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Rassistische Ueberfaelle In Der BRD

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RASSISTISCHE ÜBERFÄLLE UND MORDE 1990-1999 - eine unvollstaendige Chronik -

25. Nov 1990 ein Angolaner in Eberswalde wird todgetrampelt 6. März 1990 in Berlin stirbt ein pakistanischer Student an seinen Verletzungen, nachdem er im Januar von einem deutschen Rassisten zusammengeschlagen wurde 17. November 1990 in Kempten stirbt ein türkischer Mann nach einem Brandanschlag 17. November 1990 in Berlin wird ein Äthiopier erstochen aufgefunden 24. November 1990 50 Nazis greifen in Eberswalde eine Gruppe von Arbeitern aus Angola und Mosambik an und töten einen Angolaner 28. Dezember 1990 in Hachenburg wird ein 17 jähriger Kurde von einer Gruppe Nazis auf offener Straße erstochen 23. Februar 1991 in Sachsen stirbt ein Mann aus Afghanistan nach einem Überfall auf eine Flüchtlingsunterkunft wegen nicht erhaltener medizinischer Hilfe 31. März 1991 in Dresden wird ein mosambikanischer13. M Arbeiter in der Straßenbahn zusammengeschlagen und aus der fahrenden Bahn geworfen, kurze Zeit später stirbt er 16. Juni 1991 ein 34 jähriger Angolaner wird in Friedrichshafen von einem DVU-Nazi erstochen 26. August 1991 30 jugendliche Rassisten überfallen das Wurzener Asylbewerberheim und riefen danach "Wir kommen wieder und machen euch alle tot" 19. September 1991 in Saarlouis stirbt bei einem Brandanschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft ein Mann aus Ghana 29. September 1991 ein Mann aus Rumänien wird in München von zehn Nazis überfallen und brutal mißhandelt, er stirbt am 10.12.1991 5. Januar 1992 in Augsburg stirbt ein Nigerianer nach einer Auseinandersetzung vor einer Diskothek 11. Januar 1992 in Hannover stirbt ein Bewohner aus einer Flüchtlingsunterkunft nachdem er von einem Bundeswehrsoldat mißhandelt wurde 31. Januar 1992 in Lampertheim stirbt eine dreiköpfige Familie aus Sri Lanka bei einem Brandanschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft 6. März 1992 ein Mann aus der Türkei wird in Reilingen von einem Nazi ermordet 14. März 1992 in Saal bei Rostock wird ein 18 jähriger Rumäne von rund 40 rassistischen Deutschen überfallen und erschlagen 4. April 1992 in Hörstel stirbt ein Flüchtling nach einer Brandstiftung auf eine Flüchtlingsunterkunft 24. März 1992 ein 29 jähriger Vietnamese wird in Berlin-Marzahn auf offener Straße von einem Nazi erstochen 9. Mai 1992 ein Nigerianer wird von Rechtsexstremisten zusammengeschlagen und in einen See geworfen, überlebte nur knapp 5. Juli 1992 zwei Jäger erschießen angeblich irrtümlich in Kreis Pasewalk zwei "illegal" einreisende Flüchtlinge 8. Juli 1992 in Kemnat erschlagen 7 Nazis einen 55 jährigen Kosovo-Albaner, in einem Bauarbeiter-Wohnheim 3. August 1992 3 Nazis ermorden in Stotternheim einen 24 jährigen Polen September 1992 in Quedlinburg belagern mehr als hundert Menschen drei Tage lang das örtliche Asylbewerberheim, in der ersten Nacht flogen Steine, Feuwerkskörper und Brandflaschen auf das Gelände, am zweiten Tag kamen zu den rassistischen Randalen schon 200 Menschen in der nächsten Nacht mußte die Polizei fast 200 Beamte einsetzen 19. Oktober 1992 in Berlin schlagen mehrere Rassisten einen 37 jährigen Peruaner zusammen und erstechen ihn dann 23. November 1992 in Mölln sterben bei einem Brandanschlag auf ein von Türken bewohntes Haus drei Insassen (10, 51, 14), neun weitere Bewohner werden schwer verletzt 6. Dezember 1992 in Jänschwalde stirbt ein kroatischer Arbeiter bei einem Brandanschlag 24. Dezember 1992 ein BVG Beamter beschimpft einen iranischen Studenten und schlägt ihn 27. Dezember 1992 in Neuss wird ein Mann aus der Türkei von Nazis vor ein Auto getrieben, er stirbt 1992 Das Archiv für Sozialpolitik/Frankfurt (Main) zählt 1992 41 nachgewiesene oder vermutete Morde die von Nazis begangen wurden 12. Juni 1993 Rechtsradikale schießen in Schwedt an einer Tankstelle einem Vietnamesen mit einer Gaspistole in Gesicht und schlagen ihn Juli 1993 kommt es an mehreren Stellen in Schwedt zu übergriffen auf polnische Bürger die Sperrmüll wegtransportieren Juli 1993 Schwedter nehmen einem polnischen Bürger eine Stange Zigaretten weg, als er sich beschwert, wird er ins Gesicht geschlagen 9. März 1993 in Mülheim wird einem 55 jährigen türkischen Rentner von zwei REP`s seine Hinrichtung vorgespielt, er stirbt daraufhin an einem Herzinfakt 29. Mai 1993 in Solingen werden bei einem Nazi Brandanschlag fünf Menschen aus der Türkei ermordet 10. Juni 1993 in Dresden wird ein Arbeiter aus Mosambik bei einem Brandanschlag ermordet 17. Juni 1993 ein 41 jähriger Kurde wird in Duelmen von zwei 20 jährigen rassistischen Deutschen erschossen 29. Juni 1993 in Mühlhausen tötet ein Rassist einen 26 jährigen Rumänen mit Messerstichen 11. August 1993 unbekannte Täter mißhandeln vier polnische Autofahrer, schlagen die Scheiben ein und werfen einen Sprengsatz unter eines der Autos, einer schießt mit einer Gaspistole 12. August 1993 zwei Schwedter schlagen einen Polen ins Gesicht und bedrohen einen anderen mit einer Gaspitole 12. August 1993 kurz vor der Grenze bleibt ein polnischer Fiat liegen, die Täter schlagen die Scheiben ein und verprügeln den Fahrer 5. Oktober 1993 in Bad Wildungen sterben bei enem Brandanschlag ein Mann aus Sri Lanka, seine deutsche Frau und ihre beiden Kinder 7. Dezember 1993 in Hamburg wird ein 19 jähriger Mann aus Gambia von einem Rassisten im Zug von Hamburg nach Bremen ermordet 25. Dezember 1993 in Kaltenkirchen stirbt bei einem Brandanschlag ein Mann aus der Türkei 1993 Das Archiv für Sozialpolitik/Frankfurt (Main) zählt 1993 53 nachgewiesene oder vermutete Morde die von Nazis begangen wurden 26. Januar 1994 in einer Flüchtlingsunterkunft in Humboldt-Gremberg wird gezielt gegen eine bosnische Roma-Familie ein Nazi-Brandanschlag verübt, in Folge dieses Anschlags sterben am 7. Februar die 61 jährige Frau und am 12.März die 11 jährige Tochter 1. Februar 1994 ein unbekannter Flüchtling aus Zaire, der als "blinder Passagier" auf einem deutschen Frachtschiff entdeckt wird, wird von der Mannschaft über Board geworfen und ertrinkt 16. März 1994 bei einem Brandanschlag in Stuttgart sterben sieben Menschen aus anderen Ländern Himmelfahrt 1994 Asylbewerber werden von Skinheads durch Magdeburg gejagt 20. April 1994 bei einem Brandanschlag in Göttingen auf ein Wohnhaus stirbt eine Frau aus der Türkei 22. Juni 1994 in Bochum erstickt der 9 jährige Mohamed Badaoui bei einem Brandanschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft 26. Juli 1994 in Berlin greifen 8 Rassisten 2 Männer aus Polen an, einer der beiden wird in die Spree geworfen und ertrinkt 27. September 1994 in Magdeburg stirbt Farid Boukhit an den Folgen seiner Verletzungen vom Nazi-Pogrom in Magdeburg vom 12. Mai 1994 6. November 1994 der 18 jährige Piotr Kania wird von Nazis ermordet 1994 ein Afrikaner wird von Rechten überfallen, er verliert ein Bein 9. November 1994 mit einer Bierdose voller Benzin haben Unbekannte einen Brandanschlag auf eine Unterkunft von bosnischen Flüchtlingen in Hamburg verübt 18. November 1994 Brandstifter haben im Keller eines Asylbewerberheims Feuer gelegt 27. November 1994 zwei schwarzafrikanische Männer werden auf einem S-Bahnhof in Berlin-Marzahn von Unbekannten angegriffen 1. Dezember 1994 ein 15 jähriger Schüler aus Greifswald hat ein Sudanesen niedergestochen und schwer verletzt 9. Dezember 1994 in Rheinbach wird ein Haus das von Flüchtlingen bewohnt ist mit ausländerfeindlichen Parolen und Hakenkreuzen besprüht, vier Nächte später wird ein Brandsatz in den Kellerraum des Hauses geworfen 18. Dezember 1994 in Badelin bewerfen mehrere deutsche Jugendliche fünf junge Leute aus ex-Jugoslawen mit Steinen und Bierflaschen, eine 13 Jährige wird dabei verletzt 18 Dezember 1994 in Rosensahl-Holtwick wird ein Brandanschlag auf ein von Ausländer Innen[new] bewohntes Heim verübt, Folge: eine Frau sowie zwei 5 und 3 Monate alte Kinder erleiden Rauchverletzungen 1994 3491 Gesetzesverletzungen mit fremdenfeindlichen Hintergrund im Jahr 1994 in Deutschland 1994 Das Archiv für Sozialpolitik/Frankfurt (Main) zählt 1994 33 nachgewiesene oder vermutete Morde die von Nazis begangen wurden 13. Mai 1995 in Freiburg wird ein Farbiger von zwei Rassisten in einer Straßenbahn aufs übelste rassistisch beleidigt und belästigt 4. Januar 1995 bei einem Brandanschlag in Zell sterben zwei kosova-albanische Mädchen im Alter von 2 bis 4 Jahren 8. Januar 1995 in Mellendorf b. Hannover sterben eine Serbin und ihre drei Kinder bei einem Brandanschlag auf ein Wohncontainer 26. Februar 1995 in Mitte werden ein Mann aus Großbritanien und einer aus Irland von einer Gruppe von 7-8 Nazis angegriffen, rassistisch beschimpft und mit Stahlstangen und Messern angegriffen, einer wird schwer verletzt Februar 1995 in Greifswald wird eine Chinesischedelegation von etwa 20 Nazis mit Knüppeln und Faustschlägen angegriffen 2. März 1995 in Leipzig in einer Straßenbahn fallen 3 angetrunkene Männer über 2 Algerier her 27. März 1995 in Magdeburg werden zwei Sudanesen von drei Jugendlichen verletzt 1. April 1995 eine türkische Lehrerin wird von sechs Männern in der S-Bahn zusammengeschlagen, minutenlang schlagen die Täter auf sie ein, mehrmals wird der Kopf gegen die Tür geschlagen, Folge: Verletzungen an Armen, Beinen und am Kopf wenige Stunden später überfallen drei Skinheads einen Iraker, sie schlagen und treten ihn, Folge: Schädelbasisbruch 24. April 1995 in Essen überfallen zwei Skinheads einen 26 jährigen Türken, den sie mit Messern und Schlagstöcken angreifen und niederschlagen 23. April 1995 fünf potugiesische Bauarbeiter werden in Lübben überfallen und zusammengeschlagen 25. April 1995 in Schwerin greifen zwei junge Männer einen 24 jährigen Franzosen an, sie beleidigen ihn und zeigen den "Hitler-Gruß" 26. April 1995 in Köln sticht ein betrunkener 41 jähriger Mann mit einem Messer auf einen 19 Jahre alten Türken, der muß noch in der Nacht operiert werden 2. Mai 1995 drei Italiener werden in Wurzen von einem Pulk von 10-20 Nazis überfallen und mit Baseballschlägern krankenhausreif geschlagen 10. Mai 1995 fünf Motorradfahrer haben in Neureichenau einen 20 jährigen Mann aus dem Sudan zusammengeschlagen und schwer verletzt 30. Mai 1995 in Falkensee wird ein Albaner von den Insassen aus 5-7 Autos mit Knüppeln zusammengeschlagen, Folge: Kieferbruch 17. Juni 1995 vier Wolgadeutsche werden in Rostock brutal zusammengeschlagen, sie werden mit Füßen gegen Kopf und Körper geschlagen und mit ausländerfeindlichen Parolen beschimpft 21. Juni 1995 in Magdeburg wird ein Asylbewerber aus Südafrika von drei Skins durch die Stadt gejagt und mißhandelt, zuerst wird er mit Stöcken, Baseballschlägern und einem Luftdruckgewehr beschossen, danach wird er zu Fuß und mit Auto verfolgt 22. Juni 1995 bei einem Brandanschlag auf ein Haus indem hauptsächlich Flüchtlinge aus dem Libanon leben in Bochum stirbt ein 9 jähriger Junge 25. Juni 1995 Unbekannte feuern mit einer kleinkalibrigen Waffe in der Nacht drei Schüsse auf ein Flüchtlingsheim bei Geisa ab 19. Juli 1995 zwei 20 jährige Rassisten haben in Dresden einen Jordanier mit dem Auto gehetzt, ihn mit dem Knüppel geschlagen und schwer verletzt 27. Juni 1995 zwei Jugendliche überfallen einen polnischen Studenten 9. August 1995 zwei junge Männer aus Mocambique werden in Gera von unbekannten zusammengeschlagen und riefen dabei rassistische Parolen 14. August 1995 ein 16 jähriger Nazi-Skin schlägt in Wolznach zwei junge türkische Männer mit Baseballschlägern nieder 14. August 1995 in Potsdamein wird ein israelischer Tourist von zwei Nazi-Skins brutal zusammengeschlagen 17. August 1995 in Mannheim verüben Unbekannte einen Brandanschlag auf ein Flüchtlingsheim 29. August 1995 bei einem Brandanschlag in Ulm auf ein Hochhaus werden zwei Flüchtlinge aus Ghana und dem Tschad ermordet 5. September 1995 in Lübeck stirbt ein Deutscher und eine türkische Frau bei einem Brandanschlag auf ein Haus 8. September 1995 polnische Fahrzeuge werden in Frankfurt/Oder mit Steinen beworfen 21. September 1995 in Rostock wird ein 29 jähriger Asiate niedergestochen, die zwei Angreifer stechen ihm zweimal in die rechte Brust und verletzen ihn an der linken Hand September 1995 zwei 16 und 18 Jährige schlagen grundlos mit einer Baseballkeule auf ein Griechen in der Wohnung einer Freundin in Halle ein 8. Oktober 1995 zwei Vietnamesen werden von neun Nazi-Skins in Hohenschönhausen angegriffen und verletzt 10. Oktober 1995 vier Männer werfen die Scheiben eines Asylbewerberheims in Eschenburg-Simmersbach ein 22. Oktober 1995 in Belzig wird ein Jugoslawe von vier Nazis angegriffen und zusammengeschlagen 30. Oktober 1995 vor einer Disko in der Innenstadt von Emmerich wird ein junger Schwarzer auf offener Straße hinterrücks erstochen 31. Oktober 1995 20 jugendliche Rassisten überfallen in Blankenburg ein Asylbewerberheim, sie schmeißen 20 Scheiben ein und versuchen mit Zaunlatten das Haus zu stürmen 19. November 1995 in Dresden überfallen Jungnazis sechs portugiesische Bauarbeiter und schlagen sie zusammen, danach zerstören die Täter die Unterkünfte ihrer Opfer 24. November 1995 in Hagen wird ein Brandanschlag auf ein türkisches Vereinsheim verübt November 1995 drei Täter haben in Kusel ein Asylbewerberheim überfallen, dabei werden zwei Männer aus Jugoslawien mit Messern an Armen, Händen und Rücken verletzt 24. Dezember 1995 in Bergkamen sterben drei Kinder bei einem Brandanschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft 1995 laut der Bundesregierungen wurden 3804 Straftaten gegen Ausländer verübt, 37 Morde oder Versuche, 1079 Körperverletzungen Januar 1996 in der Ortschaft Flecken Zechlin rast ein Mann mit seinem Auto auf eine türkische Schülerin, sie kann in letzter Sekunde zur Seite springen 18. Januar 1996 bei einem Nazi-Massaker werden 10 Menschen aus Zaire, Ghana, Togo, Tunesien, Syrien und dem Libanon ermordet 18. Januar 1996 in einem Flüchtlingsheim in Burgwedel wird Feuer gelegt 9. Februar 1996 unbekannte Rassisten haben mehrere Fenster eines Flüchtlingswohnheims in Gladbeck eingeworfen, durch Splitter wird ein 2 jähriges Kind am Kopf verletzt 10. Februar 1996 zwei Nazis schlagen in Berlin zwei junge Türken zusammen, nachdem sie sie mit Nazi-Sprüchen provoziert haben 12. Februar 1996 eine Serie von über 60 Straftaten mit ausländerfeindlichen Hintergrund in Berlin wird aufgedeckt, dahinter steckt eine Gruppe von 4 Nazis 18. Februar 1996 in Brandenburg schlägt ein Skinhead auf einen Punk ein, nach 5 Tagen stirbt er im Krankenhaus, Diagnose: Rippen- und Knochenbrüche, zerrissene Milz und Leber, Hirnquetschung, mehrere Schädelbrüche März 1996 sechs Rechtsexstremisten überfallen in Reihnsberg einen türkischen Imbiß 31. März 1996 drei Nazis schlagen unter Heil-Hitler-Rufen in Berlin zwei Ausländer zusammen April 1996 in Potsdam beschimpfen vier rechte Jugendliche einen geistig Behinderten als "Judenschwein" und verprügeln ihn April 1996 zwei Männer schlagen in einer Straßenbahn einen Albaner weil er nicht aufgestanden ist Mai 1996 in Potsdam werfen zwei Dutzend Jugendliche Steine auf fünf Italiener, schlagen und treten sie 16. Juni 1996 Neonazis werfen in Mahlow Steine in das Auto eines farbigen Briten, Auto prallte gegen einen Baum, der Fahrer ist seitdem querschnittsgelähmt Juni 1996 in Brandenburg