurde Robert Knuth berufen. R. Knuth war langjähriger Mitarbeiter von Ernst August Lauter in Kühlungsborn und Neustrelitz gewesen und befaßte sich mit der Erforschung der Hochatmosphäre. Zum einen war es der sowjetischen Seite Mitte der siebziger Jahre gelungen, den VEB Carl Zeiß Jena für die technische Ausrüstung der sowjetischen Satelliten direkt zu gewinnen. Das IE konnte dabei organisatorische Hilfe leisten. Das erste sichtbare Ergebnis waren Entwicklung und Bau der Multispektralkamera MKF-6 durch den VEB Carl Zeiß Jena. Die MKF-6 war eine Verbindung von Fotogrammetrie und Spektrometrie. Die Erprobung der MKF-6 erfolgte in der DDR an Bord eines sowjetischen Flugzeuges auf speziellen Flugprofilen mit einem geowissenschaftlichen Programm, das im Zentralinstitut für Physik der Erde der Akademie unter Leitung von Heinz Kautzleben, Direktor des ZIPE seit 1973, er wurde 1979 zum Akademiemitglied gewählt, ausgearbeitet worden war. Dieses Projekt brachte für zahlreiche Institutionen der DDR den Einstieg in die Fernerkundung der Erde mit aerokosmischen Mitteln. Kurz danach wurde im Interkosmos-Programm die Fernerkundung als selbständige Arbeitsrichtung eingerichtet. Das stabile Interesse der verschiedenen Anwenderbereiche in allen sozialistischen Ländern an dieser Methode führte wenige Jahre später zum Abschluß eines mehrseitigen Regierungsabkommens der sozialistischen Länder über die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Fernerkundung. Als Leiteinrichtung dafür wurde in der DDR das ZIPE eingesetzt. Die Leitung der entsprechenden DDR-Arbeitsgruppe wurde H. Kautzleben übertragen. Damit entstand eine Mehrgleisigkeit mit den Schwerpunkten Anwendungsorientierung und Förderung der technischen Mittel, die bis zum Ende der DDR nicht überwunden werden konnte. Die Arbeiten zur Technik-Entwicklung verblieben im Regierungsabkommen Interkosmos und im IE bzw. IKF. Eine zeitweilige Belastung für das Institut für Elektronik brachte Ende der siebziger Jahre der Abschluß des mehrseitigen Regierungsabkommens der sozialistischen Länder über die Teilnahme an den bemannten Weltraumflügen der Ud SSR. Es ermöglichte 1978 den Weltraumflug von Sigmund Jähn an Bord der Orbitalstation Salut 6. Die Verantwortung für die Vorbereitung und Auswertung des persönlichen wissenschaftlichen Programms von S. Jähn lag beim "Ko Ko", organisatorisch bei dessen Sekretariat im IE, das von Ralf Joachim geleitet wurde. Das Programm umfaßte medizinische Untersuchungen, physikalische und biologische Experimente unter den Bedingungen der Schwerelosigkeit sowie Aufgaben der Fernerkundung der Erdoberfläche und der Atmosphäre. Am Programm beteiligten sich zahlreiche wissenschaftliche Einrichtungen der DDR, darunter auch das IE. Das ZIPE betreute den Teil Fernerkundung, wozu auch die Nutzung der auf der Orbitalstation installierten MKF-6 gehörte. S. Jähn konnte mit seinen Untersuchungen zur Fernerkundung in der Akademie zum Dr. rer. nat. promovieren. Der in den achtziger Jahren angestrebte Einsatz eines zweiten Fliegerkosmonauten aus der DDR war nicht mehr zu erreichen. Die Leistungskraft des Instituts für Elektronik allein reichte schließlich nicht mehr aus, um die Einladung der sowjetischen Akademie an die Akademie der DDR zur Teilnahme an den sowjetischen Missionen zu den Planeten annehmen zu können. Die Einladung