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US Hilfe fuer PolPot

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US-Hilfe für Pol Pot

Die offizielle Version, die weltweit Verbreitung fand, war die, dass Pol Pot und der Völkermord seiner Khmer Rouge am kambodschanischen Volk in der Zeit von 1975 bis 1979 ein Akt 'kommunistischer' Aggression gewesen sei. Bürgerliche Geschichtsschreiber verbergen die düstere Wahrheit über diesen angeblichen 'Kommunisten'. Sehen wir uns Pol Pot und sein Programm einmal an:

Die Khmer Rouge, unter der Führung von Pol Pot, entrissen der Monarchie von Prinz Norodom Sihanouk 1975 die Kontrolle über Kambodscha. Von diesem Zeitpunkt an verwandelte Pol Pot Kambodscha in einen fremdenfeindlichen und völkermörderischen Staat. Den Menschen in Kambodscha verweigerte man die Ausbildung, medizinische Hilfe, Bücher und angemessenen Wohnraum. Menschen, die eine Ausbildung genossen hatten und die eine Fremdsprache beherrschten, wurden von den Khmer Rouge mit dem Tode bestraft. Sämtliche Bücher und sämtliches Schulmaterial wurden zerstört (einschließlich der Werke von Marx und Lenin). Unter diesen Opfern befand sich auch eine große Zahl von kambodschanischen Kommunisten. Ethnische Minderheiten traf das gleiche Schicksal. Sowjetische und osteuropäische Diplomaten wurden aus Kambodscha ausgewiesen.

Wie kann dieser Fanatiker namens Pol Pot ein 'Kommunist' genannt werden, wenn doch das Programm des Kommunismus Ausbildung, medizinische Versorgung, Wohnraum und gleiche Rechte für alle Bürger eines Landes nach der Revolution garantiert? Fortgesetztes Abschlachten von ethnischen Minderheiten und Hass gegen Ausländer - widerspricht dies nicht Marx' populärer Parole von 'Proletarier aller Länder, vereinigt Euch!'?

Pol Pots Hass auf Minderheiten entwickelte sich zu einem anti-vietnamesischen Rassismus. Pol Pot nahm eine anti-vietnamesische und anti-sowjetische Position ein, als er sich mit dem reformistischen China verbündete. Die vietnamesische Minderheit in Kambodscha wurde zur Hautzielscheibe der Unterdrückung durch die Khmer Rouge. Deshalb sahen die USA in Pol Pot eine Gelegenheit, um ihre Positionen zurückzugewinnen. Die CIA fing an, Geld und Waffen an die Khmer Rouge für ihre Kampagne des Völkermords zu schicken. Das Ziel der USA bestand darin, sich an den Vietnamesen für ihre Niederlage zu rächen und ihre Positionen dort zu beseitigen. Von der US-Hilfe an Pol Pot versprach man sich, in Vietnam einen Aufstand der ethnischen Minderheit der Kambodschaner in Vietnam, um dann den Khmer Rouge einen Vorwand für eine Intervention zu geben und so durch Vietnam einen konterrevolutionären Dolch zu stoßen, um damit den Kapitalismus zu restaurieren und den USA wieder zu ermöglichen, in Saigon ihre Dollars auf Kosten des vietnamesischen Volkes zu verdienen. Zum Glück marschierten die Vietnamesen 1979 in Kambodscha ein, zusammen mit den kambodschanischen kommunistischen Emigranten, die vor Pol Pots Terror geflohen waren. Die Revolution war erfolgreich und Pol Pot und seine Khmer Rouge wurden gestürzt und flohen nach Thailand.

Als die Vietnamesen Pol Pots 'Killing Fields' (Massengräber - Übers.) entdeckten, waren viele von ihnen, obwohl sie von den Kriegen gegen die Japaner, die Franzosen und Amerikaner abgehärtet waren, entsetzt und kotzten sich ihre Mägen aus. Heng Samrin und Hun Sen (zwei der vielen Kommunisten, die vor Pol Pots Terror nach Vietnam geflohen waren) setzten sich an die Spitze des sozialistischen Kambodscha und die Freundschaft mit ihren vietnamesischen Genossen wurde wieder hergestellt. Die USA setzten ihre Unterstützung für Pol Pot in Thailand fort, um den Krieg gegen die sozialistische kambodschanische Regierung auch im folgenden Jahrzehnt fortsetzen zu können. Zbignjew Brzezinski, der Sicherheitsberater der USA, meinte gar: 'Ich appelliere an China, Pol Pot zu unterstützen. Die USA und China haben die Khmer Rouge doch über Thailand mit Waffen beliefert', gab er öffentlich zu verstehen. Offensichtlich betrachteten die USA Pol Pot als 'einen Freiheitskämpfer' und einen 'Verteidiger der Demokratie'. Heute verschütten sie Krokodilstränen für die Opfer des Mordregimes von Pol Pot.

1991 brach das kambodschanische sozialistische Regime unter der Konterrevolution zusammen und die Monarchie unter Prinz Sihanouk wurde wieder hergestellt. Pol Pot würde heute Trost daran empfinden, schließlich wieder in Kambodscha unter einer Monarchie leben zu können. Er würde nie angeklagt, ihm würde nie ein Prozess gemacht werden, seine Verbrechen gegen die Menschlichkeit würden nie untersucht werden. Vor seinem Tod 1998 sagte er: 'Mein Gewissen ist rein.'

Ich habe Euch dies zugeschickt, weil ich erreichen möchte, dass so viele Genossen wie möglich die Wahrheit über diesen von den USA unterstützten Fanatiker erfahren. Die Bourgeoisie benutzt ihn als Beispiel für den Kommunismus. Für Kommunisten ist es wichtig, diese Seite der Geschichte zu erfahren.

Brüderliche Grüße aus den U$A!

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