schießt ein Jugendlicher einem Pakistani mit einem Schreckschußrevolver ins Gesicht, er erblindet auf einem Auge 22. Juli 1996 eine arabische Frau wird in Fürstenwald von Jung-Nazis überfallen, ihr wird das Kopftuch runtergerissen, zogen es wie eine Schlinge um ihren Hals und würgten sie August 1996 rechte Jugendliche versuchen in Henningsdorf einen türkischen Imbiß zu stürmen, sie verprügeln den Mitarbeiter September 1996 zwei Nazis schlagen einen italienischen Bauarbeiter zum Schwerbehinderten, erst nach zwei Operationen wird er aus dem Koma geholt und sitzt nun im Rollstuhl September 1996 in Brieselang überfallen Jugendliche einen indischen Textilhändler September 1996 in Eisenhüttenstadt schlagen acht Neonazis sechs Ausländer zusammen, ihr Motiv "Langeweile und Ausländerhaß" 30. September 1996 Skins schlugen zwei Italiener in Trebbin zu Krüppel 23. Oktober 1996 zwei Nazis stechen in Leipzig-Lindau einem Ausländischenmitbürger mit einem Messer in den Brustbereich,Folge: er verblutet und stirbt Oktober 1996 Jugendliche in Potsdam schlagen und treten einen Kenianer Oktober 1996 ein Türke wird in einem Zug südlich von Potsdam mit Schlägen und Tritten attackiert Oktober 1996 in Gera werden während einer Tanzveranstalltung zwei Bulgaren zusammengeschlagen November 1996 Zwei Männer schlagen in einer Diskothek ein Türken und beschimpfen in mit "ausländerfeindlichen Parolen" Dezember 1996 Unbekannte verübten einen Brandanschlag auf eine Unterkunft von portugiesischen Bauarbeitern in Fürstenwalde 24. Dezember 1996 schlagen Neonazis den 23 jährigen pakistanischen Asylbewerber zusammen 24. Dezember 1996 ein chinesischer Imbißwagen brennt in Fürstenwalde durch einen Molotow-Cocktail ab 25. Dezember 1996 zwei Jugendliche schlagen einen Pakistani in Fürstenwalde weil er ihnen keine Zigarretten gab, schwere Gesichtsverletzungen und Prellungen sind die Folgen 1996 wie die Bundesregierung bekannt gibt brannten 1996 109 Flüchtlingsheime wobei 12 Menschen sterben Januar 1997 in Neuruppin wird ein Afrikaner in der Nacht überfallen und beraubt Januar 1997 Jugendliche schießen vor einer Diskothek einem Libanesen mit einer Gaspistole ins Gesicht Januar 1997 in Fürstenwalde schlägt ein halbes Dutzend Jugendlicher zwei Asylbewerber aus Sierra Leone und Vietnam zusammen Januar 1997 zwei Rassisten haben in Fredersdorf einen vietnamesischen Mann so zusammengeschlagen, daß er wenig später an den Verletzungen starb 22. Januar 1997 in Frankfurt/Oder wird ein polnischer Jugendlicher von fünf Nazis schwer mißhandelt 13. Februar 1997 beschimpfen in Potsdam drei Jugendliche einen Afrikaner als "Nigger " und grölen Nazi Parolen 13. Februar 1997 zwei Nazis verprügeln einen 25 jährigen Italiener in Caputh bei Potsdam brutal, anschließend ertränken sie ihn in der Havel 25. Februar 1997 überfallen fünf Jugendliche in Brandenburg einen Kubaner und verprügeln ihn Februar 1997 in Neuruppin schlagen mehrere Männer auf algerische Asylbewerber ein Februar 1997 zwei Männer mißhandelten einen 42 jährigen Vietnamesen, er wird bewußtlos und kommt mit schweren Rückenverletzungen in die Klinik, die Folge: bleibende Schäden 5. März 1997 auf einen türkischen Imbißwagen wird in Ludwigsfelde ein Brandanschlag verübt 7. März 1997 ein mongolisches Ehepaar wurde von acht Skinheads in einer Leipziger Straßenbahn überfallen und schwer mißhandelt, der verletzte Mann wurde an einer Haltestelle aus der Bahn gestoßen 8. März 1997 zwei Jugendliche (17,18)) verprügeln in einer Disko in Frankfurt/Oder einen Marokaner, Folge: Platz- und Schürfwunden, rellungen 8. März 1997 in Frankfurt/Oder bewerfen eine Gruppe Jugendlicher ein polnisches Auto 18. März 1997 eine libanesische Familie wird in Fürstenwalde von vier Rechten verfolgt, bedroht und geschlagen 22. März 1997 drei bosnische Jugendliche im Alter von 13-16 Jahren werden im Berliner Bezirk Niederschönhausen von einer 15 köpfigen Gruppe Skins angegriffen und zusammengeschlagen 25. März 1997 in Rudolstadt wird ein 17 jähriger Asylbewerber aus Bangladesch von Rechtsradikalen überfallen und beraubt 26. März 1997 drei Nazi-Skins schlagen in Essen einen Libanesen zusammen, das Opfer muß danach ins Krankenhaus 27. März 1997 Spielende Kinder werden in Berlin-Tiergarten von einem 53 jährigen Mann von seinem Balkon mit einer scharfen Waffe mit den Worten:"Ihr scheiß Ausländer, ich bring euch um"beschossen März 1997 ein Pole wird in einem Supermarkt niedergeschlagen März 1997 in Wellendingen verübt ein Nazi einen rassistisch motivierten Brandanschlag auf ein Haus das von Aussiedlern bewohnt ist 2. April 1997 in Erfurt wird ein 32 jähriger Mann aus Togo von drei Rassisten geschlagen, getreten und ausgeraubt 3. April 1997 in Frankfurt wird ein Pole überfallen, der 48 jährige Mann wird von den drei Tätern brutal zusammengeschlagen, die Täter gaben sich als Polizeibeamte aus und durchsuchten den Mann, als er sich ehrte erhielt er mehrere Faustschläge und Kniestöße ins Gesicht und mit einem Vorschlaghammer wird ihm auf den Rücken geschlagen, Folge: Prellungen, Platzwunden und Rippenbrüche April 1997 sieben Rechtsextremisten mißhandelten in Lochau einen 19 jährigen Italiener, sie zerren ihn in eine Bushaltestelle, stechen ihm mit einer Injektionsnadel in den Arm und zerschneiden ihm mit einer Rasierklinge das Gesicht, sie sagten wenn er Deutschland nicht verlasse werden sie ihn töten. 11. April 1997 drei portugiesische Männer werden von fünf Nazi-Skins in Berlin überfallen und verletzt, unter "Sieg-Heil"-Rufen schlugen die Nazis auf sie ein, Folge: einer erlitt schwere Kopfverletzungen 22. April 1997 zwei Brüder verletzen in Delmenhorst einen Schwarzafrikaner, durch Schläge und Schüsse schwer 1. Mai 1997 zwei Männer schlagen in Hennigsdorf einen Mann aus Portugal zusammen, Folge: er wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht 1. Mai 1997 in Rostock wird ein Ausländer und seine deutsche Begleiterin von mehreren Nazis angegriffen, zuerst werden sie angepöbelt und dann unter dem "Hitler-Gruß" angegriffen Mai 1997 ein 42 jähriger Vietnamese stirbt an den Folgen eines Nazi- Mordanschlages 4. Juni 1997 in Friedrichshafen stirbt bei einer vermuteten Brandstiftung ein 26 jähriger Kurde 5. Juni 1997 in Friedrichshafen kommen bei einem Brandanschlag auf ein Asylbewerber Innenheim[new] ein Kurde ums Leben und 53 Menschen, darunter 9 Kinder werden verletzt 5. Mai 1997 in Erfurt werden zwei Männer aus Burkina Faso von Rechtsradikalen überfallen, ein Opfer muß ins Krankenhaus 10. Mai 1997 auf ein Heim für alleinreisende, ausländische Jugendliche wird ein Brandschlag verübt auf das Heim in Fürstenwalde werden zwei Brandflaschen geworfen 14. Mai 1997 ein 22 jähriger Deutscher attackiert einen polnischen Autofahrer auf der Autobahn in Frankfurt/Oder während eines Grenzstaus mit einer Axt, Folge: eine Wunde im Gesicht und eine Gehirnerschütterung 6. Juni 1997 auf einer Autobahnrastätte auf der A9 bei Triptis greiffen mehrere Rechtsradikale vier türkische Staatsangehörige an und verletzen drei von ihnen 6. Juni 1997 zwei Neonazis fallen über zwei polnische Angler in Kleinpösna bei Leipzig her 9. Juni 1997 in Perleberg bei Brandenburg mißhandeln vier junge Männer einen palästinensischen Asylbewerber mit Tritten und Schlägen, Folge: ambulante Behandlung 10. Juni 1997 im brandenburgischen Waldsieversdorf wird ein Pole zusammengeschlagen 10. Juni 1997 auf dem Berliner Bahnhof Nöldnerplatz wird ein Angolaner von neun Angreiffern zusammengeschlagen 12. Juni 1997 im sächsischen Freiberg wird ein 27 jähriger Flüchtling von vier Nazis u.a. mit Baseballschlägern und einer Schreckschußpistole angegriffen 13. Juni 1997 in Nordhausen wird eine Gruppe von Aussiedlern von 15 rechten Jugendlichen überfallen, sie griffen mit Messern und Schlagwaffen an, Folge: vier Aussiedler werden zum Teil schwer verletzt 14. Juni 1997 mit Hitlergruß greiffen in Rostock etwa 15 Jungnazis einen 14 jährigen türkischen Jungen an 14. Juni 1997 in Warnemünde wird ein Mann aus Togo krankenhausreif geschlagen 14. Juni 1997 ein 25 jähriger Angolaner wird in Fürstenwalde beschimpft und krankenhausreif geschlagen 14. Juni 1997 in der Nähe von Potsdam greiffen etwa 15 Jugendliche drei Asylbewerber mit Stöcken, Messern und Flaschen an, jagen sie und verletzen zwei von ihnen 19. Juni 1997 ein 24 jähriger Libanese wird in Fürstenwaldd angegriffen 28. Juni 1997 in Dresden wird ein Brandsatz in ein offenes Fenster in ein Flüchtlingsheim geworfen, es hielten sich zur Zeit 100 Menschen darin auf 1. Juli 1997 in der Nähe von Güstrow wird ein 34 jähriger Türke zusammengeschlagen und erheblich verletzt 2. Juli 1997 am brandenburgischen S-Bahnhof Königwusterhausen wird ein Kenianer von Nazis beschimpft und krankenhausfreif geschlagen 4. Juli 1997 im mecklenburgischen Grimmen werden zwei Iraker von Nazis krankenhausreif geschlagen 4. Juli 1997 drei Italiener werden im brandenburgischen Saarmund angegriffen und verletzt 7. Juli 1997 in Kühlungsborn wird ein 22 jähriger Armenier zusammengeschlagen 21. Juli 1997 bei einem Brand in einem Asylbewerber Innenheim[new] in Hessen werden 21 Menschen verletzt, darunter ein Säugling und vier Kinder 6. August 1997 rechte Jugendliche fallen über Asylbewerber in Frankfurt/Oder her Blutergüsse und Platzwunden am Kopf 9. August 199 7 in Fürstenwalde schlagen 15 Jugendliche 2 liberianische Asylbewerber krankenhausreif 18. August 1997 in Görlitz werden zwei polnische Jugendliche von Deutschen rassistisch angepöbelt und verprügelt 23. August 1997 in Linthe schlagen drei Skins einen Tunesier zusammen und verletzen in schwer 24. August 1997 im Pforzheim wird das Auto eines türkischen Mannes mit einem Molotow-Cocktail beworfen 4. September 1997 sieben indische Flüchtlinge in Pirna werden von vier Nazis überfallen, Folge: ein Inder wird leicht verletzt 9. September 1997 in Berlin- Pankow werden zwei Brandsätze auf ein Heim für Flüchtlinge geworfen 9. September 1997 in Dresden wird ein Portugiese auf dem weg zum Asylbewerberheim niedergestochen und schwer verletzt 19. September 1997 sechs Nazis prügeln in Halle/Saale einen Iraker mit Knüppeln nieder 27. September 1997 Drei Jugendliche kaufen in Weimar Bier bei einem Vietnamesen, als sie mit dem Preis nicht einverstanden sind zückt einer von in ein Messer und sticht dem Vietnamesen in den Bauch, Folge: lebensgefährliche Verletzungen in Leber und Niere 29. September 1997 in Pritzwalk greift ein Rassist einen Inder an und verletzt ihn schwer 5. Oktober 1997 rechte Jugendliche schlagen bei Potsdam ungarischen Arbeiter mit Baseballschlägern krankenhausreif 6. Oktober 1997 ein 32 jähriger Ungar wird im brandenburgischen Fahrland von 6-10 Skinheads beraubt und schwer verletzt 8. Oktober 1997 in Prenzlau überfallen zwei Nazis einen vietnamesischen Imbißbetreiber 8. Oktober 1997 in Chemnitz haben bisher unbekannte Täter einen Brandanschlag auf ein Flüchtlingsheim verübt 14. Oktober 1997 mehrere maskierte Nazis überfallen in Burg bei Magdeburg einen türkischen Imbiß und zerstören die Einrichtung, die Täter attackieren drei Verkäufer mit Knüppeln und rufen dabei Nazi- Parolen 18. Oktober 1997 auf eine Flüchtlingsunterkunft in Trassenheide auf der Insel Usedom wird ein Brandanschlag verübt 22. Oktober 1997 im brandenburgischen Eberswalde überfallen 6-8 Nazis einen 35 jährigen Angolaner, er wird rassistisch beschimpft, geschlagen und erlitt Bißwunden von dem Hund des einen Täters 23. Oktober 1997 ein marokkanischer Student wird von von einer Gruppe Nazis in Halle mit Knüppeln angegriffen, konnte jedoch fliehen 11. Dezember 1997 fünf Nazis greiffen in Eberswalde einen 30 jährigen Türken und seinen Begleiter an, sie schlagen den 30 jährigen Mann mit Baseballkeulen so schwer das er zeitweise in Lebensgefahr schwebt in der gleichen Nacht verüben Unbekannte einen Brandanschlag auf das dortige Asylbewerberheim 17. Januar 1998 in Wittstock werfen 11 Nazis die Scheiben eines türkischen Imbiß ein 28. Januar 1998 in Oschersleben überfallen vier Jungnazis einen Inder und verletzen ihn 31. Januar 1998 in Blankenburg wird ein Inder von sechs Männern überfallen und beraubt, Folge: Schnittwunden im Gesicht 6. Februar 1998 in Wittstock wird ein Brandanschlag auf ein türkischen Imbiß verübt 18. Februar 1998 in einem Asylbewerberheim in Schönwalde wird von Unbekannten Feuer gelegt 19. Februar 1998 zwei Nazis schlagen in Berlin-Hellersdorf einen Mann aus Ghana zusammen 24. Februar 1998 zwei Jungnazis schlagen in Magdeburg in einer Straßenbahn einen Chinesen krankenhausreif 24. Februar 1998 in Chemnitz wird ein Marokaner von fünf Nazis in einem Bus zusammengeschlagen 1. März 1998 in Magdeburg schlagen vier Nazis einen Iraker zusammen und bedrohen ihn mit einem Messer ein Iraker und ein Türk werden in der Innenstadt durch Steinwürfe von Nazis beworfen 15. März 1998 zwei Jungnazis überfallen in Magdeburg einen 14 jährigen Farbigen und schlagen ihn zusammen 25. März 1998 im Landkreis Leipzig überfallen zwei Nazis in einem Zug einen Inder, sie bewerfen den Mann mit Schottersteinen und schlagen ihn krankenhausreif 26. März 1998 in Angermünde werden zwei Aussiedler von 14 Jungnazis zusammengeschlagen 1. April 1998 in Rostock werden zwei Asylbewerber aus Togo von mehreren Männern überfallen und mißhandelt 1. April 1998 in Berlin wird ein 33 jähriger Mann aus Nigeria von etwa 10 Männern angegriffen, der Mann wurde mißhandelt und fast aus der S-Bahn gestoßen 2. April 1998 eine 22 jährige Thailänderin wird von zwei Nazis in Oranienburg attackiert und ins Gesicht geschlagen, einer hob noch die Hand zum Hitler-Gruß 3. April 1998 vier US-amerikanische Studenten und ein zuhilfeeilender Deutscher werden in Magdeburg von vier Nazis in einer Straßenbahn attackiert und mit einem Messer bedroht, der Zuhilfeeilende wurde so schwer verletzt das er ins Krankengaus mußte 7. April 1998 in Berlin-Treptow ein türkischer Imbiß wird von 15-20 Nazis überfallen und zum Teil zerstört, der einzige Gast, ein Türke, wird schwer mit einem Messer verletzt und muß auf die Intensivstation 8. April 1998 Nazis verüben einen Brandanschlag in Freiberg auf eine Flüchtlingsunterkunft, einer der Täter ist Mitglied der N_P_D 9. April 1998 Nazis verüben in Freiberg einen Brandanschlag auf ein Asylbewerber Innenheim[new], in dem sich mehr als 100 Menschen befinden 10. April 1998 in Ebendorf bei Magdeburg überfallen drei jung Nazis einen türkischen Imbiß und beschießen ihn mit einer Gaspistole 18. April 1998 in Züssow werden vier nigerianische Flüchtlinge von Nazis mit Baseballschlägern verprügelt 18. April 1998 ein pakistanischer Mann wird auf dem Bahnhof von Nazis niedergeschlagen, rund eine Stunde später wird ein Türke vor einem Imbiß angepöbelt, rassistisch beschimpft und bedroht 18. April 1998 in Blankenfelde überfallen zwei Nazis einen Palästinenser 18. April 1998 in Magdeburg schlagen zwei Nazis einen 14 jährigen Jungen mit ausländischen Aussehen in der Straßenbahn zusammen 1. Mai 1998 in Neumark kam es während eines Frühlingsfestes zu einer Auseinandersetzung zwischen 30 Nazis und 70 Aussiedlern 9. Mai 1998 in Berlin-Prenzlauer-Berg werden zwei Männer aus Äthiopien von zwei Nazis zunächst angepöbelt und danach brutal zusammengeschlagen 10. Mai 1998 in Altenhain überfallen über 20 Nazis im Alter von 15-21 Jahren 10 Aussiedler und grölten dabei Nazi-Parolen 11. Mai 1998 in der Straßenbahn in Halle wird ein Afrikaner von zwei Rassisten beschimpft