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Die eigentliche Geschichte des Sozialismus und Kommunismus[new] begann im 20. Jahrhundert. Nach dem 1. Weltkrieg gab es in einigen Ländern Revolutionen[new] und Volksbewegungen. In Deutschland entstand dabei die Münchner Räterepublik[new], in China begann der Übergang zum Kommunismus[new] und in Russland entstand duch die Oktoberrevolution[new] der erste sozialistische Staat der Welt, in dem viele wesentliche Erfahrungen mit sozialistischer Wirtschafts- und Gesellschaftregeln erstmals gemacht wurden. Diese Entwicklung hin zum Sozialismus beschleunigte sich nach dem 2.Weltkrieg in aller Welt, z.B. Kuba[new], Nikaragua[new], Chile[new], Vietnam[new], Kampuchea, Korea, Nordkorea Somalia, Angola, in Mittel- und Südamerika, Afrika und Asien entstanden starke soziale Bewegungen und kommunistische Parteien, die seit Jahrzehnten mit faschistischem Terror von den Reichen und Oligarchen dieser Länder bekämpft und unterdrückt werden.

Es wurde klar, daß durch die Vergesellschaftung[new], d.h. Verstaatlichung aller Betriebe, Werke, Rohstoffe, Äcker, aller großen Besitztümer, Gewinne und Profite enorme Ressourcen und Reichtümer für die Bevölkerung freiwerden, was einen sehr schnellen sozialen, wirtschaftlichen, kulturellen und wissenschaftlichen Aufschwung bewirkte. "Kommunismus gleich Sowjetmacht plus Elektrifizierung". Dieser Satz von Lenin[new] gibt beispelhaft wieder, was in den folgenden Jahren im ersten sozialistischen Staat erreicht werden konnte, trotz Bürgerkrieg mit Millionen Toten und Dürrekatastrophen, die die Entwicklung des Sozialismus nur geringfügig hemmen konnten. In der Tat wurde in wenigen Jahren das 280 Millionenvolk der Ud SSR vollständig elektrifiziert, bis ins kleinste Dorf, eine Errungenschaft, die nun im Kapitalismus nach 1990 mit häufigen Stromausfällen und -sperrungen dort nicht mehr erreicht wird. Aber die Elektrifizierung[new] war noch einer der kleinsten Fortschritte der sozialistischen Wirtschaftsform. Denn währenddessen die kapitalistische Welt durch die Weltwirtschaftskrise[new] fast in den Bankrott getrieben wurde, erhöhte die Sowjetunion ihre Industrieproduktion. Ein rückständiges verarmtes Land, in dem zum Teil mittelalterliche Produktionsverhältnisse[new] herrschten, wurde innerhalb von 20 Jahren zur zweitgrößten Industriemacht der Welt. Den verarmten Bauern wurde durch die Kollektivierung[new] der Landwirtschaft ein besseres Leben gesichert. Die Dörfer wurden systematisch umgestaltet, wo früher die Zarenpolizei stationiert war, war jetzt das Kulturhaus oder Klubhaus der Kollektivbauern. Wo früher die Kirchen standen, waren jetzt Krankenhäuser und Bibliotheken. In Dörfer in denen kaum jemand lesen oder schreiben konnte wurden Schulen und wissenschaftliche Institute gebaut, die Bildung erstmals auch dem Volk ermöglicht. Die Sowjetunion wurde nach und nach ein elektrifiziertes Land.

Nicht alle profitierten von der Kollektivierung. Waren die Klein- und Mittelbauern immer mehr in die Kollektive eingetreten, weigerten sich die Großbauern (Kulaken). Sie hatten zu verlieren, da sie die einzigen im Sowjetstaat waren, die noch Menschen für sich arbeiten ließen, und somit deren Arbeitskraft ausbeuteten. Durch den Beitritt zu den Kollektiven wären sie ihres Besitzes beraubt, und der Möglichkeit Arbeiter auszubeuten. Sie leisteten erbitterten Widerstand gegen die Macht der Sowjets: sie schlachteten ihr Vieh ab, verwüsteten Dörfer und erschossen Kommunisten. Sie waren im Besitz von über der Hälfte der wichtigen Produktionsmittel und der Tiere für die Landwirtschaft. 20 000 wurden aus ihrer Region ausgewiesen und umgesiedelt.