stand im Zusammenhang mit den in den siebziger Jahren im IE begonnenen wissenschaftlich-technischen Entwicklungen zur Fernerkundung der Erde und ihrer Atmosphäre mit spektrometrischen Methoden. Der Einladung konnte jedoch in Kooperation mit weiteren Instituten der Akademie und Einrichtungen des Meteorologischen Dienstes gefolgt werden. Die erste Teilnahme an einer Planeten-Mission erfolgte 1983, und zwar mit dem Einsatz von Infrarot-Fourier-Spektrometern zur Sondierung der Venus-Atmosphäre (Venera 15/16). Führend waren Volker Kempe, er wurde 1984 zum Akademiemitglied gewählt, und Dieter Spänkuch, der 1996 zum Mitglied der Leibniz-Sozietät e.V. gewählt wurde. Als theoretische Grundlage dieser Arbeiten diente die stochastische Signal- und Systemtheorie, die auf die Demodulation von Wetterbild-Satellitensignalen angewendet worden war und später für die Behandlung von Regelungsproblemen und die Dimensionierung spektrometrischer und bildaufnehmender optoelektronischer Systeme bis hin zur optimalen Auswertung ihrer Daten genutzt wurde. Die Entwicklung des IKF in den achtziger Jahren war widersprüchlich. Zum einen wurde auf Initiative von Akademiemitglied Heinz Stiller und unter Leitung von Dirk Möhlmann im IKF ein Bereich Extraterrestrische Physik aufgebaut, mit dem den Entwicklungen in der Zusammenarbeit mit dem Institut für kosmische Forschungen der Ad W[new] der Ud SSR, insbesondere seiner Ausrichtung auf Planeten-Missionen mit starker internationaler Beteiligung aus Ost und West, besser nachgekommen werden konnte. Zum anderen wurde in den achtziger Jahren die materiell- technische Basis des IKF, ebenso das wissenschaftlich-technische Forschungspotential bedeutend ausgebaut. Der Ausbau war ab 1983 mit der Übernahme von umfangreichen Forschungen und Entwicklungen zu Hochtechnologien für industrielle Auftraggeber mit z.T. geringer Kosmosrelevanz verbunden, wobei frühere Forschungslinien des IKF teilweise eingestellt wurden. Diese Arbeiten wurden durch strenge Geheimhaltungsvorschriften beträchtlich erschwert. Sie wurden ab 1987 wieder schrittweise eingestellt. Der stark auf Arbeiten ohne Kosmosrelevanz ausgerichtete Bereich wurde aus dem IKF ausgegliedert. Die bei diesen Arbeiten gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen konnten im IKF dann für den Aufbau der Arbeiten zur Fernerkundung der Erde und der Planeten mit Hilfe von optoelektronischen Systemen genutzt werden. Zum Jahreswechsel 1988/1989 wurde Akademiemitglied Heinz Kautzleben, bis dahin Direktor des ZIPE und ab 1985 Leiter des Forschungsbereiches Geo- und Kosmoswissenschaften, zum Direktor des IKF berufen. Ziel aller dieser Maßnahmen war, die Orientierung der Forschungsarbeiten des IKF auf die Raumfahrtnutzung für Wissenschaft, Wirtschaft und staatliche Dienstleistungen zu verstärken. Zur ersten Bewährungsprobe für den neuen Bereich Extraterrestrische Physik im IKF wurde die Beteiligung an der VEGA-Mission 1986 mit den beiden sowjetischen Sonden VEGA 1 und VEGA 2 zur Venus und zum Kometen Halley. Sie bestand im wesentlichen in Empfang, Verarbeitung und Interpretation der Bilddaten vom Kometen Halley. Der Bereich Extraterrestrische Physik entwickelte sich sehr schnell, seine Mitarbeiter waren äußerst agil, auch in ihren Kooperationsbeziehungen nach allen Richtungen. Die Integration in das wissenschaftliche