und zusammengeschlagen 15. Mai 1998 in Aichbach b. Augsburg verüben vier Skinheads einen Brandanschlag auf eine Unterkunft von vier Afrinkaner Innen[new] 17. Mai 1998 in Oranienburg werden zwei Männer aus Togo von einem deutschen Rassisten angegriffen und einer im Gesicht verletzt 21. Mai 1998 bei zwei Angriffen in Magdeburg auf Afrkaner Innen[new] wurden mehrere Männer verletzt 21. Mai 1998 in Halle greifen Faschisten Migrat Innen[new] an 23. Mai 1998 in Märkisch-Buchholz fordern Nazis eine 7. Klasse auf einen deutsch-brasilianer auszuliefern 23. Mai 1998 in Berlin greiffen eine Gruppe Nazis eine Badestelle an und attackieren eine türkische Familie mit Stein- und Flaschenwürfen, Tritten und Schlägen ein Familienmitglied wird verletzt 25. Mai 1998 in Rheinsberg geht ein Jungnazi mit Faustschlägen und Tritten auf zwei Schüler mit ausländischer Herkunft los 3. Juni 1998 in Frankfurt/Oder wird ein polnischer Student von zwei Nazis attackiert und von deren Hunden gebissen 4. Juni 1998 in Kamenz werfen Nazis sechs Brandsätze gegen ein Flüchtlingsheim, darunter ein JN-Mitglied 6. Juni 1998 in Anklam greiffen 20 Nazis mehrere Afrikaner an und verletzen zwei schwer 6. Juni 1998 in Bedburg-Hau legt ein Nazi in einer Flüchtlingsunterkunft Feuer 9. Juni 1998 in Fürstenwalde schlagen mehrere deutsche Jugendliche einen Jugoslawen zusammen 13. Juni 1998 in Leubnitz überfallen 5 Nazis eine Gruppe Afganen 14. Juni 1998 in Flöha gibt es einen Brandanschlag auf ein Aussiedler Innenheim[new] 15. Juni 1998 in Fürstenwaldewird ein Inder von zwei deutschen angegriffen und verletzt 20. Juni 1998 in Cottbus überfallen drei Jungnazis einen Kurden auf dem Schulhof 22. Juni 1998 in Blankenfeld wird ein Farbiger von vier Nazis angegriffen 25. Juni 1998 in Berlin-Marzahn wird ein vietnamesischer Bahnhofsreiniger von 3 Nazis zusammengeschlagen und auf die Gleise geworfen, Folge:Gehirnerschütterung, mehrere Prellungen und Platzwunden 27. Juni 1998 in Anklam wird ein Asylbewerber angegriffen und mit einen Messer verletzt 27. Juni 1998 in Saal wird ein Algerier von 50 Jungnazis beleidigt und anschließend von sechs krankenhausreif geschlagen 29. Juni 1998 in Schwarzberg auf dem Busbahnhof wurd ein 25 jähriger Türke von vier Nazis aus dem Bus gezerrt und verprügelt, Folgen: Kopfverletzungen und Prellungen 15. Juli 1998 Nazis verübten in Schönwalde einen Brandanschlag auf das Restaurant, das einem Mann ägyptischer Abstammung gehörte 18. Juli 1998 zwei 16 und 18 jährige Nazis verletzen in Altenburg einen russischen Musiker mit Schnitt- und Stichverletzungen im Gesicht und Oberkörper, Folge: er muß notoperiert werden 19. Juli 1998 zehn deutsche Jugendliche greiffen in Templin fünf Rußlanddeutsche an und verletzen sie 20. Juli 1998 ein Franzose wird in Berlin von etwa zehn Nazis geschlagen und als "Kanake" bezeichnet 30. Juli 1998 30 Deutsche verprügeln in Rathenow einen 19 jährigen Aussiedler aus Kasachstan, Folgen: schwere Körperverletzungen und Blutergüsse am ganzen Körper 1. August 1998 neun Nazis überfallen in Weferlingen einen türkischen Döner-Stand, der Besitzer wird verlezt 22. August 1998 in Dedelow überfallen Nazis auf einem Dorfest einen Italiener und traten mit Stahlkappen gegen seinen Kopf, Folge: mehrere Schädelbrüche 27. August 1998 drei Nazis reißen in Bernau einen Vietnamesen zu Boden und schlagen ihn mit einem Kantholz auf den Kopf, Folge: schwere Kopfverletzungen 28. August 1998 in einer U-Bahn in Berlin schlägt ein Nazi einem Türken einen Feldspaten auf den Kopf, Folge: Schädelbasisbruch 1. September 1998 in Halle verfolgen zehn Jugendliche einen 31 jährigen Mosambikaner, und schlagen ihn mit einem Baseballschläger zusammen und verletzen ihn mit einem Messer am Auge, mehrere Passanten schauten zu, Folge: vielleicht auf einem Auge für immer blind 10. September 1998 in Fintel verübten Unbekannte einen Brandanschlag auf ein von türkischen Menschen bewohntes Haus 10. September 1998 in Zwickau greift ein 19 jähriger Nazis eine Frau an, sie sieht ihm zu "undeutsch" aus 11. September 1998 eine Gruppe junger Deutscher jagen in Jüterbog drei Vietnamesen, einer wird verletzt 19. September 1998 ein Türke wird von mehreren Jugendlichen in Magdeburg an einer Haltestelle zusammengeschlagen 19. September 1998 zwei Nazis pöbeln in Neuenhagen zwei Inder an und schlugen sie, Folge: Kopfverletzung 20. September 1998 in Schwerin wird ein Afrikaner und seine zwei Kinder von Nazis mit Gaspistolen beschoßen 26. September 1998 zwei jugendliche iranische Flüchtlinge werden in Leipzig- Grünau von 15 Nazis überfallen und mit Baseballschlägern zusammengeschlagen, ein Iraner wird lebensgefährlich verletzt 29. September 1998 15 Jungnazis greiffen in Frankfurt/Oder vor einen Supermarkt einen Inder an und verletzen ihn 4. Oktober 1998 in Lübeck in einem Ausländer-Begegnungszentrum der Caritas wird an zwei Stellen Feuer gelegt 5. Oktober 1998 vier nichtdeutsche Schüler werden von 40 Nazis angepöbelt, drei Nazimädchen fangen eine Schlägerei an 6. Oktober 1998 in Prenzlau wird eine Frau aus Mali zusammengeschlagen und getreten 8. Oktober 1998 fünf Jungnazis überfallen in Kirchberg einen 13 jährigen schwarzen Jungen beim Spielen, sie würgten ihn, traten ihn mit Springerstiefeln und hetzten ein Hund auf ihn, die Täter 13-16 Jahre 9. Oktober 1998 12 vermummte Nazis greiffen drei Asylbewerber in Jena mit Knüppeln und Messern an und zerstören ihre Fahrräder 10. Oktober 1998 in Oranienburg wird ein 66 jähriger Türke von einem Unbekannten geschlagen und trägt schwere Gesichtsverletzungen davon 10. Oktober 1998 in Rhinow werden drei Bosnier und ein Makedonier in einer Disko schwer zusammengeschlagen, ein Opfer liegt im Koma 12. Oktober 1998 ein Nigerianer in Würzburg wird von zwei Nazis angegriffen und mit einem Messer bedroht und leicht verletzt 17. Oktober 1998 vier Nepalesen werden auf dem Marktplatz in Halle von fünfzehn Nazis angegriffen 18. Oktober 1998 in Hofbieber überfallen mehrere "junge Männer" ein Asylbewerberheim 19. Oktober 1998 in ein von Roma bewohntes Haus in Frankfurt wird ein Brandsatz geworfen 21. Oktober 1998 in Potsdam wird ein Afrikaner am Stadtbahnhof von acht Nazis angegriffen 27. Oktober 1998 ein 26 jähriger Afghane und seine Begleiterin werden in einer Leipzigerstraßenbahn von 15 Nazis angegriffen 31. Oktober 1998 ein polnischer Student wird in Frankfurt/Oder von einer Gruppe junger Nazis angegriffen und am Kopf verletzt 3. November 1998 sechs Jungnazis beschimpfen in Magdeburg zwei irakische Asylbewerber und schlagen sie zusammen 7. November 1998 in Frankfurt/Oder wird ein 31 jähriger Asylbewerber aus China von drei Nazis angegriffen und gejagt 7. November 1998 in Neuruppin greiffen zwei Nazis einen Türken an und verletzen ihn schwer. November 1998 in einem Lokal im brandenburgischen Hennigsdorf wird ein 53 jähriger Grieche Opfer eines 27 jährigen Täters, der mit einem Messer auf den Griechen einsticht, der Grieche wurde schwer verletzt, Passanten kommen dazu und rufen rassistische Parolen 10. November 1998 ein 42 jähriger Mann aus der ehemaligen SU wird in Bernau von drei Nazis überfallen und erleidet dabei schwere Verletzungen 13. November 1998 drei Rechtsradikale (15,17,26) verprügeln im brandenburgischen Eberswalde einen 42 jährigen Mann aus Rußland und verletzen ihn schwer und schießen ihm mit einer Gaspistole ins Gesicht 15. November 1998 in Potsdam wird ein 38 jähriger Mann aus Mosambik in einer Straßenbahn von vier Nazis rassistisch beschimpft und geschlagen 22. November 1998 in einem Regionalzug von Berlin wird ein Mann aus Ghana von fünf Nazi-Hools angegriffen und verletzt 24. November 1998 ein Mann greift in Berlin in einer Buslinie zwei Fahrgäste aus Peru an und verletzt beide 26. November 1998 auf dem Gelände des ehem. KZ-Sachsenhausen wird eine ukrainische Jugendgruppe von Nazis rassistisch beschimpft und mit einem Hitler-Gruß provoziert 26. November 1998 in Brandenburg a.d. Havel werden drei Männer aus Bosnien von zwei Deutschen (17,20) rassistisch beschimpft und mit Steinen und Dosen beworfen 2. Dezember 1998 in Schönewalde verüben zwei Männer einen Brandanschlag auf ein Flüchtlingsheim, Folge: zwei schwer Verletzt und elf leicht Verletzte 2. Dezember 1998 in Belzig wird ein Mann aus Togo von drei deutschen Männern beschimpft und geschlagen 3. Dezember 1998 ein Brandanschlag wird in Duisburg auf ein von Flüchtlingen bewohntes Haus verübt 10. Dezember 1998 drei Männer haben in Eisenhüttenstadt einen internationalen Imbiß überfallen und zwei Männer aus dem ehem. Jugoslawien zusammengeschlagen 12. Dezember 1998 in Zeuthen wird ein Vietnamese in der U-Bahn von einem Mann geschlagen und sexuell belästigt 12. Dezember 1998 in Eberswalde überfallen fünf Jungnazis einen türkischen Mann, Folge: er wurde lebensgefährlich durch Baseballschläger verletzt 13. Dezember 1998 ein Asylbewerber Innenheim[new] wird in Ladebow bei Greifswald zweimal am Abend überfallen, zuerst dringen mehrere Nazis unteranderen mit einer Axt und mit Knüppeln ein und riefen Nazi- Parolen, als die Polizei wieder verschwandt kamen die Nazis wieder und beschimpfen die Heimbewohner Innen[new] verbal 21. Dezember 1998 in Rathenow wird ein afghanischer Flüchtling angegriffen,geschlagen und beraubt 22. Dezember 1998 ein 38 jähriger Mann chinesischer Herkunft wird in einer Berliner S-Bahn von einer 10-köpfigen Nazigruppe zusammengeschlagen, Folge Schädelbruch 23. Dezember 1998 zwei Nazis beschimpfen in einer Magdeburger Straßenbahn einen Mann aus dem Irak mit rassistischen Parolen und bedrohen ihn mit einer Pistole 25. Dezember 1998 in Ludwigsburg -Hoheneck wird ein Brandanschlag auf ein überwiegend von türkischen Menschen bewohntes Haus verübt, Folge: fünf Verletzte 27. Dezember 1998 in Kirchheimbolanden bei Mainz dringen 22 Nazi-Skins in ein Lokal ein, ein 40 jähriger schwarzer US-Bürger wird von den Nazis lebensgefährlich verletzt 29. Dezember 1998 in Altenburg zünden zwei 17 jährige Jugendliche einen Döner- Stand an 31. Dezember 1998 20 "Jugendliche" überfallen ein Aussiedlerheim in Bad Kissingen, drei Aussiedler werden durch Gaspitolen verletzt 31. Dezember 1998 zwei 19 Jährige schlagen zwei Jugendliche aus Kasachstan zusammen 31. Dezember 1998 in Mahlow greiffen zehn deutsche Jugendliche eine Türkin und drei Kosovoalbaner an, beschimpfen sie mit rassistischen Parolen und schlagen sie mit Stöcken und Flaschen 31. Dezember 1998 ein 21 jähriger Türke wird in Stadthagen von zwei Nazi-Skins angegriffen, niedergestochen und schwer verletzt 31. Dezember 1998 im sächsischen Niesky werfen Nazi-Skins Böller in ein türkisches Restaurant und rufen rassistische Parolen 31. Dezember 1998 in Stade wurde ein Libanese von einem Unbekannten erschossen 31. Dezember 1998 in Brand-Erbisdorf werden zwei Rußlanddeutsche angegriffen und verletzt 1. Januar 1999 in Stadthagen kommt es zu einer Auseinandersetzung zwischen Türken und Nazi-Skins, in deren Folge zwei Nazis einen Türken niederstochen 2. Januar 1999 in Wiesenburg werden drei deutschstämmige Männer aus der ehem. SU von mehreren Nazis gejagt und angegriffen, zuvor wurde ihr Auto von einer Gruppe Nazis angegriffen und mit Knüppeln beworfen 4. Januar 1999 ein Flüchtlingsheim wird in Wetzlar angezündet, sechs Menschen werden verletzt 7. Januar 1999 ein 15 jähriger Deutscher schlägt ein Flüchtling aus Togo in Magdeburg zusammen 8. Januar 1999 in Berlin-Hellersdorf überfallen vier Nazis vor einem Supermarkt einen Vietnamesen und jagen ihn durch den Laden, die Nazis schlagen ihn mit Gummiknüppeln und treten ihn mit Stahlkappen, einer sticht ihm ein Messer in die Lunge 9. Januar 1999 zwei 23 und 25 jährige Nazis werfen einen Brandsatz auf das Haus einer türkischen Familie 14. Januar 1999 in Bielefeld gibt es einen Brandanschlag auf ein von Migranten bewohntes Haus, eine schwangere Frau wird lebensgefährlich verletzt 16. Januar 1999 in einer Supermarktfiliale der Handelskette TIP wurd eine 25 jährige Frau aus Nigeria rassistisch beschimpft und verprügelt, Kund Innen[new] und Angestellte schauten tatenlos zu 19. Januar 1999 in Neuruppin überfallen drei Unbekannte einen Tunesier und verletzen ihn am Kopf 13. Februar 1999 Jugendliche Nazis hetzen den Algerier Omar Ben Noui zu Tode, der aus Angst eine Tür eintritt und sich dabei die Hauptschlagader verletzt, er verblutet 20. Februar 1999 in Wittstock verüben unbekannte einen Brandanschlag auf einen türkischen Imbiß 22. Februar 1999 in Kronskamp wird ein Döner-Stand bei einem Brand völlig zerstört 26. Februar 1999 ein Angolaner wird in Velten in der Nacht von einer 7-8 köpfigen Gruppe angegriffen und schwer verletzt 29. Februar 1999 ein Angolaner wird in Velten in der Nacht von sechs Nazis aus einem Imbiß gezerrt und zusammengeschlagen 31. Februar 1999 in Werder wird ein Inder von zwei Nazis mit CS-Gas besprüht 31. Februar 1999 eine Gruppe Nazis mißhandelt in Frankfurt/Oder einen Flüchtling im Bahnhof 3. März 1999 auf eine Flüchtlingsunterkunft in Göttingen wird ein Brandanschlag verübt, ein Mitbewohner erleidet Rauchvergiftungen 7. März 1999 in Eisenhüttenstadt greiffen fünf Jugendliche einen Kenianer an und verletzten ihn 7. März 1999 drei rechte Jugendliche beschimpfen einen chinesischen Restaurantbesitzer mit rassistischen Parolen und zertretten seine Werbetafeln 9. März 1999 in Leipzig greiffen Nazis drei Migrannten an 13. März 1999 in Grevesmühlen wird auf die Pizzeria eines Nepalesen ein Brandanschlag verübt 17. März 1999 ein 17 jähriger Afghane wird von zwei Nazis in Bernau überfallen und zusammengeschlagen 17. März 1999 in der Nacht wird ein griechischer Wirt in Velten in seinem Restaurant von zwei Männern angegriffen 19. März 1999 eine afghanische Familie wird in Crussow in ihrem Auto bedroht 20. März 1999 in Eiche/Bernau wird ein Vietnamese von drei Männern vom Fahrrad gezerrt und zusammengeschlagen, anschließend hetzen sie ihre Hunde auf ihn 20. März 1999 in Angermünde bedrohen 15 Nazis einen ausländischen Marktverkäufer, ein 17 jähriger Nazi schlägt einen Aussiedler 21. März 1999 drei Männer griffen in Neubrandenburg einen Libanesen mit Fäusten und einem Messer an, Folge: er lag teilweise im Koma 22. März 1999 vier rechte Jugendliche überfallen in Greifswald zwei Inder in einem Park und verletzen einen von ihn 27. März 1999 in Schwedt sieht ein Nazi zwei Libanesen, er schnappt sich ein Küchenmesser und rammt es einen der beiden in den Rücken, so daß es abbrach, das Opfer überlebte 27. März 1999 in Ludwigsfelde will eine Familie mit einem nicht deutschen Vater in ein Mietshaus einziehen, doch sie werden dort von einem Mann bedroht rassistische beschimpft und zum Verschwinden aufgefordert 30. März 1999 in Böhlen werfen Nazis einem Inder die Wohnungsscheiben ein 6. April 1999 ein Jugendlicher schubste ein dunkelhäutiges Mädchen in Potsdam auf die Straße, die Autos konnten noch bremsen 6. April 1999 in Waldenburg zünden Nazis einen Dönerstand an 19. April 1999 ein vietnamesischer Schüler wird in Wandlitz von vier Nazis angegriffen 20. April 1999 wird in Freiberg ein Brandanschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft verübt, Folge: vier Menschen werden leicht verletzt 23. April 1999 in Köthen werden zwei afrikanische Studenten von Nazis verletzt, Folge: Messerstich in den Oberschenkel und Schädel-Hirn-Trauma 28. April 1999 In Greifswald wird ein ausländischer Student in einem Restaurant von Rassisten geschlagen