Als das faschistische Deutschland[new] die Sowjetunion angriff, rief Stalin zum großen Vaterländischen Krieg auf. Die Sowjetunion siegte erfolgreich, und war das erste Land der Anti-Hitler Koalition[new], was in Berlin einmaschierte.

Nach dem zweiten Weltkrieg entstand mit dem Sieg in China[new] und Nordkorea das sozialistische Weltreich. Um die Ud SSR etablierten sich sozialistische Staaten in Form von Volksdemokratien. Dies alles ist mit dem Wirken von J. Stalin verbunden. Als er starb bekannte sich die halbe Welt zum Sozialismus. Auf dem XX.Parteitag nahm Chruschtschow den Personenkult um Stalin, den er in den 30 er Jahren selbst ins Leben gerufen hatte, zum Anlass eine grundlegende Wende in der Politik zu vollziehen.

Die sozialistische Leistungsgesellschaft wich einem "sozialistischen Schlendrian", habgierige Bürokraten[new] rissen allmählich immer größere Teile des Volkseigentums an sich, eine Plan- und Perspektivlosigkeit in der Parteiführung setzte ein. In der Außenpolitik äußerte sich dies in einem unsicheren Kurs gegenüber den USA. 1961 wurden auf Kuba Atomraketen stationiert, die nach Kriegsdrohungen der USA wieder abgezogen wurden. Es wurde die unwissenschaftliche Losung ausgegeben, wonach der Kommunismus 1980 erreicht sein werde. 10 Jahre später brachte Michail Gorbatschow die Konterrevolution. Unter den Begriffen Glasnost[new] (Offenheit) und Perestroika[new] (Umgestaltung), zerstörte er die Diktatur des Proletariats, und leitete die Restauration des Kapitalismus ein, ein ökonomische und politische Gegenreformation[new], die längst überwunden Geglaubtes wie Armut, Hunger, Elend, Bürgerkrieg, Rassismus, Obdachlosigkeit und Arbeitslosigkeit, hohe Kindersterblichkeit und Armutskrankheit wieder aufleben ließ.

Diese Entwicklung hin zum Sozialismus beschleunigte sich nach dem 2.Weltkrieg in aller Welt, z.B. Kuba, Nikaragua, Chile, Vietnam, Kampuchea, Korea, Somalia, Angola, in Europa, Mittel- und Südamerika, Afrika und Asien entstanden starke soziale Bewegungen und kommunistische Parteien, die seit jahrzehnten mit faschistischem Terror von den Reiche und Oligarchen dieser Länder bekämpft und unterdrückt werden. Die sozialistische Staaten Europas, die nach 1945 durch die Befreiung vom Faschismus durch die Ud SSR entstanden, blühten schnell auf bis sie ab 1989 in den Strudel des Untergangs des sowjetischen Sozialismus hineingerissen wurden. Der einzge dann noch verbliebene sozialistische Staat Europas - Jugoslawien[new] - wurde schließlich nach 1990 gewaltsam mittels Wirtschaftsterror, Bürgerkrieg[new] und Krieg[new] (1999) ins kapitalistische Fahrwasser gezwungen.

In China verlief die Entwicklung ähnlich wie in der Ud SSR. Allerdings konnte die antisozialistische Konterrevolution[new] und der kapitalistische Gier und Revisionismus[new] bisher noch zurückgeschlagen werden.

Außerdem gibt es noch in Kuba, Nordkorea, Vietnam und teilweise in Libyen eine sozialistische Gesellschaftsform. Diese Staaten werden seit 1990 immer häufiger und aggressiver vorwiegend von der faschistischen US-Regierung unter Beihilfe der EU-Kapitalisten[new] und anderer bürgerlicher Regimes[new] attackiert (mittels Wirtschaftsblockaden[new] und politischer diplomatischer Repression sowie mittels militärischen Drohungen und Provokationen). Diese Staaten konnten sich eine eigenständige sozialistische Entwicklung jedoch noch bewahren. -

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