Profil des IKF war mühsam und bis zur Abwicklung des IKF Ende 1991 noch nicht gelungen. Dank der Unterstützung durch Akademiemitglied Stiller, inzwischen zum Vizepräsidenten der Akademie gewählt, übernahm der Bereich auch in der Beteiligung an der Planetenmission zum Marsmond Phobos 1988/89 einen vorderen Platz. Der Bereich Extraterrestrische Physik war auch stark an den Vorbereitungen zur Planeten-Mission Mars-94 beteiligt. Dazu wurden auch von anderen Bereichen des IKF Beiträge geliefert. Ein umfangreicher Beitrag war die Entwicklung der optoelektronischen Weitwinkel-Stereokamera WAOSS. Diese Mission ist bekanntlich fehlgeschlagen. Die Beteiligung an der Phobos-Mission 1988/89 seitens der DDR war wesentlich umfangreicher als die an der VEGA-Mission. Das IKF wollte an mehreren Experimenten teilnehmen. Das Zentralinstitut für Kybernetik und Informationsprozesse der Akademie beteiligte sich unter Leitung von V. Kempe maßgeblich an der Entwicklung des Kamera-Komplexes Fregat. Die Phobos-Mission ist leider fehlgeschlagen, da die Sonde vorzeitig ausfiel. Es konnten nur wenige Daten empfangen werden, darunter eine Reihe von Bildern. Sie wurden jedoch intensiv ausgewertet. Zur Evaluierung des Instituts für Kosmosforschung durch Expertengruppen der Deutschen Forschungsanstalt für Luft- und Raumfahrt (DLR) wurde vom IKF mit Stand Juli 1990 ein umfangreicher Statusbericht angefertigt. Danach war das IKF gegliedert in die wissenschaftlichen Bereiche: Spektrometrische Fernerkundung, Optoelektronische Systeme, Extraterrestrische Physik und Satellitenbodenstation Neustrelitz. Hinzu kamen die technischen Bereiche: Systemkonditionierung, Rechentechnik sowie Bibliothek und wissenschaftliche Information. Ein weiterer Bereich fungierte als Büro des "Ko Ko". Diese Übersicht zeigt, daß die anfänglichen wissenschaftlichen Aufgaben aus dem Regierungsabkommen Interkosmos für das IKF ihre hohe Bedeutung verloren hatten. Sie waren noch erkennbar in den Arbeiten der Bereiche Spektrometrische Fernerkundung, Station Neustrelitz und Systemkonditionierung. Aber auch in diesen Bereichen dominierten Arbeiten zur Fernerkundung. Die zentrale Aufgabe des Bereiches Optoelektronische System war die Entwicklung moderner Kamerasysteme. Die große Schwierigkeit des IKF war wie in der Anfangszeit, daß es sich auf die Geräteentwicklung konzentrierte und die naturwissenschaftlichen Aufgaben anderen Forschungseinrichtungen überlassen mußte. Die Kooperation mit diesen Einrichtungen war immer noch dadurch erschwert, daß die ehemals berechtigten Geheimhaltungsbestimmungen nicht beseitigt waren. Beim Anschluß der DDR an die BRD 1990 zeigte sich, daß die Ende der achtziger Jahre begonnene wissenschaftliche Ausrichtung des IKF den Anforderungen in der erweiterten BRD gewachsen war. Das IKF wurde zwar wie alle Institute der Ad W[new] der DDR Ende 1991 aufgelöst. Das Forschungspotential des IKF, die Forschungsthemen und ihre internationale vertragliche Bindung sowie die materiell-technische Basis wurden jedoch zum Grundstock für das neue Zentrum Berlin-Adlershof der Deutschen Forschungsanstalt für Luft und Raumfahrt DLR (heutige Bezeichnung Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt). Das neue Zentrum der DLR war vorübergehend gegliedert in ein Institut für Planetenerkundung, ein Institut für Sensorik und die