Juli 2000 bis Feb. 2001

26.12.

Drei rechtsextreme Schlaeger haben im brandenburgischen Guben einen asiatisch aussehenden Jugendlichen durch einen Messerstich in den Ruecken verletzt. Unter den vorlaeufig Festgenommenen ist auch ein Taeter aus dem Omar-Ben-Noui-Prozess, teilte die Polizei mit. Die Rechtsextremen waren in der Nacht zum Dienstag in der Stadtauf eine Gruppe von sieben Jugendlichen getroffen und hatten diesebeschimpft. Dem Opfer wurde von einem der drei im Alter von 16 bis 19 Jahren mit einem Messer in den Ruecken gestochen. Der junge Mann erlitt eine drei Zentimeter tiefe Wunde, ein anderer Platzwunden im Gesicht, wie es im Polizeibericht heisst.

In Guben war der algerische Asylbewerber Omar Ben Noui am 13. Februar 1999 von Rechtsextremen zu Tode gehetzt worden. Auf der Flucht vor rechten Schlaegern war er in Panik durch die Glasscheibe einer Haustuer gesprungen und verblutet. Wegen dieser und anderer Taten verurteilte das Landgericht Cottbus am 13. November elfAngeklagte im Alter von 18 bis 21 Jahren zu Jugendhaftstrafen bis zu drei Jahren.

Zusammenarbeit gegen Rechtsextremismus Thueringens Innenminister Koeckert hat Eltern und Lehrer zu einer intensiven Zusammenarbeit aufgerufen, um Rechtsextremismus wirkungsvoll zu bekaempfen. Praevention sei ebenso wichtig wie harte Polizeimassnahmen. Ursache fuer entsprechende Gewalttaten ist nach Ansicht des Ministers einerseits seelische Verarmung, auf der anderen Seite aber auch der Umgang im Elternhaus. In rechten Gruppen wuerden die Jugendlichen dann anerkannt und faenden ihre vermisste Gemeinschaft.

Eltern sollen Hilfe suchen Koeckert geht davon aus, dass die Eltern von Neonazis und Skinheads oft aus Scham verschweigen, wenn ihre Kinder in den Extremismus abgerutscht sind. Dies muesse verhindert werden. Nach dem Polizeigesetz sind bei den betroffenen Jugendlichen gelegentliche Hausbesuche moeglich. Die Eltern seien dann oft entsetzt, was sich in deren Zimmern finde. Nach Ansicht des Ministers ist es am besten ueber die Schulen moeglich, mit den Muettern und Vaetern in Kontakt zu treten und ihnen Beratung anzubieten. Allerdings muessten auch die Lehrer begreifen, dass ihre Verantwortung nicht mit dem Unterricht ende.

Kriminalpolizei kritisiert Gewalt unter Schuelern Unterdessen hat der Praesident des Landeskriminalamtes, Kunkel, auf die zunehmende Gewalt an den Schulen in Thueringen verwiesen. Die Taeter wuerden immer juenger und ihre Delikte zunehmend brutaler. Ein Teil von ihnen sei noch nicht einmal vierzehn Jahre alt. Wie das Innenministerium mitteilte, wurden bis August rund 70 Faelle von Gewaltkriminalitaet gezaehlt. Ausserdem registrierte die Polizei mehr als 250 leichte Koerperverletzungen. Kunkel geht davon aus, dass die Dunkelziffer deutlich hoeher ist. Vieles passiere auch auf dem Schulweg, beispielsweise an Bushaltestellen. Ein Sondermeldedienst soll sich jetzt mit solchen Faellen auseinander setzen.

"Delikte wie in Amerika" Kunkel bezeichnete die Brutalitaet der jugendlichen Taeter als erschreckend. Es seien schon Faelle gemeldet worden, bei denen Mitschueler mit Benzin uebergossen wurden. Bei einer anderen Tat habe ein 13jaehriger seine Zigarette im Gesicht eines Kindes ausgedrueckt. Bedrohlich sei auch die Zahl der Schueler, die Waffen zum Unterricht mitbraechten.

25.12.

Die saechsische Polizei hat in der Nacht zum Sonntag ein Treffen der rechtsradikalen Szene ohne Zwischenfaelle beendet. Dabei wurden mehr als zwanzig Musikkassetten und CD's mit rechtsradikaler Musik sichergestellt. Nach eigenen Angaben wollten die rund 250 Jugendlichen eine verspaetete "Sonnenwende" feiern. Sechs von ihnen mussten mit auf die Wache, um ihre Identitaet feststellen zu lassen. Sie wurden aber noch in der Nacht entlassen. Zu Auseinandersetzungen ist es laut Polizei nicht gekommen.

18.12.

Nach einem Skinhead-Konzert in Zschopau hat die Freiberger Polizei am Sonnabendabend Waffen und Munition in erheblicher Menge gefunden. Bei einer Durchsuchung stellte die Polizei nach eigenen Angaben etwa 25 Waffen bzw. Waffenteile, darunter Maschinenpistolen, Handgranaten, ein Scharfschuetzengewehr mit Zielfernrohr und Teile eines Granatwerfers sicher. 79 Personen wurden nach der Aufloesung des Konzerts registriert.

Die Polizei hat in der Nacht in der Altmark eine Veranstaltung von Rechtsextremen aufgeloest. Dabei seien 14 Personen voruebergehend in Gewahrsam genommen worden, teilte die Stendaler Polizei mit. Insgesamt haetten sich etwa 120 Rechte in einer ehemaligen Gaststaette in Lindhorst versammelt. Die Teilnehmer kamen den ersten Ermittlungen zufolge aus Sachsen-Anhalt, Thueringen, Hamburg, Niedersachsen und Brandenburg.

11.12.

Etwa 40 Jugendliche und die Polizei sind in der Nacht zum Sonntag in Blankenburg im Kreis Wernigerode aneinander geraten. Nach Angaben der Polizei haben die Jugendlichen rechtsradikale Parolen gebruellt sowie ein chinesisches Restaurant und mehrere Autos beschaedigt. Die Polizei sprach Platzverweise aus und nahm vier Personen fest.

10.12.

In der Nacht zum Sonnabend haben unbekannte Taeter mehrere Haeuser in Chemnitz innen und aussen mit rechtsextremen, volksverhetzenden Naziparolen und Hakenkreuzen beschmiert. Dabei wurden nach Polizeiangaben Treppenhaeuser, Glasscheiben und Haeuserwaende beschmiert. Die Beamten ermitteln bislang gegen Unbekannt, Hinweise auf den oder die Taeter gibt es derzeit noch nicht.

In Gotha wurden am Freitag zwei Asylbewerber aus Algerien und dem Libanon von rechten Schlaegern angegriffen und verletzt. Wie die Polizei am Sonnabend mitteilte, wurden die beiden Maenner in einer Gaststaette von einer einschlaegig bekannten Person mit auslaenderfeindlichen A Eusserungen[new] beschimpft. Als sie deswegen das Lokal verliessen, seien sie von der Person und anderen Rechtsextremen verfolgt, gestossen, getreten und mit einem Stock geschlagen worden.

Ausserdem, so die Polizei weiter, habe einer der Angreifer mehrmals mit einer Schreckschusspistole auf die Asylbewerber geschossen. Die beiden Opfer haetten wegen Prellungen, Riss- und Platzwunden medizinisch versorgt werden muessen. Ein 18 Jahre alter Tatverdaechtiger sei festgenommen worden. Den anderen Angreifern sei die Flucht gelungen.

3.12.

Bei einer Demonstration von Rechtsextremen in Schmalkalden hat die Polizei 17 Personen festgenommen. Die Kundgebung von etwa 200 Anhaengern der rechten Szene war von einem Grossaufgebot der Polizei begleitet. Die Aktion haette wegen fehlender rechtlicher Voraussetzungen nicht verboten werden koennen, hiess es vom Landratsamt. Unterdessen fand in der Stadtkirche St. Georg ein Protest-Gottesdienst gegen Rechts statt, den zahlreiche Menschen besuchten. Auch in Nordhausen demonstrierten mehr als 400 Menschen gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit.

29.11.

Der im August veruebte Sprengstoffanschlag auf einen tuerkischen Imbiss in Eisenach ist aufgeklaert. Die Muehlhaeuser Staatsanwaltschaft erhob nach eigenen Angaben Anklage gegen einen 16jaehrigen. Er soll am 10. August gegen 01.00 Uhr eine selbst gebastelte Sprengkapsel an der Tuer der Imbiss-Bude angebracht und gezuendet haben. Der Verdacht der Ermittler hatte sich zunaechst gegen einen bekannten Eisenacher Neonazi gerichtet, der unmittelbar nach dem Anschlag am Tatort festgenommen worden war. Er musste jedoch wieder auf freien Fuss gesetzt werden. Der Prozess gegen den 16jaehrigen Jugendlichen soll noch in diesem Jahr beginnen

22.11.

