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Kirche In Der DDR

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Ein Beitrag zum Thema Kirchen in BRD und DDR:

Dein Artikel scheint der größeren Obektivität zu dienen, letztlich werden aber die Nutznießer des BRD-Systems fast immer alles bei sich schönfärben und die negativen Seiten, die sie selbst häufig nie mitbekommen, unabsichtlich und absichtlich ausblenden. Dem Kirchenabschnitt der BRD sollte man noch hinzufügen, daß die Schulen zwangsweise Kruzifixe anbringen mußten (während das Anbringen von Ulbricht- und Honeckerbildern und von Symbolen nichtchristlicher Religionen verboten war), und alle Schüler in den ersten Jahrzehnten der BRD zwangsweise in der Schule beten und am Religionsunterricht teilnehmen mußten. (Von vielen anderen Zwängen mal abgesehen). Dann haben Pfarrer im Westen oft in ihren Predigten den Kommunismus und die DDR schlechtgemacht und z.B. Wahlempfehlungen für CDU/CSU gegeben, das haben uns unsere westdeutschen Verwandten erzählt. Dann gab es die sogenannte "No Future"-Generation, die aber nicht nur die Kirchentreuen betraf. Aber hier gehts ja eigentlich um die Mythen über die DDR, nicht um die BRD-Mythen. Beim DDR-Abschnitt fehlt, daß es Kirchenverlage, Kirchenliteratur, Kirchenbibliotheken, Kirchenbuchhandlungen und eine christliche stets im Parlament vertretenen Partei gab (CDU). Sogar Straßen wurden nach Pfarrern benannt, welche von Hitler umgebracht worden waren, während die Bischöfe und Päbste mit den Nazis kungelten. Man konnte in der DDR Jugendweihe und Firmung/Konfirmation gleichzeitig mitmachen, wenn man wollte, und normale Kirchgänger und Religiöse wurden nicht deswegen bespitzelt, meistens nur einige Pfarrer mit aufmüpfigen Predigten, wie Eppelmann und Stolpe. Außerdem war die Kirchensteuer in der DDR nicht zwangsweise wie in der BRD sondern freiwillig. Dass Kirchenmitglieder es irgendwie schwerer hatten zur EOS und zum Studium zu kommen, stimmt nicht, es hing von den Zensuren ab. In meiner Schulklasse z.B. sind 4 Leute zu EOS gekommen, 2 davon gingen regelmäßig zur Kirche, die einzigen 2 von 30 Schülern bei mir. Und den gewünschten Studienplatz haben auch beide bekommen. Auch in den Anfangsjahren der DDR scheint es keine solche Benachteiligung gegeben zu haben, hat mir meine Mutter erzählt. Nur Kindern von Kapitalisten und Großgrundbesitzern wurde in den 50er und 60er Jahren der Zugang zu EOS und Hochschule erschwert, später gab es dann sowieso keine neuen Kapitalisten mehr und die alten waren größtenteils in die BRD abgehauen, wo sie eine schöne Entschädigung bekamen. (dafür dass sie ihre Privilegien verloren hatten, pervers). Bloß haben nicht die Kapitalisten, die Könige, Fürsten und Reichen Jahrtausendelang den Kindern der Armen und der Arbeiter den Zugang zu höherer Bildung und höheren Ämtern verboten oder fast unerreichbar erschwert ? (durch Gesetze, durch Geldforderungen und Gebühren, so wies jetzt wieder gemacht wird und noch viel schlimmer). Deshalb war es nur ein Akt historischer Gerechtigkeit, wenigstens für einige Jahre den Kindern der reichen Bonzen den Zugang zum Studium zu erschweren, schließlich haben sie überdies Deutschland im 20. Jahrhundert schon in 2 Weltkriege getrieben und später alles auf Hitler geschoben.

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