Außenstelle in Neustrelitz. Die Unterteilung in zwei Institute der DLR in Berlin-Adlershof ist wieder aufgegeben worden. Das Forschungspotential des IKF wurde von der DLR zu einem großen Teil übernommen, die Leitungsfunktionen wurden jedoch durchgehend von Wissenschaftlern aus den alten Bundesländern besetzt. Die mit dem IKI der Akademie der Wissenschaften in Moskau verbundenen Projekte, insbesondere die Teilnahme an der Mission zum Mars, wurden weiter bearbeitet. Ein letzter Hinweis: Mit der weltweiten diplomatischen Anerkennung der DDR nach 1973 und ihrer Aufnahme in die UNO ergab sich die Möglichkeit und Notwendigkeit, Vertreter der DDR in die Unterorganisationen der UNO zu entsenden, die sich mit der Nutzung des Weltraumes für friedliche Zwecke befassen. Die entsprechende Aufforderung des Ministeriums für auswärtige Angelegenheiten der DDR an die Akademie wurde erfüllt. Als erster Wissenschaftler aus der DDR arbeitete in der Weltraumabteilung der UNO in New York Peter Bormann vom ZIPE. Ihm folgten Dieter Felske (IKF), Rolf-Peter Oesberg (ZIPE) und Hans-Dieter Haubold aus dem Zentralinstitut für Astrophysik. Robert Knuth vom IE/IKF wurde zum Vertreter der DDR in den jährlichen Tagungen des Weltraum-Komitees der UNO. Die Tätigkeit dieser Mitarbeiter der Akademie hat das wissenschaftliche Ansehen der in der DDR betriebenen Weltraumforschung gefördert und vielfach nützliche Informationen für die Forschungsarbeit in der Heimat geliefert. Anmerkungen und Verweise: 1) Die Einbindung der Geo- und Kosmosforschung und des Programms Interkosmos in die Entwicklung der Leibniz-Akademie insgesamt beschreibt in angemessener Ausführlichkeit der langjährige Präsident der Akademie Werner Scheler in seinem kürzlich erschienenen Buch „Von der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin zur Akademie der Wissenschaften der DDR. Abriß der Genese und Transformation der Akademie“, Karl Dietz Verlag Berlin, 2000 2) Über die Vorgeschichte, Entstehung und Entwicklung des Forschungsbereiches Geo- und Kosmoswissenschaften der Akademie berichtete kurz H. Kautzleben in seinem Vortrag „Das Zentralinstitut für Physik der Erde und die in ihm aufgegangenen Institute der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin im Zeitraum von 1950 bis 1973“ zum 2. Kolloquium der Leibniz-Sozietät zur Berliner Akademiegeschichte am 5. September 1998, veröffentlicht in den „Sitzungsberichten der Leibniz-Sozietät“, Jahrgang 1999, Heft 2, S. 33 3) H. Kautzleben: 100 Jahre internationale geophysikalische Forschungsprogramme. Vortrag im Kolloquium der Klasse Geo- und Kosmoswissenschaften der Akademie der Wissenschaften der DDR und des Nationalkomitees für Geodäsie und Geophysik der DDR am 17.06.1982. Veröffentlicht in Informationen aus der Arbeit von Plenum und Klassen der Ad W[new] der DDR, Berlin 7 (1982) 7 4) Institut für Kosmosforschung der Akademie der Wissenschaften der DDR: Statusbericht 1990, Band 1: Spektrometrische Fernerkundung und optoelektronische Systeme, Band 2: Extraterrestrische Physik, Band 3: Systemkoordinierung, Band 4: Satellitenbodenstation Neustrelitz. Als Manuskript vervielfältigt

Quellen: http://www2.rz.hu-berlin.de/leibniz-sozietaet/publ_rez_hein_ks.htm http://www2.rz.hu-berlin.de/leibniz-sozietaet/download/kautzleben_zz.zip

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