Diskussion zu Skinhead-Film wegen Drohungen abgesagt Wegen massiver Drohungen aus der rechten Szene sind Sondervorfuehrungen des kritischen Skinhead-Kinofilms "Oi! Warning" unter anderem in Erfurt und Chemnitz abgesagt worden. Der Film sollte ab Donnerstag in mehreren ostdeutschen Staedten erstmals laufen. Fuer die Premierenabende waren Diskussionsveranstaltungen mit Hauptdarstellern und den Regisseuren geplant. Regisseur Benjamin Reding sagte, er und sein Bruder haetten Morddrohungen erhalten. Aus diesem Grund und auch wegen der Veranstaltung in Jena, wo etwa 30 Skins die Diskussion mit Gebruell und Drohungen eskalieren liessen, habe man sich fuer die Absagen entschieden.

19.11.

Nach dem Skandieren von rechten Parolen hat die Polizei mit einem Großaufgebot in Dortmund eine Party von Rechtsradikalen aufgelöst. Dabei wurden 102 Personen aus der rechten Szene festgenommen. Zwei Polizisten wurden bei der Aktion leicht verletzt. Die Polizei sei in der Nacht zum Samstag wegen des Partylärms zu der Veranstaltung im Keller eines Wohnhauses in der Innenstadt gerufen worden. Nachdem Beamte von dort rechte Parolen vernahmen, wollten sie die Personalien der Besucher feststellen. Die Rechtsradikalen griffen den Angaben zufolge die Polizisten daraufhin mit Flaschen und Kanthölzern an. Anschließend verbarrikadierten sie sich im Keller. Bei der Räumung des Kellers und der Festnahme hätten die 102 Rechtsradikalen massiven Widerstand geleistet, heißt es. Wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Widerstand gegen die Staatsgewalt und Landfriedensbruch seien Strafverfahren eingeleitet worden. Die meisten Rechtsradikalen wurden am Samstag wieder freigelassen.

19.11.

Die Polizei hat in der Nacht zum Sonntag ein Konzert der rechten Szene in Krackow im vorpommerschen Landkreis Uecker-Randow aufgelöst. Zu der Veranstaltung mit rechtsextremistischer Musik hatten sich mehr als 250 Personen aus Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin und Niedersachsen in einer ungenutzten Lagerhalle versammelt, wie die Polizei mitteilte. Die Einsatzkräfte forderten den Angaben zufolge zur Beendigung der Veranstaltung auf und sprachen Platzverweise aus. Von 16 Personen seien die Anweisungen nicht befolgt worden. Sie hätten sich in der Halle verschanzt und seien daraufhin vorläufig festgenommen worden. Schon vor drei Wochen hatte die Polizei ein Treffen der rechten Szene in Krackow aufgelöst.

31.10.

Gegen die drei jungen Maenner, die in der Nacht zum Sonntag drei Dessauer misshandelt hatten, ist Haftbefehl erlassen worden. Gegen die beiden 22-Jaehrigen und den 25-Jaehrigen werde wegen gefaehrlicher Koerperverletzung ermittelt, teilte die Polizei mit. Ausserdem sei bei Wohnungsdurchsuchungen rechtes Propagandamaterial sichergestellt worden. Die Schlaeger sollen vor einem Kulturzentrum im Stadtteil Nord wahllos auf drei Maenner aus Dessau eingeschlagen und getreten haben. Zwei der Opfer liegen mit schweren Verletzungen im Krankenhaus, Lebensgefahr besteht aber nicht mehr. Unterdessen hat das Dessauer "Buendnis gegen Rechts" fuer Sonnabend zu einer Demonstration gegen Rechtsextremismus aufgerufen. Anlass ist eine geplante Kundgebung rechter Gruppen.

28.10.

Nach dem U Eberfall[new] auf einen Iraner hat die Polizei zwoelf tatverdaechtige Personen verhaftet. Wie die Polizei mitteilte, handle es sich um Jugendliche im Alter zwischen 15 und 19 Jahren. Gegen sie werde jetzt wegen Landfriedensbruch und gefaehrlicher Koerperverletzung ermittelt.

Die etwas 17 Jugendlichen hatten den Asylbewerber am Donnerstag am Bahnhof von Dahlen bei Torgau beschimpft, zusammengeschlagen und mit Steinen beworfen. Das teilte die Polizei am Freitag mit. Der 26jaehrige sei zuerst mit auslaenderfeindlichen Parolen beschimpft worden. Anschliessend haetten ihn zwei Jugendliche festgehalten, waehrend ihn ein dritter mit der Faust mehrfach in den Unterleib schlug. Als es dem Mann gelang, wegzulaufen, haetten ihn seine Angreifer mit Steinen beworfen. Der Iraner, der im oertlichen Asylbewerberheim lebt, verzichtete laut Polizei auf eine aerztliche Untersuchung.

Bei der Tat gehe die Behoerde von einem fremdenfeindlichen Hintergrund aus.

25.10.

Vor dem Tor der KZ-Gedenkstaette Buchenwald haben zwei Schueler den Hitler-Gruss gezeigt. Beide wurden von der Polizei festgenommen. Bei den Jugendlichen handelt es sich um Russlanddeutsche, die seit drei Jahren in Deutschland leben. Ausserdem wurde ein 17jaehriges Maedchen festgenommen, das die beiden fotografiert haben soll. Die Jugendlichen gehoeren zu mehreren Schulklassen aus Nordrhein-Westfalen.

19.10.

Unbekannte haben in der Nacht zum Donnerstag die evangelische Kirche in Schönborn-Dreiwerden (Kreis Mittweida) mit Hakenkreuzen und antisemitischen Parolen beschmiert. Auch an der benachbarten Buchhandlung seien rechtsextremistische Schmierereien entdeckt worden, berichtete die Polizeidirektion Chemnitz. Ein ähnlicher Vorfall an der Kirche hatte sich bereits am 1.September ereignet. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

Nach der Schändung eines jüdischen Mahnmals in Hannover ermittelt die Staatsanwaltschaft mit Vorrang gegen die rechtsextremistischen Täter. Die drei Rechtsextremisten waren am Mittwoch festgenommen worden, als sie Blumenkränze an der Gedenkstätte zertraten und den Hitlergruß zeigten. Das Mahnmal in der Stadtmitte trägt die Namen der mehr als 1800 jüdischen Bürger Hannovers, die von den Nationalsozialisten ermordet wurden.

Wegen ihres Protestes gegen einen "Hitlergruß" haben in Rostock Kinder eine Rentnerin angegriffen und verletzt. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, hatten die beiden 12 und 13 Jahre alten Jungen am Mittwochabend in der Nähe eines Supermarktes den "Hitlergruß" gezeigt und "Heil Hitler" gerufen. Nachdem die Frau ihren Unmut über diese Äußerungen zum Ausdruck gebracht habe, hätte eines der Kinder der 75-jährigen mit dem Fuß in den Rücken getreten. Das Opfer habe Prellungen im Lendenbereich erlitten und klage über Schmerzen, sagte ein Polizeisprecher. Die beiden Tatverdächtigen seien nach einer Befragung den Eltern übergeben worden, da sie noch nicht strafmündig seien.

18.10.

Ein Senegalese ist in der Magdeburger Plattenbausiedlung Neu-Olvenstedt von vier Maennern angegriffen worden. Wie die Polizei mitteilte, ereignete sich der U Eberfall[new] bereits am Montagabend. Der 30jaehrige habe Prellungen erlitten und sei ambulant in einem Krankenhaus behandelt worden. Die Behoerden vermuten einen fremdenfeindlichen Hintergrund.

Nach Angaben der Polizei beleidigten die Maenner den Senegalesen schon in der Strassenbahn. Er sei ausgestiegen, verfolgt und schliesslich auf den Hinterkopf und ins Gesicht geschlagen und getreten worden. Spaeter habe der Angegriffene ueber Handy die Polizei informieren koennen.

Nach den Taetern fahndete die Polizei bisher vergeblich. Von zwei der jungen Maenner im Alter zwischen 19 und 25 Jahren lagen am Dienstagabend Phantombilder vor. Danach trug einer einen Bundeswehrkampfanzug ohne Rangabzeichen und schwarze Boots. Der andere trug eine Bundeswehrhemd und eine schwarze Hose.

17.10.

An einem Asylbewerberheim in Torgau ist am Sonntagabend eine Bombenattrappe entdeckt worden. Nach Polizeiangaben handelte es sich bei der Attrappe um einen Blechkasten mit mehreren Blinklichtern, Draehten und einer Batterie. Ein Unbekannter hatte es an einer Hintertuer des Heims angebracht. Das Geraet habe an einen Zeitzuender erinnert.

Der Hausmeister entdeckte den Kasten um 21.34 Uhr. Rund 50 Asylbewerber wurden evakuiert und in einer Turnhalle untergebracht. Spezialisten des Landeskriminalamtes untersuchten das Geraet und konnten schliesslich Entwarnung geben. Die Polizei vermutet Fremdenfeindlichkeit als Motiv der Tat, hat aber noch keine heisse Spur.

Das Heim war in der Vergangenheit mehrfach Ziel rechtsextremistischer Taeter. Erst vor wenigen Tagen hatte die Polizei zwei junge Maenner unter dem Tatverdacht festgenommen, im September einen Brandanschlag auf das Heim veruebt zu haben. Die beiden Verdaechtigen hatten als Motiv nach Angaben der Polizei eine fremdenfeindliche Einstellung genannt.

16.10.

Die Polizei hat am Sonntagabend in Zeesen (Kreis Dahme-Spreewald) 62 Tonträger mit offenbar rechtsextremistischer Musik beschlagnahmt. Das Material war in einem Auto gefunden worden, maus dem nach Zeugenaussagen eine Hakenkreuzfahne herausgehangen haben soll, teilte die Polizei am Montag in Potsdam mit. Unter dem Sitz wurde eine ein Meter mal 1,50 Meter große Hakenkreuzfahne gefunden. Die beiden alkoholisierten 19-jährigen Insassen seien vorläufig festgenommen worden.

Auch einen Tag nach dem Brandanschlag auf ein Asylbewerberheim in Oberhausen hat die Polizei immer noch keine heiße Spur nach den Tätern. Die Beamten fahndeten weiter in allen Richtungen, sagte eine Polizeisprecherin am Monntag. In der Nacht zu Sonntag hatten zwei Männer drei Molotow-Cocktails gegen die Wand des Heims geschleudert. Die Ermittlungen hat inzwischen der Staatsschutz Essen übernommen.

Bei dem Brand kamen die 148 Heimbewohner, von denen 90 Prozent Kosovo-Albaner sind, mit dem Schrecken davon. Die alarmierte Polizei konnte einen größeren Brand durch schnelles Einschreiten verhindern. Ein Polizist löschte den Brandsatz, indem er ihn mit dem Fuß austrat.

15.10.

In Grossfurra hat die Polizei in der Nacht ein illegales Skinheadkonzert mit etwa 100 Teilnehmern unterbunden. Nach Angaben der Polizei wurden dabei 70 Personen festgenommen. Die Beamten starteten ihre Aktionnoch vor Beginn des geplanten Konzerts. Zuvor habe man noch bis in die spaeten Abendstunden die Lieder der Band geprueft. Sie seien eindeutig rechtsextremistischen Inhalts gewesen. Das Konzert sei schon im Vorfeld aufgrund von Ermittlungen bekannt geworden, teilte eine Sprecherin der Behoerde mit.

12.10.

Der in die Euthanasie-Verbrechen der NS-Zeit verstrickte Kinderarzt Jussuf Ibrahim bleibt Ehrenbuerger von Jena. Der Jenaer Stadtrats-Hauptausschuss, in dem Mitglieder aller Fraktionen vertreten sind, hatte beantragt, Ibrahim die Ehrenbuergerschaft abzuerkennen. Im Stadtrat fand der Vorschlag nicht die erforderliche Zweidrittelmehrheit. Der Arzt hatte waehrend der Nazi-Zeit nachweislich behinderte Kinder in den sicheren Tod geschickt. Er starb 1953.

11.10.

Die Gedenkstaette fuer dem im Juni ermordeten Mosambikaner Alberto Adriano in Dessau ist von Unbekannten geschaendet worden. Nach Angaben der Polizei wurde die Umgebung des Denkmals im Stadtpark von Dessau verwuestet. Die Taeter haetten ein Bild Adrianos zerstoert und Blumengebinde sowie Kerzen demoliert.

08.10.

Der Jugendclub der Arbeiterwohlfahrt in Wurzen ist in der Nacht zum Sonnabend ueberfallen worden. Nach Angaben des PDS-Kreisverbandes Muldentalkreis hatten etwa zehn "zweifelsfrei der rechten Szene" zuzuordnende Personen die Gaeste einer privaten Geburtstagsfeier mit Baseballschlaegern und Messern traktiert. Gleichzeitig zerschlugen die ungebetenen Gaeste mehrere Tueren und demolierten das Mobilar. Eine Person musste schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. Zwei 16- und 18jaehrige Jugendliche wurden vorlaeufig festgenommen. Die Polizei schliesst bei ihren Ermittlungen einen politischen Hintergrund fuer den U Eberfall[new] nicht aus.

06.10.

Schon wieder ist ein juedisches Mahnmal geschaendet worden. In das Portal der in der NS-Zeit zerstoerten Synagoge von Halle wurden sechs Hakenkreuze geritzt. Hinweise auf die Taeter gibt es nach Angaben der Polizei zunaechst noch nicht. Die Tat war am Donnerstagnachmittag von einer Polizeistreife entdeckt worden. Das Portal im Stadtzentrum ist der einzige Teil des Bauwerkes, der erhalten blieb, nachdem es in der so genannten Reichskristallnacht am 9. November 1933 von Nationalsozialisten in Brand gesteckt worden war. Ganz in der Naehe befindet sich der heutige Sitz der juedischen Gemeinde.

In Potsdam ist in der Nacht zum Donnerstag der Jüdische Friedhof geschändet worden. Nach Polizeiangaben hat eine Streife am Abend die Schmiererei entdeckt. Am Eingangsschild sei ein etwa 15 Zentimeter großer Galgen direkt über den eingravierten Davidstern geschmiert worden. Es wird wegen des Verdachts der Volksverhetzung ermittelt.

Nach dem Brandanschlag auf die Synagoge in Düsseldorf haben Unbekannte wieder ein jüdisches Gotteshaus angegriffen. In der Nacht warfen Täter Pflastersteine auf eine Berliner Synagoge. Der Berliner Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen. Zwischen 2 und 3 Uhr hätten die Täter vier Steine in den Eingangsbereich des Gebäudes geworfen, teilten die Behörden mit. Dabei seien zwei Fensterscheiben zu Bruch gegangen.

03.10.

In Düsseldorf warfen vermutlich mehrere Täter am Montag kurz vor Mitternacht ein oder mehrere Molotow-Cocktails auf eine Synagoge. Einer der Brandsätze konnte von einer 31-jährigen Frau ausgetreten werden. Wenige Stunden später wurden zwei 15 und 16 Jahre alte Jugendliche festgenommen. Sie seien polizeibekannt, die Staatsschutzabteilung habe aber keine Erkenntnisse über sie, berichtete die Polizei. Es besteht bisher kein dringender Tatverdacht. Zeugen sprachen von zwei bis vier Tatverdächtigen, die weggelaufen seien.

Die KZ-Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar wurde in der Nacht zum Einheits-Tag mit Hakenkreuz-Schmierereien und Steinwürfen geschändet. Unbekannte hatten zwei Pflastersteine gegen ein Fenster des Ausstellungsgebäudes an der Mahn- und Gedenkstätte geworfen. Dabei sei das Sicherheitsglas beschädigt worden, sagte ein Polizeisprecher. Zudem seien drei Hakenkreuze mit weißer Farbe auf Tafeln und einen Gedenkstein an Zufahrtswegen gesprüht worden.

In Schwerin griffen zwei rechtsextreme Jugendliche ein Spätaussiedler-Ehepaar aus Russland an und verletzten die Frau schwer. Ein 18-Jähriger wurde nach dem Überfall gefasst und sitzt in Untersuchungshaft. Gegen ihn sei schon einmal wegen rechtsextremistischer Parolen ermittelt worden. Nach dem zweiten Täter werde bundesweit gefahndet.

25.09.

