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DDR

Uebergang zum Faschismus in der Gegenwart

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Im Grunde hat sich schon mit Gorbatschow überall in der Sowjetunion, in Osteuropa und in der DDR das prokapitalistische proamerikanische Spektrum durchgesetzt, allerdings mit Tricksereien und im Grunde gegen den Willen der Bevölkerung. Gut - in der DDR z.B. wollte man zwar die D-Mark, nicht jedoch Kapitalismus oder Marktwirtschaft, und nach Meinungsumfragen von 1990 in BRD und DDR - mehrheitlich auch keine "Wiedervereinigung", die also im wahrsten Sinne des Wortes eine Zwangsvereinigung wurde. Während wir in der DDR also zwangsvereinigt wurden - als Mittel zur schnellen rekapitalisierung - wurde die Ud SSR zwangsweise zerstückelt - ebenfalls gegen den Willen einer noch gößeren Mehrheit und ebenfalls, um ungestört die Rekapitalisierung nach US-EU-Muster organisieren zu können.

Was jetzt in der Ukraine passiert, das ist - nach marxistischen Begriffen - die Phase des Übergangs vom Kapitalismus zur nächsten Phase - zum Faschismus. Übrigens hat auch das Hitlerregime ihre Machtübernahme als Revolution bezeichnet, was natürlich reine Demagogie war, denn in Wirklichkeit war es eine Konterrevolution, also das genaue Gegenteil. Sogar "demokratische" Wahlen hatten Hitler zur Macht verholfen, wie in den USA. Der Übergang von Kapitalismus/Imperialismus zum Faschismus ist in den USA bereits vollzogen worden, daher auch die wohlwollende Unterstützung aus den USA für die Juschtenko-Leute, finaziell, personell, logistisch und politisch. Zweifler kann man vielleicht nicht überzeugen, aber die faschistischen Eigenschaften der USA fallen jedem offenen Geist sofort ins Auge: man betrachte ihre zahlreichen Annexionen, Kriegsverbrechen, ihre pseudoreligiöse phrasenhafte Ideologie, ihre Drohungen und Vertragsbrüche, und ihren Demokratieabbau im Inneren.

Und das Juschenko-Lager bekommt nicht zufällig Zulauf aus dem braunen, ultranationalistischen und antisemitischen Spektrum, er hatte in seinen Parteiblock auch die rechtsextremen und nationalistischen Parteien aufgenommen. Die Orange hat zahlreiche braune Flecken. Das einzige Plakat der ukrainischen Umsturzorganisation der zumeist aus besserverdienenden Kreisen stammenden Studenten, das ich in der deutschen Presse gesehen habe, zeigt einen Springerstiefel, der im Begriff ist, einen Käfer zu zertreten, typische Bildsprache der NS-Zeit, noch dazu Springerstiefel. Ausserdem hat die Pora neben der orangen Farbe auch Uhren als Symbol gewählt, das erinnert doch sehr an das englisch-amerikanische Buch "Uhrwerk Orange". Was in dem Buch beschrieben wird, hoffen wir das bleibt der Ukraine und den anderen Teilstaaten der Ud SSR erspart. Die einzige Alternative für Osteuropa, die DDR und die Teile der Ud SSR scheint mehr denn je die soziale und kommunistische zu sein, Kapitalismus ist dort überall komplett gescheitert, selbst in der DDR - wo wir schon 14 Jahre rosige Versprechungen anhören müssen und sich keine einzige bewahrheitet hat. Selbst die Freiheit gegenüber Arbeitgebern, Chefs, Vermietern gegenüber dem staatlichen Beamten- und Justizapparat ist für die übergroße Mehrheit kleiner als im Kommunismus geworden, von den materiellen, sicherheitspolitischen, gesellschaftlichen, kulturellen und sozialen Mängeln erst gar nicht zu reden.

Wir brauchen in der DDR, BRD, USA, Ud SSR dringend Revolutionen, aber nicht solche profaschistischen Konterrevolutionen wie in Georgien, Jugoslawien und der Ukraine.

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