Die Polizei in Lüneburg hat ein von 500 Neonazis besuchtes Konzert aufgelöst, dabei kam es zu schweren Ausschreitungen. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, wurden die Beamten bei der Veranstaltung am Samstag abend mit Flaschen, Rauchbomben und Tränengas angegriffen. 46 Polizisten und 15 Teilnehmer erlitten überwiegend leichte Verletzungen. Zwei Polizisten wurden am Kopf verletzt und mußten im Krankenhaus behandelt werden. Das Konzert in einer Gaststätte in Laave in der niedersächsischen Gemeinde Kaarßen sei wegen Verbindungen zu der verbotenen internationalen Neonazi-Organisation "Bloos & Honour" und deren Jugendabteilung "White Youth" untersagt worden, teilte die Polizei mit.

23.09.

Bei einem Brandanschlag auf ein Übergangswohnheim in Wuppertal sind am Morgen 2 Kinder leicht verletzt worden. Sie erlitten einen Schock, als ein brennender Molotowcocktail in ihr Zimmer flog. Ihre Eltern konnten die Flammen löschen. Ein zweiter Brandsatz war an der Außenmauer des Gebäudes abgeprallt. Nach dem Anschlag nahm die Polizei vier Männer und drei Frauen im Alter zwischen 16 u. 23 Jahren fest. Sie werden der rechten Szene zugeordnet. In der gleichen Nacht kam es in Düsseldorf zu einem rassistischen Überfall. Ca. 20 Personen griffen einen schwarzen Menschen an und verletzten ihn.

22.09.

Im brandenburgischen Prenzlau haben zwei Jugendliche gestern eine Afghanin und ihre beiden Kinder überfallen. Nach Angaben der Polizei in Eberswalde verletzten die beiden 17Jährigen dabei die elfjährige Tochter. Die jungen Männer drückten das Kind mehrfach heftig gegen eine Mauer, würgten es und schlugen ihm in den Magen und auf den Kopf. Dabei beschimpften sie die Mutter und die beiden Kinder mit ausländerfeindlichen Parolen. Die angetrunkenen Täter flüchteten, wurden jedoch wenig später von der Polizei festgenommen.

17.09.

Jugendliche haben am Freitagabend drei Asylbewerber in Stollberg angegriffen und mit Schlaegen und Tritten maltraetiert. Das teilte die Polizei am Sonnabend mit. Ein 31jaehriger Tunesier wurde dabei so schwer verletzt, dass er in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Ein 24jaehriger Libyer wurde leicht verletzt. Die Polizei nahm am Sonnabend einen Tatverdaechtigen fest. Die Suche nach den uebrigen Taetern dauert an. Wie viele Jugendliche beteiligt waren, ist noch unklar. Über das Motiv der Auseinandersetzung konnte die Polizei keine Angaben machen.

Betrunkene Jugendliche haben in der Nacht zum Sonnabend eine Gruppe von Roma angegriffen. Die Jugendlichen beschimpfte zunaechst die am Kleinen Waldsee bei Ploetzky campierende Gruppe. Dann zerschlugen sie deren Mobiliar, teilte die Polizei in Magdeburg mit. Menschen wurden nicht verletzt. Die Polizei nahm vier 14 bis 22 Jahre alte Tatverdaechtige in Ploetzky fest.

14.09.

Seit der Wiedervereinigung sind erheblich mehr Menschen bei rechten Gewalttaten ums Leben gekommen, als die Bundesregierung bisher bekannt gegeben hat. Das berichten der Berliner "Tagesspiegel" und die "Frankfurter Rundschau". Anstatt der offiziell genannten Zahl von 26 Toten haben die beiden Zeitungen als Resultat gemeinsamer Recherchen in einer Dokumentation 93 Opfer aufgelistet. Das Innenministerium hat bei den bisher genannten Zahlen Defizite eingeräumt. Die PDS-Bundestagsfraktion geht sogar von 117 Toten seid der Wende aus.

In der Übersicht der Bundesregierung hat es z.B. in diesem Jahr nur zwei Todesopfer gegeben und zwar:

- den Mocambiquaner Alberto Adriano, der am 11.06. in Dessau erschlagen wurde

und

- den Obdachlosen Norbert Plath, der am 24.07. in Ahlbeck erschlagen wurde

Aber in der Realität fehlen:

- der am 24.05. in Berlin-Pankow von vier Rechtsextremisten erschlagene Sozialhilfeempfänger Dieter Eich,

- der am 31.05 in Eberswalde von einem Rechtsextremen vor ein Taxi gestoßene 22jährige Falko Lüdtke,

- die drei Polizisten, die am 14.06. in NRW von einem Rechtsextremisten erswchossen wurden,

- der am 24.06. in Greifswald von rechtsextremen Jugendliche erschlagene Obdachlose Klaus-Dieter Gerecke

und

- der am 09.07. in Wismar von fünf Rechtsextremisten in einem Abrißhaus zu Tode getretene Obdachlose Jürgen S.

11.09.

Der Thueringer Verfassungsschutz kommt nicht aus den Schlagzeilen: Nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" soll es eine Intrige des Verfassungsschutzes und des Neonazis Dienel gegen einen Gewerkschafter in Erfurt gegeben haben. Im Herbst 1997 habe das Landesamt fuer Verfassungsschutz eine Flugblattkampagne der rechten Szene gegen den jetzigen Landeschef der Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen, Lucifero, finanziell unterstuetzt, berichtet das Nachrichtenmagazin in seiner neuesten Ausgabe.

Das Blatt stuetzt sich dabei auf Angaben des ehemaligen Verfassungschutz-Spitzels Dienel. Eine Stellungnahme von Lucifero war am Wochenende nicht zu erhalten. Lucifero hatte bereits vor laengerer Zeit oeffentlich gemacht, dass er sich mit Dienel auf dessen Einladung einmal getroffen hatte. Nach der Flugblattkampagne hatte er Dienel angezeigt.

10.09.

Sechs Jugendliche haben am Freitagabend auf dem Bahnhof Burg erneut zwei Afrikaner beschimpft und angegriffen. Gegen zwei der mutmasslichen Taeter im Alter zwischen 16 und 24 Jahren wurde Haftbefehl erlassen. Gut 24 Stunden zuvor waren an derselben Stelle ein Student aus Kenia und ein Äthiopier von drei rechtsgerichteten Jugendlichen angegriffen und geschlagen worden. Zwei von ihnen befinden sich in Haft. Wie die Polizei mitteilte, riefen die Jugendlichen auslaenderfeindliche Parolen und erhoben die Arme zum Hitlergruss. Vor dem Bahnhof versetzten ein 16- und ein 20jaehriger den zwei aethiopischen Studenten Faustschlaege und Fusstritte. Nach dem Eingreifen von Passanten sowie der Polizei flohen die Taeter. Die Polizei konnte alle Mitglieder der Gruppe stellen und die Tatverdaechtigen festnehmen. Gegen die Jugendlichen wird ermittelt.

Rund 40 Rechtsradikale haben in der Nacht zum Sonnabend bei einem Stadtteilfest in Wittenberg vier Polizisten und zwei Musiker verletzt. Nach Mitteilung der Dessauer Polizei wurden 15 Jugendliche im Alter zwischen 21 und 28 Jahren festgenommen. Die Rechtsextremen hatten bei dem Fest mit 200 Besuchern zwei Musiker bei einer Schlaegerei verletzt. Als Polizisten die Rechtsradikalen festnehmen wollten, wehrten sich die Maenner und verletzten vier Polizisten. Die Beamten mussten von Aerzten behandelt werden. Bei Hausdurchsuchungen beschlagnahmten die Polizisten nationalsozialistisches Propagandamaterial.

03.09.

Die Polizei hat die Wohnung von zwei 16 und 22 Jahre alten Bruedern in Sandersdorf durchsucht. Wie die Beamten mitteilten, wurden dabei rechtsradikale Schriften sichergestellt. Auch Tontraeger mit entsprechenden Liedtexten sind beschlagnahmt worden. Die Brueder waren bereits am Mittwoch festgenommen worden. Bei ihnen soll es sich um Bekannte eines angeklagten Skinheads handeln. Als das Urteil gegen die Moerder des Mosambikaners Alberto Adriano verlesen wurde, hatten sie gesungen: "Alberto hat zu lang gelebt, doch Franki hat ihn weggefegt." Frank ist einer der Verurteilten. Nach der Haussuchung geht die Polizei davon aus, dass der Name "Alberto" als Synonym fuer eine ganze Volksgruppe verwendet wurde.

01.09.

Sieben vermummte Personen zündeten in der Nacht zum Mittwoch in Cottbus vor einem Haus des Vereins "Multikulturelles Europa", zwei Molotow-Cocktails an, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Dazu skandierten sie Parolen wie "Sieg Heil" und zeigten den Hitlergruß. Brandsätze haben auch Nachbarhäuser getroffen. Aufgeschreckte Bewohner wandten sich mit dem Ruf um Hilfe an die Polizei. Die Täter entkamen vor dem Eintreffen der Polizei.

Sachsen-Anhalts Innenminister Pueschel kuendigte Polizeischutz fuer Adrianos Witwe an. Sie und ihre Kinder halten sich derzeit an einem unbekannten Ort auf. Nach Angaben ihres Anwalts hatte Frau Adriano eine Bombendrohung erhalten, die vermutlich von Duesseldorfer Rechtsextremen stammt. Alberto Adriano war vor 20 Jahren in die DDR gekommen, hatte die Deutsche geheiratet und lebte seitdem in Dessau. Er hinterliess seine Frau, drei Kinder und eine jetzt mittellose Familie in Mosambik. Drei Neonazis hatten Adriano am Pfingstwochenende im Dessauer Stadtpark ueberfallen. Sie schlugen ihn brutal zusammen und traten mit ihren Springerstiefeln immer wieder gegen seinen Kopf. Nachdem er bereits bewusstlos auf dem Boden lag, zogen sie ihn aus und verteilten die Kleidung im Park. Adriano starb drei Tage spaeter im Krankenhaus an den Verletzungen.

31.08.

Auf ein Asylbewerberheim im baden-würtembergischen Waiblingen ist am Mittwochmorgen ein Brandanschlag verübt worden. Dies teilte das Landeskriminalamt Badeb-Württemberg in Stuttgart mit. Zwei Heimbewohner seien beim Verlassen des Gebäudes verletzt worden. Drei jugendliche rechtsgerichtete Skinheads haben den Brandanschlag gestanden. Als Grund gaben die Täter u.a. ihre "fremdenfeinliche Einstellung" an.

29.08.

Erneut ist es am Wochenende in Delitzsch zu Ausschreitungen zwischen rechtsgerichteten Jugendlichen und Aussiedlern aus der ehemaligen Sowjetunion gekommen. Die Polizei hatte in der Nacht zum Sonntag zunaechst Platzverweise ausgesprochen, nachdem eine Gruppe rechter Jugendlicher gegroelt und untereinander Schlaegereien angefangen hatte. Spaeter haette sich eine Gruppe rechtsgerichteter Jugendlicher an einer Tankstelle mit drei Aussiedlern gepruegelt. Zwei Jugendliche wurden verletzt und mussten ambulant behandeltwerden. Auch in der Nacht zum Montag kam es wieder zwischen Rechten und Aussiedlern zu Streitigkeiten, die aber durch Polizeikraefte unterbunden wurden.

28.08.

Rechtsradikale Jugendliche haben in der Nacht zum Sonnabend in Borna zwei Asylbewerber aus Libyen angepoebelt und geschlagen. Die beiden 19- und 24jaehrigen Asylbewerber hatten in Borna eine Freundin zum Zug gebracht, als aus einem ankommenden Zug etwa zehn deutsche Jugendliche ausstiegen und auslaenderfeindliche Parolen riefen.

Zwei Verdaechtige gingen auf die beiden Libyer los, schlugen einem der Asylbewerber ins Gesicht und bewarfen beide mit Bierflaschen. Einer der beiden wurde von einer Bierflasche am Kopf getroffen und musste ambulant behandelt werden. Die Polizei ermittelt. Es wurde Anzeige wegen Koerperverletzung erstattet. Von den Taetern fehlt bisher jede Spur.

Nach einem Angriff auf russische Aussiedler in Bad Langensalza sind drei der mutmasslichen Taeter hinter Gittern. Gegen sie wurde am Wochenende Haftbefehl unter anderem wegen Volksverhetzung erlassen. Nach Angaben der Polizei gehoerten sie zu einer groesseren Gruppe jugendlicher Neonazis, die in der Nacht zum Sonnabend Aussiedler bedroht und durch die Stadt gejagt hatte. Die Opfer, vier 20 bis 27 Jahre alte Maenner aus Russland, hatten sich unverletzt in einen Hausflur retten koennen.

24.08.

Unbekannte haben auf ein Heim für Asylbewerber in Hof einen Brandanschlag verübt. Verletzt wurde niemand, auch der Sachschaden sei gering, erklärte das Bayerische Landeskriminalamt am Mittwoch in München. Ein rassistisches Motiv sei nicht auszuschließen, sagte ein Sprecher.

22.08.

Am Wochenende ist es in Delitzsch erneut zu Auseinandersetzungen zwischen Rechtsextremen und Spaetaussiedlern aus Weissrussland gekommen. Der Schlaegerei ging nach Angaben der Polizei ein Streit voraus. Die meisten der jungen Maenner seien betrunken gewesen. Zwei Deutsche im Alter von 20 Jahren wurden leicht im Gesicht verletzt. Die Beamten nahmen zwei Aussiedler als mutmassliche Schlaeger fest. Sie wurden nach einer Vernehmung wieder entlassen. Von wem die Gewalt ausging, ist unklar.

21.08.

In Hamburg haben etwa 150 Rechtsextreme gegen die Zeitungen des Axel-Springer-Verlags demonstriert. Auf Transparenten ziehen sie die Presse der Luege und erklaerten "Hier marschiert der Nationale Widerstand". Die von den rechtsextremen Aktivisten Christian Worch und Thomas Wulff angemeldete Kundgebung war zunaechst von Hamburger Gerichten verboten, schliesslich aber vom Bundesverfassungsgericht (B Verf G[new]) gestattet worden. Das B Verf G[new] verlangte jedoch, keine Uniformen zu tragen und keine Fahnen zu schwenken, woran sich die Demonstrationsteilnehmer hielten.

Die rechtsextreme Demonstration wurde Agenturangaben zufolge von rund 2000 Polizisten aus mehreren Bundeslaendern quasi eingekesselt. Die Beamten sollten unter anderem verhindern, dass es zu einem Zusammenstoss der Rechtsextremen mit einer linken Gegendemonstration kommt. Zu der Gegendemonstration hatte die Buergerschaftsgruppe "Regenbogen - fuer eine neue Linke", eine Abspaltung der Gruenen Alternativen Liste (GAL), aufgerufen. Es kamen etwa 500 Personen. Lediglich einem Teilnehmer, dem GAL-Abgeordneten Erdem, gelang es, die Absperrung zu durchbrechen und Tortenstuecke auf einen rechtsextremen Redner zu werfen.

Die Kundgebung der Rechtsextremen stand kurz vor dem Abbruch, weil Ordner die Arbeit von Presseleuten und Fotografen behinderten. Daraufhin forderte die Polizei von den Organisatoren, die freie Arbeit der Journalisten zu gewaehrleisten. Insgesamt zeigte sich die Polizei zufrieden. Polizeipraesident Woydt sagte, sein Konzept sei aufgegangen. Es gab weder Verletzte, noch Verhaftungen.

In Magdeburg ist ein 16jaehriger Syrier beleidigt und geschlagen worden. Wie die Polizei erst am Sonntag mitteilte, war der Jugendliche am Freitag in der Strassenbahn durch drei Unbekannte beleidigt worden. Die drei Maenner folgten dem Jungen auch noch, nachdem er ausgestiegen war. Einer der Angreifer schlug dem Syrier gegen die Brust. Der 16jaehrige konnte fluechten und zeigte den Vorfall bei der Polizei an.

Die Polizei hat am Wochenende bei Wohnungsdurchsuchungen umfangreiches Propagandamaterial sichergestellt. Insgesamt seien mehr als 100 C Ds[new] und Musik-Kassetten, 200 Schriften, Aufkleber undKataloge mit rechtsradikalem Inhalt gefunden worden, teilte die Polizeiam Sonntag mit. Ausloeser fuer die Durchsuchungen war eine Demonstration von 15Rechten am Freitagabend in Altenburg. Die Demonstranten, davonelf aus Altenburg, drei aus dem Raum Leipzig und einer ausNiedersachsen, waren in Gewahrsam genommen, die Wohnungen durchsucht worden. Festnahmen von Rechtsextremen und Platzverweise gab es ausserdem unter anderem in Gera, Jena, Suhl und Nordhausen.

18.08.

Rechtsextreme haben zum 13. Todestages des NS-Kriegsverbrechers Hess in vielen Teilen Ostdeutschlands Aktionen unternommen, um den ehemaligen Hitler-Stellvertreter zu verherrlichen. In zahlreichen Staedten tauchten am Donnerstag und in der Nacht zuvor Plakate, Flugblaetter und Aufkleber mit Bildern von Hess und mit Nazi-Parolen auf. Die Verteiler des Materials konnten nach Polizeiangaben teilweise festgenommen werden.

Hess-Bilder tauchten unter anderem in Leipzig, Gera, Halle, Jena, Altenburg, Gotha, Grimma, Colditz, Waldheim und Borna auf. In Gera und Altenburg sind nach Angaben der Thueringer Polizei etwa 70 Plakate geklebt worden. 1200 Aufkleber mit der Aufschrift "Mord an Rudolf Hess" fand die Polizei in Jena, im Rucksack eines 14 Jahre alten Jungen. In Gera stellte die Polizei einen 15jaehrigen und eine 12jaehrigen. Bei ihnen fand sie Flugblaetter mit Parolen, die dem N__P__D- Vorsitzenden Voigt zugeschrieben werden. Zwei Festnahmen gab es auch in Rudolstadt.

In Sachsen waren laut Polizei rund 150 Plakate angebracht worden. Die kopierten Hess-Bilder in Grimma, Colditz, Waldheim und Borna seien umgehend entfernt worden. In Dresden wurden Transparente mit Hess-Parolen ueber einer Autobahn-Bruecke und an einer Fussgaenger-U Eberfuehrung[new] sichergestellt. In Bautzen entfernte eine Polizeistreife ein Bettlaken, dessen Aufschrift den Selbstmord von Hess leugnete, vom Zaun eines Friedhofes. Kriminalbeamte des Staatsschutzes ermitteln bereits.

In Halle wurden bereits am Mittwoch vier Plakate an einer Liftsasssaeule entdeckt. Ausserdem wurden nach Angaben der Polizei in den vergangenen Tagen mehrere hundert Handzettel beschlagnahmt. Auch in den kleineren Gemeinden Sachsen-Anhalts, in Moeckern, Hohenwarsleben und Irxleben, fanden Beamte Plakate und Handzettel mit dem Foto des NS-Kriegsverbrechers.

17.08.

N__P__D beim "Tag der Sachsen"? Die saechsische FDP will verhindern, dass die rechtsextreme N__P__D Anfang September am "Tag der Sachsen" in Zwickau teilnimmt. In einem offenen Brief fordert die FDP Landtagspraesident Iltgen (CDU) auf, bei den Festveranstaltern sein Veto einzulegen. Der Auftritt der N__P__D muesse abgesagt werden. FDP-Chef Zastrow nannte die moegliche N__P__D-Beteiligung an dem Landesfest einen "skandaloesen Vorgang".

N__P__D mitten in der "Parteienmeile" Zastrow verwies auf die aktuelle Diskussion um ein Verbot der Partei und auf juengste rechtsradikale U Ebergriffe[new] in Sachsen. Es sei nicht nachvollziehbar, wie es zu einer Genehmigung fuer die Rechtsextremen kommen konnte. Nach Informationen der FDP wurde der N__P__D von den Festveranstaltern ein Stand auf der so genannten "Parteienmeile" genehmigt. Dadurch werde die N__P__D mit den demokratischen Parteien gleichgesetzt. Die Liberalen erachten es ausserdem als "beispiellosen politischen Affront", dass der N__P__D-Stand direkt neben dem ihren und dem der liberalen Friedrich-Naumann-Stiftung geplant ist.

Ohne N__P__D-Verbot keine Sanktionen In einer Stellungnahme der Stadt Zwickau hiess es am Abend, die N__P__D habe einen Infostand beantragt und auch genehmigt bekommen. Solange die Partei nicht verboten sei, koenne die Stadt kaum etwas gegen einen Stand unternehmen. A Ehnlich[new] aeusserte sich das saechsische Innenministerium. Auch die Landtagsparteien CDU, PDS und SPD stimmten dieser Rechtsauffassung zu.

Hakenkreuz auf den Ruecken geritzt Einem 18jaehrigen Leipziger ist ein Hakenkreuz auf den Ruecken geritzt worden. Nach Polizeiangaben ist der Taeter ein Jugendlicher. Gemeinsam mit vier Kumpanen habe er sein Opfer in dessen Wohnung ueberfallen und mit Tritten schwer verletzt. Der 18jaehrige liege mit einem Schaedelhirntrauma und Schnittverletzungen im Krankenhaus. Vier Jugendliche im Alter von 16 bis 20 Jahren wurden festgenommen, der Haupttaeter konnte fliehen. Ungeachtet des Hakenkreuzes erklaerte die Polizei, es gebe keinen rechtsextremen Hintergrund. Das Opfer sei verschuldet gewesen.

Bundeswehrangehoerige haben im ersten Halbjahr vier Straftaten mit rechtsextremistischem beziehungsweise auslaenderfeindlichem Hintergrund veruebt. Das war eine Tat mehr als im Vorjahreszeitraum, teilte das Innenministerium am Mittwoch mit. Im einzelnen registrierten die Ermittler in den ersten sechs Monaten dieses Jahres einen Fall von Volksverhetzung und einen Fall von Sachbeschaedigung. In zwei Faellen verwendeten Soldaten Nazisymbole. Drei der Tatverdaechtigen stammten aus Sachsen-Anhalt, einer aus Niedersachsen.

16.08.

Die Polizei hat die rechtsextreme N__P__D am Dienstag in Gera am Verteilen von Flugblaettern gehindert. Angesichts der starken Praesenz von Beamten haetten die N__P__D-Anhaenger auf ihren Protest gegen das diskutierte Parteiverbot verzichtet, teilte eine Polizeisprecherin mit. Zeitgleich hatten rund 50 Anhaenger eines "Buendnisses gegen Rechts" gegen die N__P__D demonstriert.

15.08.

Die Polizei fahndet nach einem 19jaehrigen Rechtsextremen, der in der Nacht zum Sonntag in Delitzsch einen Aussiedler aus Russland mit einem Messer schwer verletzt haben soll. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Leipzig hatten drei rechte Jugendliche mehrere Aussiedler verbal provoziert, die dann auf die Jugendlichen einschlugen. Nachdem einer aus der Gruppe der Rechten Hilfe geholt habe, sei der 19jaehrige Tatverdaechtige ploetzlich mit einem Messer auf den Aussiedler losgegangen, obwohl dieser den verletzten Deutschen helfen wollte. Der Tatverdaechtige habe dem Aussiedler das Messer in den Ruecken gestossen und sei dann gefluechtet. Das Opfer schwebe aber nicht in Lebensgefahr.

13.08.

Die Thueringer Polizei hat in den vergangenen Tagen befuerchtete Aktionen von Rechtsextremen verhindert. Seit Freitag wurden an verschiedenen Kontrollstellen insgesamt 53 Personen vorlaeufig festgenommen, von denen sich drei nach wie vor in Gewahrsam der Polizei befinden. Das teilten die Behoerden am Sonntag in Erfurt mit. Gegen eine Person ordnete ein Richter einen mehrtaegigen Unterbindungsgewahrsam an. Der Schwerpunkt der Kontrollen lag dabei in Ostthueringen. Bei insgesamt 19 Durchsuchungen sei verbotenes Propagandamaterialsichergestellt worden, hiess es weiter. Dazu gehoerten Drucksachen mitvolksverhetzendem Inhalt, Tontraeger mit verfassungswidrigem Inhalt sowie Kleidungsstuecke mit verbotenen Symbolen.

Knapp drei Wochen nach dem gewaltsamen Tod eines Obdachlosen auf der Ostseeinsel Usedom ist der mutmassliche Haupttaeter in Sachsen-Anhalt gefasst worden. Der bundesweit gesuchte Rechtsextremist Gunnar Doege ging der Polizei bei einem Einbruch in der Gemeinde Kade (Jerichower Land) ins Netz.

Der 24jaehrige soll am 23. Juli in Ahlbeck zusammen mit drei weiteren Jugendlichen einen 51 Jahre alten Obdachlosen erschlagen haben. Die drei mutmasslichen Komplizen sitzen bereits in Untersuchungshaft. Sie sind laut Polizei gestaendig. Als Motiv hatten sie angegeben, dass "Asoziale und Landstreicher" nicht in die Gesellschaft passten. Das Verbrechen hatte bundesweit Abscheu und Empoerung ausgeloest. Doege war bereits wegen gefaehrlicher Koerperverletzung zu einer Freiheitsstrafe verurteilt worden. Er hatte Strafaufschub erhalten, um eine Ausbildung beenden zu koennen.

12.08.

In Schoenebeck ist in der Nacht zum Sonntag ein Treffen von 16 jugendlichen Rechtsextremisten aufgeloest. Nach Polizeiangaben wurden die Teilnehmer vorlaeufig in Gewahrsam genommen. Die Rechtsradikalen hatten sich zunaechst in einem Neubaugebiet der Kreisstadt getroffen und dort einen Marsch begonnen. Kurz darauf beendeten Beamte die Aktion. Das Treffen fand vermutlich ausAnlass des 13. Todestages des Hitler-Stellvertreters Rudolf Hess statt. Gegen die Teilnehmer wird nun wegen Verstosses gegen das Versammlungsgesetz ermittelt.

Nach dem Anschlag auf einen tuerkischen Imbiss in Eisenach hat das Amtsgericht am Freitag Haftbefehl gegen den 19jaehrigen Verdaechtigen erlassen. Der Haftbefehlsei wegen des dringenden Verdachts der Herbeifuehrung einerSprengstoffexplosion ergangen, teilte das Amtsgericht mit.Der Verdacht ergebe sich aus dem unmittelbaren oertlichen undzeitlichen Zusammenhang zur Tat, sagte ein Gerichtssprecher. Weitere Indizien[new] gebe es bisher nicht.

Der Mann kommt nach Weimar in Untersuchungshaft. Er bestreitet dieTat weiterhin und will von einem Besuch beiFreunden gekommen sein. Dafuer gebe es Zeugen, deren Aussagenwiderspruechlich seien und deshalb nicht als entlastend angesehenwuerden. Den Ermittlungen zufolge ist bei dem Anschlag eine handelsuebliche Gaspatrone verwendet worden. Dem relativ kleinen Sprengsatz war TNT beigemischt. Niemand wurde verletzt. Am Eingang des Imbiss entstand Sachschaden.

Der Anschlag war in der Nacht zu Donnerstag veruebt worden. Wie die Polizeidirektion Gotha mitteilte, hatten Streifenpolizisten gegen 01.00 Uhr einen lauten Knall gehoert. Wenige Minuten spaeter nahm die Polizei in der Naehe des Tatortes einen 19jaehrigen Mann fest, der rechtes Propagandamaterial bei sich trug. Der Verdaechtige hat die Tat geleugnet.Nach Angaben der Polizei ist der Mann N__P__D-Mitglied und Funktionaer der N__P__D-Jugendorganisation Junge Nationaldemokraten. Er gilt als einer der "Koepfe" der rechten Szene in Thueringen.

10.08.

In Eisenach hat am Donnerstag ein rechtsgerichteter Jugendlicher in der Stadt einen Sprengstoffanschlag auf einem Döner-Imbiss verübt. Verletzt wurde niemand.

In der Nacht zum Donnerstag wurden in Templin rund 200 Aufkleber zum Todestag des Hitler-Stellvertreters Rudolf Heß angebracht. Sie waren überwiegend an Schaufenstern und Verkehrsschildern befestigt.

In Hannover hat die Polizei drei Jugendliche festgenommen, die am jüdischen Mahnmal in der Innenstadt ein Hakenkreuz anbringen wollten.

Im Freistaat ist offenbar eine rechtsextreme Sommeruniversitaet geplant. Nach Angaben der PDS-Landtagsfraktion, will das rechtsextreme "Institut fuer Staatspolitik" vom 17. bis 20. August mit der Veranstaltung Wissenschaftler und Publizisten ansprechen. Der Ort sei noch nicht bekannt. Das Innenministerium konnte zunaechst keine Angaben ueber die geplante Sommeruniversitaet machen.

Der innenpolitische Sprecher der PDS-Fraktion, Dittes, kritisierte in diesem Zusammenhang auch die Landesregierung. Diese demonstriere Ahnungslosigkeit, waehrend sich Thueringen zum "Tummelplatz der Rechten aller Couleur" entwickle. Er habe mehrere Anfragen, u.a. auch zu der rechtsextremen Veranstaltung, an die Landesregierung gestellt. Diese sei "ueber Wochen zurueckgestellt worden, weil ihre Zulaessigkeit geprueft werde. Sie wird also erst beantwortet werden, wenn die Veranstaltung bereits ueber die Buehne gegangen ist", sagte Dittes.

Zwei der drei Initiatoren kommen dem PDS-Politiker zufolge aus der "Deutschen Gildeschaft". Die Gildeschaft habe die Universitaeten im Jahr 1936 als "Munitionsfabriken im Volkstumskampf" bezeichnet. Ausserdem hat die Organisation nach seinen Angaben zahlreiche NS-Theoretiker hervorgebracht. Einer der Initiatoren der Veranstaltung habe angekuendigt, das Ziel der Veranstaltung sei, die "Anpassung der Unionsparteien an den sozialdemokratischen Zeitgeist" zu revidieren.

Einen Tag, nachdem an der Synagoge in Erfurt ein neues Sicherheitssystem installiert worden war, ist es erneut zu einem Vorfall mit einem Neonazi gekommen. Der 24jaehrige Mann hat nach Polizeiangaben den Hitlergruss gezeigt und Nazi-Parolen gerufen. Die Polizei habe den Betrunkenen mit einem Alkoholspiegel von vier Promille festgenommen und wolle ihn am Mittwoch anhoeren. Seit Dienstag wird die Synagoge von sechs Kameras ueberwacht, deren Livebilder direkt bei der Polizei landen. Hintergrund ist der Brandanschlag von drei Rechten am 20. April.

09.08.

Im Zusammenhang mit dem Brandanschlag auf ein China-Restaurant in Wittenberg Ende Juli hat die Polizei am Dienstag drei Jugendliche der rechten Szene vorlaeufig festgenommen. Die Maenner im Alter von 18 und 19 Jahren gaben fremdenfeindliche Motive als Grund fuer ihr Handeln an, teilte die Polizei mit.Bei dem Anschlag war ein Brandsatz durch ein Fenster in die geschlossene Gaststaette geworfen worden. Zeugen hatten die Tat beobachtet und die Polizei alarmiert. Der Brand konnte sofort geloescht werden, verletzt wurde niemand.

08.08.

Die rechtsextreme N__P__D wird am Sonntag doch nicht in Zwickau aufmarschieren. Die Partei sagte die Demonstration ab. Als Grund nannte N__P__D-Vizechef Schoen die "massive Hetzkampagne" gegen die N__P__D. Die Partei sei in den vergangenen Tagen in den Medien immer wieder mit fremdenfeindlichen U Ebergriffen[new] in Verbindung gebracht worden. Damit habe sie jedoch nichts zu tun. Zudem seien am Wochenende bei einer N__P__D-Veranstaltung bei Osnabrueck Parolen auf Hitler-Stellvertreter Rudolf Hess skandiert worden, sagte Schoen weiter. "Damit das nicht am Sonntag passiert, haben wir die Demonstration in Zwickau abgesagt."

Nach dem auslaenderfeindlichen U Eberfall[new] auf zwei Pakistaner sind am Montag in Gera Haftbefehle gegen drei Rechtsradikale erlassen worden. Das Amtsgericht Gera wirft den drei mutmasslichen Haupttaetern im Alter von 19, 24 und 27 Jahren gefaehrliche Koerperverletzung vor. Die Maenner kommen aus Woerth am Rhein (Rheinland-Pfalz), Gera und Erfurt. Ihnen wird zur Last gelegt, die beiden Pakistaner am Sonntag in einer Geraer Gaststaette zusammengeschlagen zu haben.

Zwei Jugendliche aus der rechten Szene haben am Sonntag zusammen mit einem Bekannten einen 17jaehrigen im Bahnhof Gotha schwer verletzt. Die 16 bis 19jaehrigen haetten den Jugendlichen grundlos geschlagen und ihm ins Gesicht getreten, teilte die Polizei erst am Montag mit. Danach versuchte dasTrio, ihn ueber ein Treppengelaender drei Meter in die Tiefe zu stuerzen, was andere Maenner verhindern konnten. Der 17jaehrige wurde mit einem Kieferbruch ins Krankenhaus eingeliefert. Das Trio wurde von der Polizei gestellt. Der 16jaehrige gilt als Haupttaeter.

07.08.

Die Polizei hat in der Nacht zum Sonntag im saechsischen Loessnitz (Landkreis Aue-Schwarzenberg) ein Treffen von 100 Anhaengern der rechten Szene aufgeloest. Die Jugendlichen waren aus dem ganzen Regierungsbezirk Chemnitz zu einer Party angereist, wie die Polizei mitteilte. Die Feier war von der Stadtverwaltung verboten worden, weil sie um die oeffentliche Ordnung und Sicherheit fuerchtete. Drei Maenner aus Plauen und Aue wurden vorlaeufig festgenommen. Gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Bei einer Feier in Delitzsch haben am Sonntag zehn Männer und Frauen im Alter von 17 bis 44 Jahren rechtsradikale Musik gehört und rechtsextreme Parolen gerufen. Wie die Polizei in Leipzig am Montag mitteilte, wurden sieben Männer und Frauen festgenommen. C Ds[new] und Kassetten wurden beschlagnahmt. Anwohner hatten die Polizei informiert, dass aus einer Wohnung laute Musik dringe.

Eine Gruppe von Fußballfans ist am Sonntagabend in einer s-bahn in Essen aufgefallen, weil sie rechtsradikale Parolen skandierten. Wie die Polizei in Düsseldorf am Montagmorgen mitteilte, seinen die Fans vom Bundesgrenzschutz festgenommen worden, aber nach der Feststellung der Personalien alle wieder entlassen worden.

Unbekannte Täter haben am Wochenende den jüdischen Friedhof von Rockenhausen (Westpfalz) geschändet. Wie die Polizei in Kaiserslautern am Sonntagabend mitteilte, besprühten sie die Vorderseite von acht Grabsteinen mit Hakenkreuzen. Auf einen weiteren Grabstein wurden "SS"-Runen gesprüht. Die Täter benutzten Spray-Lack von hellbeiger Farbe.

Eine knapp 30-köpfige Gruppe Rechtsextremer hat am Sonntag in einer S-Bahn von Essen nach Düsseldorf fremdenfeindliche Parolen skandiert. Die 27 Männer und zwei Frauen im Alter von 16 bis 37 Jahren zeigten zudem den Hitlergruß und beleidigten ausländische Mitbürger, berichtete die Polizei am Abend. Polizei und Beamte des BGS nahmen die rechtsextremen Randalierer, die auf dem Weg zu einem Fußballspiel waren, vorläufig fest. Eine Frau, die ebenfalls in der Bahn saß, hatte die Polizei per Handy alarmiert. Staatsschutz und Staatsanwaltschaft nahmen Ermittlungen auf. Nach Ende des Fußballspiels wurden die Rechtsextremen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Eine Gruppe von 16 jungen Deutschen im Alter zwischen 13 und 22 Jahren griff im Anschluss einer Kirmesfeier in Bochum einen Afrikaner an. Das Opfer floh nach Zeugenaussagen nach der Attacke. Neun Mitglieder der Gruppe, die bereits zuvor im Bus bei der Rückkehr von der Kirmes in Herne-Crange ausländerfeindliche Parolen gegrölt und Nazi-Lieder gesungen hatte, wurde in Gewahrsam genommen.

Im Moselort Bernkastel-Kues erwischte die Polizei zwei Männer beim Kleben von Hakenkreuzen und SS-Runen.

Rechtsgerichtete beschimpften und bedrohten in einer Pizzeria in Neudorf die italienische Wirtin und einer polnischen Bedienung.

06.08.

Nach Randalen sind am Freitagabend in Rostock 36 Personen der rechten Szene vorlaeufig festgenommen worden.

Sprengsatz in Magdeburg explodiert

Unbekannte haben in der Nacht zum Samstag in einem Magdeburger Park einen selbstgebauten Sprengsatz gezuendet. Menschen wurden nach Angaben der Polizei nicht verletzt. Die Wucht der Explosion zerstoerte eine Holzhuette. Hinweise auf die Taeter und ihr Motiv hat die Polizei nicht. Ein rechtsextremer Hintergrund koenne derzeit ebenso wenig ausgeschlossen werden wie andere Moeglichkeiten, sagte ein Polizeisprecher. Sprengstoffexperten des Landeskriminalamtes wuerden zur Zeit den verwendeten Sprengstoff und den Zuendmechanismus untersuchen.

Im bayrischen Deggendorf wurden zwei Jugendliche bei einer Schlaegerei von Rechtsradikalen schwer verletzt.

Nach dem Verbot eines Neonazi-Aufmarsches in Bad Berka hat die Polizei am Samstag in Thueringen mehr als 100 Rechtsextremisten festgenommen. Sie haetten zu der verbotenen Demonstration anreisen wollen, hiess es. Das Oberverwaltungsgericht Weimar hatte das Demonstrationsverbot am Samstag bestaetigt. Ein dagegen gerichteter Eilantrag der N__P__D-Nachwuchsorganisation wurde zurueckgewiesen. Die Richter sahen die Gefahr eines gewalttaetigen Verlaufs. An der Demonstration eines Aktionsbuendnisses gegen das Neonazi-Treffen nahmen in Bad Berka etwa 70 Personen teil.

Am Samstag war ein Ehepaar aus dem Sudan beim Einkaufen in einem Supermarkt in Jena von Jugendlichen belästigt worden. Nach einer Rempelei kam es zu einem Handgemenge. Die Polizei nahm einen 18-Jährigen und seinen 19 Jahre alten Begleiter in Gewahrsam. Untersucht wird, ob dem Vorfall ein fremdenfeindliches Motiv zu Grunde lag.

In Eisenach wurden neun Anhänger der rechten Szene in Gewahrsam genommen, die am Freitagabend eine Demonstration gegen den Angriff auf Asylbewerber gestört hatten.

05.08.

Ungeachtet der Debatte um ein Verbot der N__P__D hat die rechtsextreme Partei zu einer Demonstration am Brandenburger Tor in Berlin aufgerufen. Am 27. Januar 2001 wolle die Partei gegen das geplante Holocaust-Mahnmal protestierten.

In Thueringen sind erneut Auslaender angegriffen worden. Zwei niederlaendische Studenten wurden nach Polizeiangaben in der Nacht zu Freitag in Jena an einer Strassenbahnhaltestelle geschlagen und leicht verletzt. Der 22jaehrige Taeter aus Jena sei wegen Koerperverletzung polizeibekannt. Er sei in einer Gruppe unterwegs gewesen, aus der heraus "Sieg Heil" gerufen worden sei. Den Angaben zufolge stellte die Polizei den Schlaeger nach der Tat und nahm die Personalien auf. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauerten an.

Drei mutmassliche Anhaenger der rechten Szene haben am Donnerstagabend in Grimma einen 15jaehrigen Jugendlichen ueberfallen. Das Opfer wurde nach Polizeiangaben leicht verletzt. Die drei Angreifer im Alter von 16, 17 und 20 Jahren hatten den Jugendlichen mit einem Motorradhelm und mit Faeusten geschlagen sowie mit Stiefeln getreten. Ausserdem forderten sie die Herausgabe von Zigaretten. Nach Angaben der Polizei sind die drei Angreifer ihrer aeusseren Erscheinung nach der rechten Szene zuzuordnen. Zwei von ihnen konnten kurz nach dem Überfall festgenommen werden, wie es hiess. Die wegen anderer Delikte bereits bei der Polizei bekannten jungen Maenner sind inzwischen wieder auf freiem Fuss. Der dritte Tatverdaechtige, der keinen festen Wohnsitz hat, wurde am Freitag festgenommen.

In Tostedt in der Nordheide durften am Sonnabend mehrere hundert Rechtsextreme der N__P__D demonstrieren. Das Lueneburger Verwaltungsgericht hob ein Verbot der Kreisverwaltung in Winsen/Luhe auf.

04.08.

Auf ein offenbar von Obdachlosen genutztes Haus in Wismar ist am Freitag morgen ein Brandanschlag verübt worden. Nach Angaben der Polizei wurde ein 20 Jahre alter Mann vorläufig festgenommen. Das Feuer wurde im Keller des Hauses mit einem Brandbeschleuniger gelegt. Personen kamen nicht zu Schaden. Der mutmaßliche Täter legte bei der polizeilichen Vernehmung bereits ein Geständnis ab, sagte eine Polizeisprecherin. Als Motiv für die Tat habe er angegeben, daß sich in dem Haus Obdachlose aufhielten und diese seiner Auffassung nach arbeiten gehen sollten. Der Mann habe sich außerdem zur rechten Szene bekannt. Der Tatverdächtige sei polizeibekannt, aber nicht einschlägig vorbestraft.

02.08.

Fünf Jugendliche haben in einem Zug von Leipzig nach Torgau einen Inder beschimpft und geschlagen.

In Eisenach haben zehn Neonazis "Sieg Heil" in der Öffentlichkeit gerufen und wurde vorübergehend festgenommen.

01.08.

Im sächsischen Döbeln haben Neonazis eine Schreckschusspistole auf eine Gruppe Sinti gerichtet.

In Gera bedrohte ein 42-jähriger türkische Kinder ebenfalls mit einer Schreckschusspistole. Zudem hetzte der Mann seinen Hund auf die vier- bis achtjährigen Kinder.

31.07.

Bei einem ausländerfeindlichen Übergriff sind in Chemnitz ein Baby und ein neunjähriges Kind verletzt worden. Nach Angaben der Polizei beschimpften sieben Jugendliche am Montagabend zunaechst eine irakischen Familie. Anschliessend fuhr einer von ihnen mit einem Fahrrad gegen den Kinderwagen und das Mädchen an. Die 15 bis 18 Jahre alten mutmasslichen Täter wurden vorläufig festgenommen, teilte die Polizei mit.

29.07.

In Muenchen griffen in der Nacht zum Sonntag mehrere Skinheads in der S-Bahn einen Asiaten an. Die Polizei teilte mit, der BGS habe unmittelbar danach am Hauptbahnhof eine Gruppe von zehn Skinheads vorlaeufig festgenommen. Das Opfer wurde den Angaben zufolge nicht im Zug gefunden. Alle Gruppenmitglieder wurden spaeter wegen Beweismangel wieder auf freien Fuss gesetzt. Bei drei Personen fand die Polizei Waffen sowie einen Silberring mit eingraviertem Hakenkreuz. Die Gruppe hatte zusammen mit rund 20 weiteren Skinheads ein Kulturfest im Muenchner Vorort Graefelfing besucht, wo es bereits zu Poebeleien mit anderen Besuchern kam, so dass die Polizei eingreifen musste.

Warnemünde/Leipzig(dpa/sn) In Warnemünde ist es am Samstagabend zu einer Auseinandersetzung zwischen einer Schiffsbesatzung und einer offenbar rechtsorientierten deutschen gruppe aus Sachsen und Brandenburg gekommen. Dabei wurden drei Menschen verletzt, darunter der Einsatzleiter der Polizei. Bei den Deutschen handele sich um 21- bis 27-jährige Männer, die fast alle der rechten Szene zuzuordnen seien, teilte die Polizei am Sonntag mit.

Die deutsche Gruppe hatte den Angaben zufolge gegen 21.00 Uhr ihre vier Autos am Passagierkai in der Nähe des Kreuzfahrtschiffes "Norwegian Dream" geparkt. Als sie zurückkamen, war an allen Autos mind. eine Scheibe zertrümmert. An der Reling der "Norwegian Dream" standen zu dieser Zeit mehrere Crew-Mitglieder, die nach bisherigen Ermittlungen nichts mit den Autos zu tun hatten.

Als die Schiffsbesatzung keine Auskunft über den Vorgang geben wollte oder konnte, hätten die zehn Deutschen aus Chemnitz, dem Raum Dresden und aus Potsdam Flaschen und Papierkörbe an Bord geworfen. Zunächst hatte es geheißen, die Schiffsbesatzung habe damit begonnen, Rohre und Spaten auf die am Kai stehende Gruppe zu werfen. Nach Angaben der Crew seien auch ausländerfeindliche Parolen gerufen worden, teilte die Polizei weiter mit.

Etwa 25 Beamte von Polizei und BGS wollten den Streit schlichten. Im Laufe des "Gefechtes" wurde der Einsatzleiter von einer umherfliegenden Holzleiter leicht verletzt. Zu guter Letzt versuchte ein Crew-Mitglied dann die Gemüter abzukühlen, indem er einen Feuerlöschschlauch auf die Gruppe an Land richtete. Dabei handelte es sich offenbar um ein mittelgroßes "C-Rohr", durch das bis zu 200 Liter pro Minute mit großen Druck fließen.

Die Bilanz des Streits weist mind. drei Verletzte auf. Neben dem Polizeibeamten wurde ein Jugendlicher durch den Biss eines Polizeihundes verletzt. Ein Crew-Mitglied musste mit einem Nasenbeinbruch in ein Rostocker Krankenhaus gebracht werden und verpasste damit die ohnedies verspätete Abfahrt seins Schiffes.

Insgesamt wurden mehrere Anzeigen aufgenommen, darunter wegen Landfriedensbruchs, gefährlicher und fahrlässiger Körberverletzung, Widerstand gegen Vollzugsbeamte und Sachbeschädigung.

Im thüringischen Eisenach wurden am Samstagabend zwei Asylbewerber aus Afrika von Jugendlichen angegriffen und verfolgt. Die Gruppe von 20 bis 30 jungen Leuten hatten die Männer aus Togo und Sudan nach Polizeiangaben zunächst beschimpft, getreten und bespuckt. Mehrere Jugendliche hätten sie dann durch die Stadt getrieben, bis die Beamten eintraffen.

Ebenfalls in Eisenach wurden in der Nacht zum Sonntag am Burschenschaftsdenkmal 29 Neonazis festgenommen.

Auch im thueringischen Thalbuergel stoerten 20 rechte Chaoten ein Volksfest und warfen mit Glaesern.

Auch in anderen Regionen Thueringens waren erneut Rechtsextreme an Ausschreitungen beteiligt. Im thueringischen Thalbuergel im Saale-Holzland-Kreis haben 20 Rechtsradikale in der Nacht zum Sonntag auf einem Volksfest randaliert. Wie die Polizei berichtete, tanzten die Jugendlichen bei einem Klosterfest auf den Tischen und zerstoerten Glaeser. Beim Eintreffen der Beamten fluechteten die Taeter. Eine Stunde spaeter sei erneut mit Bierflaschen geworfen worden. Die Polizei nahm 19 Personen vorlaeufig fest. Verletzt wurde niemand.

In Stuttgart beteiligten sich am Samstag nach Polizeiangaben etwa 150 Rechtsextreme an einem N__P__D-Demonstrationszug, der sich gegen die parallel stattfindende Christopher-Street-Day-Parade richtete. Bis zu 20000 Zuschauer hatten diesen bunten Umzug von rund 1500 Homosexuelle verfolgt.

Im thüringischen Mühlhausen wurde am Samstag ein Treffen rechtsgerichteter Jugendlicher von der Polizei aufgelöst, nachdem ein 18-jähriger den Hitler-Gruß gezeigt hatte.

28.07.

In der Nähe des brandenburgischen Lichtenow wurden 15 mutmßlich rechtsgerichtete Jugendliche am Freitagabend bei einem Lagerfeuer festgenommen. Die 14- bis 21- jährigen hatten ausländerfeindliche Parolen gegrölt und C Ds[new] mit rechtsgerichtetem Inhalt abgespielt, teilte die Polizei mit.

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